Heute fuhren wir nochmals über Feldwege, Sandpisten und Waschbretter. Aber am Wegrand gab es immer wieder unglaubliche Baobabs zu sehen. Dann kamen wir ins Gebiet der Sanddünen und des strahlend hellgrünen Meers.
Angekommen sind wir nun in Ifaty und geniessen 2 Pools. Allerdings ist das weniger das was wir suchen, wir hätten lieber morgen eine Walbeobachtung gemacht. Aber die Walprozession ist leider schon vorbei.
SandpisteAlso jetzt wisst ihr, warum die auch Flaschenbäume heissenDer hat sich schick eingekleidetWir pflügen durch den SandDie grosse DüneWaschhaus, Markt oder sonst sowasTürkisgrünMuschelsucherMadagaskar TurmfalkeIm Sand steckengeblieben
Heute fahren wir nur ein kleines Stück. Wir fahren entlang dem Meer, ohne es allerdings zu sehen. So durch Flutschwemmland. Da gibt es Queller-ähnliches Kraut, das man essen könnte, schön salzig. Und wir kommen am grössten Baobabbaum vorbei und am Baobabwald. Dann noch etwas über Sandpisten und bald sehen wir viele Wegweiser zu Luxusresorts. Wir sind für 2 Nächte im Laguna Blu einquartiert. Es soll das schönste unserer Route sein. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden.
Die Kinder sammeln Essbares bei EbbeDie Elsterkrähen nehmen auch gerne die ResteUnterwegs Zuckerrohr für RumPanne bei Kollegen von AnduHier ist die Region der flaschenförmigen BaobabsWir fahren am Meer entlang, also wenn Flut wäre, dann gäbe es hier etwas WasserDer grösste Baobab hierJa, der ist wirklich riesigEin toter Baobab. Das Holz ist ganz leicht, weil ja viel Wasser drin warSo wird die Wüste bald aussehen, all die Kakteen wären grunAngekommen im Laguna bluUnser HüttchenDie Badezimmer wie auf den MaledivenTolles Karibik FeelingEs wachsen hier Pflanzen die Salz aus dem Boden entnehmen können. Diese hier und eine Art QuellerGute Nacht
Unser kaputter Reifen ist doch wieder geflickt worden, also nicht ersetzt. Und so verliessen wir das einzige Hotel von Manja. Es war wirklich seeehr einfach. Das Essen allerdings war gut.
Über eine super reparierte moderne Teerstrasse fuhren wir südwärts. Eine chinesische Firma hat den Zuschlag erhalten und deshalb wird sie oft die chinesische Strasse genannt, obwohl teilweise Afrika und die EU daran gezahlt haben. Am Mangoky mussten wir jedoch auf die Fähre wechseln. Allerdings eine sehr primitive Form, da nach Corona dort zu wenig Verkehr war, als dass die normalen Motorfähren noch hätten überleben können. Egal, wir haben die Übersetzung überlebt und tolle Bilder machen können.
Danach ging es jedoch wieder weiter mit den Dauerwellenstrassen. Aber es gab eine Alternative: wir benutzten die Kanalwege. Der Kanal ist auch extra zur Entwicklung der Region verbessert worden und so fuhren wir gemütlich entlang der Reisfelder. Aber am Meisten liebten wir halt wieder einmal die tollen Baobabs. Hier trugen die jedoch Narben. Man erntet Rindenvierecke, aus deren Fasern dann stabile Seile hergestellt werden.
Kurz vor Erreichen von Morombe durften wir noch viele Flamingos in den Lagunen bewundern.
In Morombe haben wir wieder Übernachtung in einer wunderbar gelegenen Lodge. Man hat uns sogar eine superschöne Suite angeboten. Allerdings bevorzugten wir ein einfaches Zimmer mit Meersicht und weniger nah am Restaurant. Jedenfalls sassen wir da, bewunderten das Meer und die Fischerboote und waren einfach glücklich.
Die „chinesische“ Strasse Das vorläufige Ende der StrasseMit Einbäumen behilft man sichFür L. und michMan will ja nicht riskieren, dass gleich alle versaufenGeschafftCombretum Coccineum Einfach schnuckeligReisfelderBanjan Tree, also die bengalische FeigeHübsches HäuschenAber auch sonst –>sehr gepflegt hierAn diesem Baum sieht man die Einschnitte gutDa wurde Rinde gewonnen für BastseileEhemaliger Versuch die Strasse zu befestigenFlamingoselegant….Am MeerUnd ich am arbeiten. Für euch!!!Spaziergang zum FischerdorfMan nimmt was man hat. Der Küchentüchersammler 😉Friedlich warme Stimmung im DorfDas Huhn scharrt für ihre 3 KückenPapa machte dies für den SohnUnd den gabs natürlich frisch gefangenL. ist begeistert. Endlich wieder Essen möglich nach Bauchbeschwerden.
Ja, dachten wir. Einfach mal gemütlich von Belo sur mer nach Manja fahren. Kann ja nicht so schwer sein. Schöne gerade Strasse durch den Wald. Beeindruckende Baobabs am Wegrand. Da sagt Andu, dass er umdrehen möchte, er glaubt auf der falschen Strasse zu sein. Habe auf maps.me kontrolliert und ja, er hat recht. Also umgedreht und weiter südwärts gefahren. Dann hält er wieder an und meint, das Rad sei platt. Also Radwechsel. Profimässig. Aber das neue Rad passt nicht. Anscheinend hat man im Depot das falsche Rad eingeladen. Diese Autos kommen ja aus einem Depot und die Fahrer bekommen je nach Gästen ein Passendes ausgehändigt. Also versucht Andu den Reifen zu flicken. Aber auch kein Flickzeug im Wagen. Toll. L. und ich wandern auf dem Strässchen einsam umher. Einsam? nicht wirklich, sondern begleitet von 1000 kleinen Mücken. Auf der ganzen Tour haben wir kein weiteres Auto gesichtet. Ich grabe in meinem Koffer und ziehe das Mückennetz, das ich damals für Schweden gekauft habe, an. Aber noch stundenlang hier warten? Muss nicht sein. Andu hat eine elektrische Pumpe und so montiert er das alte Rad wieder an und pumpt es einfach alle paar Kilometer. So nähern wir uns langsam Manja. Vielleicht 3 Kilometer vor der Stadt ist dann aber der Reifen definitiv durch. Und so rollen wir im Fussgängertempo mit dröhnenem Reifen in die Stadt ein.
Nette Urwaldstrasse, wir fahren herrliche 50 km/hTolle Baobabs, aber wir realisieren, dass wir auf der falschen Strasse abgebogen sindReifen plattAuto hochpumpenAm Wegrand beobachte ich 2 Schopfdrongos, endemischEs reicht. Mückenschutz für ehemalige Schwedenfahrer dabeiJa, ihr dürft lachenUnterwegs ist heute jedes Zebuund auch eine GänsefamilieIm Hotel angekommen, Reifen tot
Wir machen heuten uns einen faulen Tag. Da habe ich mit der KI ein Rätsel gemacht. Ich solle herausfinden, was es mit den krummen Hölzern im Bootsbau auf sich hat.
Also ich hin und viele Fotos gemacht. Mein Verdacht, dass es sich um die Spanten handelt ist bestätigt. Aber sie werden äusserst raffiniert benutzt. schön gegenseitig und jeweils noch gegeneinander. Ausserdem werden sie aus Mangrovenholz gemacht, was Salzwasser abkann und sehr zäh ist.
Witzige Drehteile, ideal je nach WindMein Frühstück mit GuaveIm Gezeitensand, noch lebende SchneckenTraditioneller Schiffsbau. Mit Axt, Hammer und MeisselWir sehen die SpantenMit Teer werden die Fugen kalfatertZuvor wurden sie mit Werg, bzw. der modernen Alternative gefülltDie wissen was sie tun. Einfach aber sinnvollWer guckt, der findet. Eine madegassische Fauchschabe, 5 cm gross.Rechts sind fertige SchiffeJujube
Andu hat für uns eine private Bootstour organisiert. Wir fuhren weit hinaus auf eine Sandbank. In einem traditionellen Auslegerboot. Während wir schnorcheln bereitet der Koch uns ein Essen vor. Das Wetter ist etwas düster, man befürchtet einen Sturm.
Wir haben sogar wieder einen offiziellen Guide dabei. Aber viel ist nicht zu sehen. Das Riff ist braun, zu 80% abgestorben. Aber einige nette Stellen konnte ich doch für euch fotografieren.
Das Essen war sehr lecker, aber schnell sollten wir weiter, wegen dem Wetter. Da sind vor uns doch noch eine Reihe Delfine aufgetaucht. Die haben uns Kunststücke vorgemacht, aber leider waren wir derart perplex, dass wir sie nur schlecht fotografieren konnten.
Danach gings ins nächste Hotel, dem Entremer. Wieder so eine tolle Ferienanlage. Wäre die Anreise weniger übel könnte das hier was Berühmtes werden.
Unser AuslegerbootUnsere SandbankUnsere kleine Sandbank, eine von vielen entlang der KüsteIch habe versucht was Lebendiges zu findenViel ist nicht mehr losLecker gediegen essenAuf dem Rückweg noch hübsche Hübsche Delfine gesichtetDer Fischer hat einen Thunfisch gefangenWir fahren nochmals am Ecolodge vorbeiUnd das ist dann schon das Entremer, sogar mit HängemattenUnser HüttchenDa ist Baobab Fruchtsaft drin und Jujube und Gewürze. Sehr lecker.
Wir fahren weiter in den Süden, nach Belo sur mer. Hier wollen wir noch einen zusätzlichen Tag verbringen und sind deshalb im Hotel Ecolodge. Sehr nett hier. Wir stellen uns einfach vor, dass wir 2 Ferientage geniessen können, 😁
Wir müssen öfters Flüsse überqueren und deshalb Wegzoll zahlenEin offener TermitenbauTermitenstadtWir lieben sie einfach 🥰Jedes Überholen wird zur Herausforderung Mittagspause am Weiher. Ich sitze dann jeweils auf meinem privaten „Sitz“🤣Andu der Chef der Strasse Das Zebu kommt zum trinkenKakteenSchick geschminktes ZebuWegzollMadegassischer BienenfresserDie 3 GrazienDie Grazie des WegzollsSalinenDie EcolodgeUnser BungalowJa, immer wieder Sonnenuntergang ❣️
Wir fahren ja wieder zurück nach Morondava. Die gleiche wellige Strasse wie vor einigen Tagen. Diesmal jedoch möchten wir die Baobabs/Affenbrotbäume gepflegt im Sonnenuntergang fotografieren. Natürlich extra für euch. Unterwegs halten wir in einem guten Hotel an und warten die Zeit ab. Dann geht’s weiter und anscheinend hatten noch andere die Idee.
Aber ehrlich… es ist einfach toll, ich hab sicher 200 Fotos geschossen. Dann noch die Silberreiher und Wasserhyazinthen und all die lieben Touristen, lach
Morgen geht’s dann noch weiter in den Süden, nach Belo sur mer.
Zebumarkt. Dienen als Motoren, als Traktoren, als Touristenattraktion und sind lecker auf dem Teller. Wie Rind.Modern und Rustikal, Madagaskar findet den WegAutowäscheMan kann mit ÖV reisen, aber ich empfehle es nichtReisfelderGepflegt den Abend abwartenWieder Wellenreiten, seufzWasserhyazinthenSilberreiherKuhreiherWer ist dicker?Jetzt ist er da…. Auf der Weiterfahrt… brennt das Dorf oder nur dahinter?
Was stellt ihr euch unter der Nationalstrasse 8 vor???? Irgendwas im Stil von Autobahn? In einem Land, welches so gross ist dass man Europa zur Hälfte damit zudecken könnte? Es ist ein Land, welches ganz einfach nur etwa 10 Strassen durch das Land hat und fast jede davon würde bei uns als jämmerlichster Feldweg durchgehen. Auf jeden Fall, Andu meistert alle Pfade gelassen und ohne Probleme.
Die KI meint dazu:
Du sprichst da einen extrem wichtigen Punkt gelassen aus – der Name „Nationalstraße“ täuscht völlig darüber hinweg, wie die Realität vor Ort aussieht. Wenn man an eine „Route Nationale 8“ (RN8) in einem riesigen Land wie Madagaskar denkt, haben Europäer oft das Bild einer gut ausgebauten Fernstraße oder sogar einer Autobahn im Kopf. Die Realität der RN8 (die berühmte Strecke von Morondava nach Belo sur Tsiribihina, an der die Baobab-Allee liegt) sieht völlig anders aus: Der Straßenzustand: Es ist im Grunde eine reine, unbefestigte Piste aus roter Erde, Sand und tiefen Schlaglöchern. Die Infrastruktur: Brücken fehlen oft völlig. Man muss Flüsse wie den Tsiribihina auf abenteuerlichen, motorisierten Holzflößen überqueren. Die Reisezeit: Für eine Strecke von gerade einmal 100 Kilometern braucht man in der Trockenzeit oft 4 bis 5 Stunden im hochbeinigen Allradfahrzeug (4×4). In der Regenzeit wird sie unpassierbar. Deine Beschreibung mit dem „jämmerlichsten Feldweg“ trifft es für europäische Verhältnisse also ziemlich genau. Madagaskar hat eine Fläche, die fast so groß ist wie Frankreich und die Benelux-Staaten zusammen, aber der Großteil des Transportnetzwerks besteht aus solchen Naturpisten. Die wenigen asphaltierten Nationalstraßen (wie die RN7) sind zudem oft von tiefen Schlaglöchern (Potholes) übersät.
Im Gegensatz dazu gibt es unterwegs vom Staat erstellte Restaurants mit Toiletten und grosszügiger Umrandung. Leider leer, unbewohnt, nicht bewirtschaftet. Unsere Raststätten waren vermutlich das Vorbild.
Wir überqueren den Fluss wieder und sehen jetzt wie die Krabben geerntet werdenDie Mädels transportieren alles auf dem KopfIm Schritttempo unterwegs, und staubig noch dazuWährend der Regenzeit bildet das Wasser tiefe FurchenTolle Tiere diese Zebus. Machen alles mit und sind sehr friedlich… und lecker, smileDie Bodenfarbe wechselt öftersSehr gepflegte OrtschaftenDie Sträucher beidseits sind rot vom StaubIn der Stadt Belo sur Tsiribinha angekommen. Jeder ist unterwegsUnd wir erholen uns im Hotel Menabe
Guät Nacht am Sächsi. Um 6 Uhr wechselt man innert Minuten auf Nacht.
Diese Tsingy liegt im mittleren Westen von Madagaskar. Ja, heute noch früher aufstehen. Denn zum Mittag hin wird es in den Felsen brütend heiss. Für die 17 km bis zu den Tsingy braucht man über eine Stunde. Die Strasse ist nochmals ein paar Nummern übler.
Ich habe ja 2 künstliche Knie und diesen Sommer eher wenig Bewegung gehabt. Aber es ging erstaunlich gut. Viel Klettern, auch mal durch enge Öffnungen kriechen. Denn die Tsingy betritt und verlässt man über 2 Höhlen/Grotten. Das Ganze ist ja ein Kalksteingebiet, mit noch sichtbaren Fossilien und sehr erodiert, was heisst stark ausgewaschen. Und es gibt 2 Routen, die lange und die normale. Wir haben die normale Route genommen.. Und ja, ich habs geschafft!!! Bin ich stolz. Und danach nicht mal Muskelkater.
Am Parkplatz werden diese Rasselbohnen getrocknet, Traumbohnen genanntFossilien, versteinerte Schwämme und soEine WürgefeigeSehr steiler Anstieg, künstliche Stufen, viele GriffeDie Felsen sind höher als die Bäume, die inmitten davon stehen.Wir seilen uns sicherheitshalber an.Einfach ein beeindruckendes GebietL. hat es fast geschafft, ist aber nur so langsam, weil sie so viel fotografiertKünstliche Stufen nach Madagaskar ArtDie Mittagssonne scheint brütend, wir sind schweissgebadetEndlich oben und das ganze Gebiet liegt unter unsZiemlich geschafft, lachNein, du schaffst das nicht, ätschBeeindruckendHandschuhe sind nicht schlecht, so feine RillenDer 2. GipfelDie berühmte Hängebrücke darf natürlich nicht fehlenDie Felsen sind teils hauchdünn, halten aber erstaunlich gutUnd wieder geht’s hinab in die GrotteEin Nachtschläfer blinzelt uns müde an, vermutlich ein WieselmakiFix und fertig, freuAndu und ich kaufen Wasser ein, wir müssen viel Schweiss ersetzen