Am Ende der Welt liegt Trosa. Schweden hebt sich, seitdem die grossen Eismassen der Eiszeit geschmolzen sind, jedes Jahr um ca. 10 mm. Deshalb wurde das Dorf Trosa immer länger, eben bis ans Ende der Welt. Aber auch immer hübscher!
Das Wetter ist wechselhaft. Nach einem Smörrebröd (Butterbrot) kam der kalte Regen und wir fuhren weiter nach Södertälj. Dort war eine einzige Baustelle und auch sonst gefiel es uns dort nicht. Also ging es weiter nach Stockholm. Dort machten wir kurzen Prozess und bezogen einen Parkplatz im absoluten Stadtzentrum! So waren wir gleich vor Ort und haben schnell die meisten Sehenswürdigkeiten besichtigen können. Ein Scooter brachte uns dabei schneller durch die Strassen. Und so konnten wir weiter ziehen zu einem uns gemütlichen Stellplatz an einem kleinen See im Norden von Stockholm, deren es viele gibt.
Der Sonnenuntergang war wegen Wolken bescheiden – dafür der Mondenschein umso schönerTrosa, welches immer länger wirdDoppelspiegel – man will ja schliesslich wissen was sich am Ufer vom Fluss so tutPfeilkrautEinfach nur hübsch die StockrosenWunderbarer Spaziergang!Das alte StadtzentrumGullideckelWunderschön!Smörrebröd (Smörre = Butter)SödertäljeStockholmDie Altstadt, das obligatorische Foto 😉Wir geniessen die schönen Stellplätze aus ganzem Herzen!Ein Likörchen zur NachtJa!
Wir besuchten bei Linköpping den Kinda-Kanal, merkten dann aber schnell, dass bei Berg die 7-fache Schleusentreppe viel interessanter wäre. Also fuhren wir weiter… dort war aber grosser Stau. An der Schleuse angekommen sahen wir schnell, dass ein Schiff etwas Mühe hatte. Fritz sprang herbei und half kräftig mit. Man dankte und fragte, ob wir auch hier seien um den schwedischen König zu sehen. Also gingen wir doch los weiter zum Fest und wirklich!!! Dort sahen wir den König eine Rede halten! Natürlich extra für uns *big smile
Weiter ging es dann nach Norrköping, eine Industriestadt. Wir machten das obligate Foto mit dem Museum der Arbeit und spazierten etwas am Fluss entlang auf Stegen. danach gab es ein Eis. 😉 Weiter ging es nach Nyköping, immer getreu der Drehorte zu Inga Lindström, aber nicht genau an die Orte, sondern nur weil die Gegend sicher zu den schönsten von Schweden gehört. In Nyköping sahen wir alte Felsritzungen bei Släbro aus der Bronzezeit. Die Nacht werden wir nun in Öxelösund verbringen. Da hat man einen grossen einfachen Parkplatz direkt am Meer für Wohnmobile „aufgewertet“. Wir sind aber etwas enttäuscht weiter gezogen zum nächsten, einfachen Platz – jedoch ausgestattet mit Toilettenhäuschen. Hier erwarten wir wieder einen schönen Sonnenuntergang. Keine Angst… nach Stockholm müssten wir den Sonnenaufgang berücksichtigen und das um 2 Uhr morgends… wohl eher nicht :-)))
Am Kinda-KanalAm Fuss der Schleusentreppe zum Göta-KanalDie 7-fache SchleusentreppeFritz hilft mit… und bekommt einen guten Tipp!König Carl GustavDie königliche BarkeGrosses Volksfest zum 200-jährigen Bestehen des Göta-KanalsDer Göta-KanalNorrköping – Das Arbeiter/ArbeitsmuseumWas soll der Kamin mitten im Wasser?Schären – vom Gletscher glatt geschliffene Felsendie wurden in der Bronzezeit mit Felsritzungen versehenJe nach Foto sieht man mehrNeuer, moderner PlatzGemütlicher PlatzEinfaches Abendessen – Schweinsforellen 😉
Gestern sind wir bei Roskilde abgefahren und über die grosse Brücke nach Malmö/Schweden eingereist. Bei Regen kamen wir an unserem Uebernachtungsplatz in Tannö an. Kurz danach wird der Himmel wolkenleer und wir konnten den berühmten Sonnenuntergang feiern. Wenn die Sonne untergegangen ist, kann man noch fast 2 Stunden lang das Nachglühen bewundern.
8.7.22
Heute sind wir weiter bis Jonköpping. Auch hier wird es sportlich, da soll bald der Iron Man starten, die Stadt ist schon bereit. Die Stadt ist halb modern, halb alt charmant. Danach ging es weiter an den Vätternsee. Wir nähern uns dem Land der Inga Lindström-Filme. Nicht, dass ich die Drehorte sehen will – aber die Gegend empfiehlt sich deshalb. Und es stimmt, der Platz heute ist wirklich schön, touristisch und wir haben wieder tolles Licht. Wir sind wieder auf einem Campingplatz, Wäsche waschen, Haare waschen…. ein schöner Spaziergang am See entlang. Dann, während ich diesen Bericht schreibe plötzlich grosse Aufruhr. Ca. 10 Heissluftballone starten direkt hinter dem Platz. Da hat sich doch der recht teure Platz gelohnt!
Die Nacht verbrachten wir in der Nähe einer IKEA – tolles Frühstück haben sie 😉Die Brücke nach SchwedenSchweden wir wir es uns vorgestellt habenUnser UebernachtungsplatzIm nahen Dorf Wollgeschäft. Mehr gibt es nicht. Aber das ist wenigstens toll.Ich schwelge in LupinenFritz erwischt einen Marienkäfer in der MariendistelUnd auf dem Boden finde ich einen neuen MitbewohnerWas sonst? Sonnenuntergang mit blauestem Himmel-Gute NachtJönköping modernNein, das ist nicht unser TellSchwedens Blau!Amerika lässt grüssen – Jungesellinnenabschied… soooo peinlichAlte StrassenzeileJa… seeehr wichtig 😉GrännaPlatz nah am SeeGleich kommt das Filmteam 😉Einige der Ballone, die gestartet sind hinter dem Campinngplatz
Den Namen Roskilde kennt ihr nun sicher, denn wir haben inzwischen erfahren, dass am 2.7. die Tour de France hier gestartet ist. Das erklärt uns auch die vielen gelben Fahrräder und Dekorationen. Unser Rastplatz gestern Abend war übrigens ganz in der Nähe der Festlichkeiten. Da haben wir mal wieder ein Riesenglück gehabt, dass wir dem entkommen sind.
Heute haben wir als Erstes den Dom von Roskilde besucht, UNESCO Weltkulturerbe, wo ca. 39 Könige bestattet sind. Dann gings weiter zum Vikinger-Schiffmuseum. Es freut mich enorm, dass Fritz (getauft Friederich, wie viele Könige hier) sich so begeistern kann an dem was ich ihm aussuche. Ein Bummel durch das hübsche Städtchen hat uns noch fehlende Gegenstände finden lassen. Jetzt sind wir auf einem sehr schönen Stellplatz, in der Nähe mal wieder ein kleiner See, den wir inzwischen umrundet haben. Fritz lässt den Generator laufen, weil wir heute weniger als 30 Minuten mit dem Auto gefahren sind – somit habe ich genügend Strom um den Laptop zu betreiben.
Gestern Abend gabs einen schönen Sonnenuntergang, den wir von unserem Logenplatz aus genossenDer Dom von RoskildeKönigsgräberAuch ein FriederichDer Tourist latscht über die alten GrabplattenAltarFamiliengrabIm Spiegel gesehenGelbe Deko für die Tour de FranceFritz geniesst die dänische Küche… oder soIm SchiffsmuseumVersunkene VikingerschiffeRekonstruktionEtwas wenig LuxusNachbautenFoto von der AusgrabungAm WeiherInteressante BrückenhilfeWeidenröschenSchöner SchlafplatzSieht man die Begeisterung?Der Honda von Fritz liefert Strom wenns eng wird
Am Morgen machten all die geparkten Wohnmobile grosses Putzen und Bereitstellen. Auch wir putzten die Windschutzscheibe (damit wir schöne Fotos für euch machen können) und das Geschirr und uns selber (deshalb gerne alls 3-4 Tage auf einen Camping, Wasserspray ist zwar ein guter Duschersatz, aber nicht so toll zum Haare waschen).
Die Strecke über Hamburg war ohne Stau, deshalb die schnellste Route. Wir beschlossen dann gleich noch über die Grenze nach Dänemark zu fahren. Wir wollen im Schnitt 300 km pro Tag fahren, was ca. 2-300 km Strecke bedeutet. Es erwarten uns ca. 10 000 km!
Als Stellplatz hatte ich uns einen schönen kleinen Parkplatz am Meer ausgesucht. Da gefällt es uns nun auch ausgezeichnet – Fritz ist in absoluter Ferienlaune und freut sich wie ein Schneekönig. Das Essen wird jedoch einfach ausfallen, wir leben wieder von unseren Vorräten – dazu gibt es jedoch einen leckeren Schinken von G.
Der Ostsee-Nordsee-KanalHamburg HafenTolle BrückenkonstruktionEndlich am MeerUnsere Rosinante bekommt eine herrliche Aussicht aufs MeerFeuersteinFritz geniesst es!!!
5.7.
Der Sonnenuntergang war spät, der Sonnenaufgang war früh. Das wird aber noch intensiver werden, je weiter wir gegen Norden kommen. Als Erstes haben wir mal etwas Bargeld eingewechselt, dann eingekauft und sind dann über 7 Brücken… nein, nur über 3 gegen Kopenhagen zu gefahren. Wir wollten das Sagenland besuchen in Lejre.
In ApenradeTolle FarbeDie grossen Brücken über den Storebaelt bei NyborgLeuchtturm auf dem InselchenFasan, frei und recht furchtlosEin Kate vom SchmidDie Königshalle im SagenlandEines Königs würdigDas EisenzeitdorfDer gehört hier aber nicht hin….Alles mit viel Liebe gemachtMan kann hier wohnen und mitmachenAn diesem Weiher übernachten wir heuteNach einem erfrischenden Bad 😉 – wir haben uns gegenseitig vorgemacht, wir fänden das toll 😉
Hoi zämä – jetzt sind wir wirklich gestartet! Zuerst haben wir für die Camperfreunde noch den Wohnwagen angeschrieben, damit sie uns auch virtuell begleiten können, so sie wollen. Dann den VW-Bus gereinigt, neu eingerichtet und alles bereitgemacht. Dann das Tiefkühlfach geleert und was Leckeres damit gekocht.
Am Freitag, dem 1. Juli 2022 ging es dann endlich los. Wir wollen Etappen von ca. 300 km zurücklegen, damit wir auch noch etwas unternehmen und sehen können. Jedoch ist es ratsam jeden Tag etwas zu fahren, damit unsere beiden Batterien immer gut geladen sind.
Wo wir gerade sind? Das könnt ihr jeweils unter dem Menüpunkt Vorstellung nachsehen. Oder hier:
Damit ihr nicht nur den Tracker-Punkt seht, mache ich am Ende jeden Tages noch einen Screenshot von der Karte.
Karte von Tag 1Fritz darf fahren 😉Ankunft am ersten Tag an einem Baggersee bei KarlsruheDer See wäre ja himmlisch…… wenn nicht das Gitter wäre und geschlossenFritz kocht … immer noch AufgetautesGuten Appetit
Am zweiten Tag haben wir Freunde von mir besucht. Das war in der Nähe von Dormagen. Leider ist unsere Elektronik teilweise veraltet und wir mussten noch einige Läden nach neuen Teilen durchsuchen. Gefunden haben wir schlussendlich in einem Autohof.
Aber wir hatten einen schöne Tag und die Uebernachtung im Wildpark Tannenbusch ist immer ein Erlebnis.
Tag 2Tag 2 in der Uebersicht
Tag 3
Lecker SpaghettieisAuch beim Abendessen brauchten wir nicht zu verhungern!Parkplatz TannenbuschFrühstück
Am Tag 3, einem Sonntag, gab es selbst Geräuchtes von meiner Freundin – die haben in der Familie noch geschlachtet und geräuchert. Dann Weiterfahrt gen Norden zu einem schönen einfachen Campingplatz mit Waldweiher.
Tag 3Schmusekatze von G.Nachschub an GaskartuschenViel WindenergieAue CampWaldseeMühlenweiherAb jetzt… jeden Tag Pommes?
Wir stecken voll in den Vorbereitungen. Die Rosen werden nochmals fotografiert, weil neue Logos gedruckt werden, die letzten Sonnenuntergänge genossen, der Backofen getestet, Kirschenkuchen gebacken, Gefrierfach geleert und mit dem immer wieder eingekauften Käse werden Käsekuchen gebacken. In meinem Haus wird der Garten nochmals geschnitten, die letzten Dinge werden zusammengepackt und in den VW-Bus gepackt.
Dann kommt am Samstag der letzte Arbeitstag von Fritz. Am Morgen früh sitzt er nochmals am Computer und checkt den Arbeitsplan und den Einsatzort. Das Holifest in Hüntwangen wird es werden. In der nächsten Nacht kommt er dann um 2 Uhr nach Hause und stahlt begeistert… die Pensionierung ist nah!
Der VW-Bus, also die Rosinante, wird geleert – und das heisst, dass man fast alles herausnehmen kann – dann wird durchgehend geputzt und wieder neu eingefüllt. Etwaige Schwachstellen werden geflickt oder verbessert. Dann fahren wir zum Autohändler und geben dem Fritz sein Auto ab. Mein VW-Golf ist schon letzte Woche zu meinem Autohändler gebracht worden, wo auch gleich der Service gemacht wurde an der Rosinante. Also haben wir jetzt nur noch den Bus. Der wird uns ja im Winter als Zugfahrzeug für den Wohnwagen dienen.
Diesen Abend also haben wir gebacken, morgen werden noch Abschiedsbesuche gemacht und letzten Feinschliff. Am Donnerstag wird dann Abschied und offizielle Pensionierung gefeiert. Und… dann…. endllich… am Freitag morgen geht es los in Richtung Norden! Mind. 8 Wochen Skandinavien. Bleibt dran… so alle 2 Tage werden dann neue Berichte kommen.
Die Rosinante mit dem WohnwagenDas alt/neue Logo von RamblingroseIn meinem Garten blühen die Rosen jetzt prächtigKurzhaarschnitt für die ReiseAuch für Fritz gab es eine neue FrisurDie Schwäne verirren sich mal wieder auf den CampingplatzFritz schneidet die Kirschen entzwei, in Ermangelung eines EntkernersDas fertige Resultat kann sich sehen lassenBereit für den letzten ArbeitseinsatzDer Tag ist heiss und langAm nächsten Tag dann.. hängt ein Zettel an seinem Stuhl!Aber die Pause dauert nicht lang.. Die Betten werden entfernt und alles wird sauber geputztUnd am Abend dann backen wir noch bis spät in die Nacht 😉Spinatquiche
Mein VW-Bus heisst Rosinante. Wie der neue Wohnwagen heissen wird ist noch nicht festgelegt. Aber er ist jetzt da! Wir sind sehr zufrieden damit! Es ist ein Dethleffs Nomad 490 BLF. Seit diesem Frühling (2022) wohnen wir nun definitiv im Wohnwagen.
Der alte Wohnwagen war ganz klassisch eingerichtet. Aber für Reisen und längeres Wohnen ist der Nomad jedoch viel besser konzipiert. Da sind einmal die nötigen Anschlüsse an Wasserleitungen, Aussengas, dann bessere Fahreigenschaften wie besserer Mover. Dann eine grosse Küche und Bad. Aber das Beste ist das grosse Fenster über der Küche! In Spanien (wo wir unsere Winter verbringen wollen) sind die Parzellen eng. Da sieht man im Fenster nur gerade die Hecke oder den nächsten Wagen. Aber mit dem grossen Fenster sitzt man wie in einer Dachterasse! Eigentlich ist der Nomad genau gleich gross wie sein Vorgänger. Aber durch die quadratische Vorderhälfte hat man ein völlig anderes Raumgefühl.
Leider hat es den ganzen Tag lang geregnet. Ich fuhr nach Zürich um die Tagesnummer zu holen und Fritz putzte den alten Wohnwagen und machte ihn bereit für die Fahrt zum Händler. Dort wird er geprüft und dann dem neuen Käufer ausgeliefert. Wir wünschen den beiden Käufern eine schöne Zeit mit unserem Schätzchen! Danach wurde uns der Nomad genau erklärt und wir kuppelten ihn an. Das Fahren war angenehm, aber das Einparken in Tennwil bei durchnässter Wiese war nass, nass, nass! Inzwischen sind wir am Einrichten, Haken ankleben, verkabeln, geniessen, staunen, freuen! Ich sitze gerade am Tisch und schreibe auf dem Laptop und habe 7 Fenster im Blickfeld. *staun (begann zu schreiben 3 – dann 4,5,6 und entdeckte zuletzt noch die 7). Das Ambiente ist sehr hell, freundlich, pflegeleicht. Fehler? Ja. Die Lichtschalter für WC- und Lavabo-Raum sind verkehrt angeordnet, es gibt etwas wenig Stauraum für Direktzugriff, Fernseher vorne oder hinten? Türchen schliessen nur mit Knopfdruck, nicht bloss beim anlehnen. Das Seitenfenster im Bad ist meiner Meinung nach überflüssig, Fritz jedoch begrüsst es.
Abholen – die Rosinante kann den Nomaden gut ziehen! *freuDie LuxuskücheDas grosse Bad mit DuscheRückfenster für Fritz – Fenster auf allen 4 Seiten!Platz für FernseherDie erste MahlzeitDer Wechsel der Wohnwagen fand bei strömendem Regen stattPlatz für die KafimaschinePlatz für den KochAlles da was man brauchtUnd weils so schön ist … gleich nochmals die Küche ;-)))Elegant und gediegenWir sind bereit für die grosse Fahrt im Herbst!
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Crash im Eheleben, sehr traurig… und was wollte ich jetzt? Einen neuen Mann. Und ein Haus am See…. aber wie bekommt man sowas?
Ich überlegte mir wieder in den Pazifik zurückzukehren und mich dort ein halbes Jahr in eine Hütte am Strand zurückzuziehen und meine Wunden zu lecken, aber das war ja wegen Corona kaum möglich. Also begann ich meine Suche nach einem neuen Mann.
Natürlich übers Internet. Und was suchte ich nun genau? Und was wurde angeboten? Ich habe lange gesucht… gefunden habe ich viele interessante Leute, viele Narzissten, viele Leute, die nicht reisen wollten oder konnten. Dann… ich glaubte schon nicht mehr daran, jemanden, der ein Foto mit Segelbooten im Hintergrund zeigte. Ich dachte mir jedoch nicht viel… das hatten viele andere auch und es waren einfach nur alte Fotos. Dieser Jemand meldete sich jedoch und man begann eine Konversation auf WhatsApp. Nett, angenehm, alles passte. Man traf sich… und man wollte die Hand des anderen nicht mehr loslassen. Und… dieser Jemand hatte einen Wohnwagen an einem See. Und dieser Jemand hatte die gleichen Ziele wie ich… die gleichen Wünsche, die gleichen Interessen!
Darf ich euch nun den neuen Mann an meiner Seite vorstellen?
Das ist Fritz. Er hat einen Wohnwagen am Hallwylersee, ist bald pensioniert und unser gemeinsames Ziel ist es zusammen glücklich unser pensioniertes Leben zu geniessen, zu reisen, zu kochen und uns gesund zu halten. Wir haben den leider etwas verregneten Sommer oft am See verbracht, sind aber auch zweimal nach Spanien und Portugal gefahren, da wir hoffen, ab jetzt die Winter dort verbringen zu können. Unsere nächsten Ziele sind: der neue Wohnwagen (für Spanien) und die Skandinavienreise (nur mit dem VW-Bus, der „Rosinante“). Darf ich euch bitten euch unten einzutragen und unseren „Newsletter“ zu abonnieren, damit wir euch viele interessante Berichte und Fotos zeigen können?
So sah es aus, das „Haus“ am SeeJeden Abend – einfach nur schön!Wir haben uns ein Kayak und ein SUP zugelegt.Ein Kafi fertig für mich 🙂Unterwegs mit der RosinanteWir testen unsere zukünftigen Spielgeräte 😉Wir testen was wir an Material mitgenommen habenAm StrandLeider ein Wall vor dem Meer, aber sonst idyllischDa wäre noch ein Stuhl frei. Fritz ist immer sehr fürsorglich 😉… und verliebt!
Diesen Herbst (2021) fuhr ich Richtung Westen. Kurz nach Bern sah ich ein Schild: Schwarzwasserbrücke. Meine Mutter hat als Kind in Bern gewohnt und oft und gerne das Schwarzwasser besucht und dort gebadet. Also bin ich kurzerhand ab der Autobahn gefahren und habe dieses Gebiet weiter erkundet.
Am nächsten Tag bin ich weiter gefahren und sah das Schild: Greyerzersee. Nun, den Geyerzerkäse (Gruyere) kennt jeder. Aber von dem See hatte ich noch nie etwas gehört. Also wieder ab der grossen Strasse und an den See gefahren. Auf dem Weg sah ich weitere geheimnisvolle Schilder. Auch denen bin ich nachgekommen und habe eine mir völlig fremde Welt kennengelernt. Die Schweiz hat soooo viel zu bieten! Schauen wir es uns nun an:
Das ist das berühmte Schwarzwasser! Ein Bach mit Sumpfwasser (deshalb schwarz) der sich durch Molassegestein seinen Weg gebahnt hat. Das ist natürlich ein fantastisches Badegebiet für Kinder.
Blick von der Schwarzwasserbrücke
runter zur kleinen alten Brücke
und wieder hoch zur grossen Brücke
Brücke an der Sense. Das Schwarzwasser mündet in die Sense.
Die Umgebung war sehr ländlich, obwohl ich nicht weit von der grossen Stadt entfernt war, der Landeshauptstadt Bern.
Unterwegs sah ich noch römische Ruinen. Ein gallisch/römisches Tempelchen stand hier. Ich finde leider den Namen nicht mehr. Steht in der Nähe der Strasse bei Riaz.
Uebernachten am Greyerzersee
Cailler, die berühmte Schokoladenfabrik
Auf dem Rundgang. Danach dann Degustation 😉
Lecker Schokoladen-Eisbecher
Greyerz liegt auf einem Hügel
Das Schloss von Greyerz
Das Städtchen Greyerz, sogar in Coronazeiten ganz in Touristenhand
Das Giger-Museum auf der Burg
Leider regnet es nun
Greyerzer Käsefondue – kräftig, aber lecker!
Nochmal Greyerz, weils so schön ist!Danach folgte ich einem weiteren Schild – zur Jaunschlucht. Bitte nehmt euch dafür mindestens eine Stunde Zeit.Auf diesen saftigen Wiesen grasen die Kühe, die die Milch für den Käse liefern.Schindelholzdach – Präzisions- und GeduldsarbeitDer Wasserfall von JaunAuf dem JaunpassDiese Berge heissen Gastlosen
Nach der Wanderung durch die Schlucht fuhr ich weiter auf den Jaunpass hoch und machte dort oben eine weitere wunderbare Wanderung mit toller Aussicht auf die Gastlosen.
Diese Tour war ganz spontan und ich bin einfach den braunen Wegweisern gefolgt, die einem interessante Ziele empfehlen.