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Ramblingrose ist inzwischen pensioniert und reist um die Welt, wenn sie nicht gerade mit ihrem VW-Bus unterwegs ist.

Wasser im Überfluss

10.8.22

Wir fahren und haben ca. 1 Stunde pro Tag keinen Regen. Ich weiss, ihr hättet gerne welchen… vielleicht mal Norwegen anfragen *seufz

Anfrage von regi: Ja, man muss Strassenzoll bezahlen und Brückenzoll, die Fähren mit nicht so viel Umsatz jedoch sind gratis. Das Auto wird von Kameras erfasst und nach einigen Monaten kommt dann die Rechnung nach Hause. So als kleines Weihnachtsgeschenk *lach. Also bitte nicht schimpfen wegen unserer Vignette – das hier wird sicher viiiiel teurer werden!

11.8.22

Wir fahren an einem wunderschönen Wasserfall entlang und haben das grosse Glück, dass gerade die Sonne herauskommt und einen schönen Regenbogen produziert. Jetzt sitzen wir in der süssesten kleinen Bucht der Welt und würden so gerne rausschwimmen… aber leider… der Regen tropft wieder ab die Windschutzscheibe. Zum Glück vertragen wir uns gut! Andere hätte längst den Hüttenkoller.

Und es wurde wieder dunkel!

9.8.22

Ja, seit 2-3 Tagen wird es so dunkel, dass wir eine Lampe anzünden müssen um lesen zu können – und wirklich, heute haben wir den Polarkreis wieder überschritten – wenn auch nur pro Forma, da wir gerade auf der Fähre waren.

Leider regnet es wieder am Morgen, erst jetzt, gegen Abend wird der Horizont etwas heller und ich sehe sogar etwas blau am Himmel! Wir sind heute zweimal mit der Fähre gefahren und werden in den nächsten Tagen sicher weitere Fähren nehmen. Für die kleinen Fähren muss nichts mehr bezahlt werden!

19 Uhr! Die Flut steigt.

Norwegen zeigt sich von der schönsten Seite

8.8.22

Endlich scheint wieder die Sonne und wir sehen auf unserer Reise endlich auch wie schön es sein kann. Der See strahlt, die Berge weinen, die Felsen glitzern und die Wasserfälle rauschen. Die Beeren sind reif und der kleine Hafen am Uluru, ähm dem Berg bei Kunna, liegt friedlich in der heissen Sonne und wir sitzen im Stuhl und lassen uns die Knochen wärmen.

Regenzeit

7.8.22

Heute machten wir uns auf zum Fährhafen. Bei dem grössten Tunnel jedoch gab es einen Halt. Über eine Stunde mussten wir warten, bis dann plötzlich der Tunnel wieder frei gegeben wurde. Dann gings weiter zur Fähre nach Bognes. Dort wieder durch Wälder und weiter durch Regen. Hie und wieder sah ich einen tollen Wasserfall oder blankgeputzte Berge. Auch interessante, blankgehobelte schärenartige Hügelchen. Aber anhalten war nicht – wir wollten nach Süden. Jetzt sind wir noch einmal auf einen Campingpatz gefahren – da können wir mit dem Strom besser heizen als mit der Standheizung. Das gönnen wir uns. Und eine Wäsche.

Im Banne des Regenbogens

6.8.22

Fritz wollte lieber die Strasse nehmen als die Fähre und so fuhren wir die Lofoten wieder zurück – oft kann man eine zweite Route nehmen und wenn nicht, dann ist die Gegenseite auch immer doch anders oder man hat einen besseren Fotowinkel. So bei der Lofotenkathedrale. Als wir durch den Nieselregen und gelegentliche Aufhellungen voll in einen Regenbogen mit den stärksten Farben fuhren, den ich je gesehen hatte, da war die Hölle los… Foto um Foto… mitten auf der Strasse… machte aber nichts, weil auch die anderen Autos völlig gebannt überall anhielten.

Unseren Uebernachtungsplatz stelle ich mir als Stellplatz der Zukunft vor. Auf jeden Fall habe ich das so auch in Neuseeland schon so gesehen. Man bezahlt per App oder als Ausländer wirft man einfach einige Euros in einem Umschlag in einen Briefkasten. So kostet es hier mit Strom 10 Euros, was durchaus vernünftig ist. Strom braucht hier sowieso jeder, weil im Winter die Autos vorgeheizt werden müssen. So kann jeder sich einige Parkfelder abstecken und an Camper vermieten ohne grossen Aufwand betreiben zu müssen und ohne sich über Gratis-Parkierer ärgern zu müssen. Und der Preis stimmt und die Aussicht auch *freu

Å i Lofoten

5.8.22

Å i Lofoten ist die letzte Ortschaft auf den Lofoten. Und weil es regnet und windig und kalt ist, gönnen wir uns eine Nacht auf dem CP und eine Pizza. Das Wetter wechselt alle Stunden.

Gefahren sind wir durch wunderschöne Gebirgslandschaften, gelaufen sind wir dem Meer nach – auf einer alten Strasse, die inzwischen durch einen Tunnel ersetzt wurde. Sonne und Regen haben alle Stunden abgewechselt. Aber ich bin trotzdem froh, wenn wir weiter südwärts kommen. Wir werden morgen nochmals eine Wanderung ans Ende der Strasse machen und dann auf einem kürzeren Weg zurückfahren. Heute haben wir jedoch so viele schöne Landschaftsaufnahmen, dass wir trotzdem einen Beitrag machen. Schaut also mit:

Die Vikinger leben noch…

4.8.22

Heute morgen hatten wir wieder Regen und trugen warme Pullover. Wir wissen, dass ihr in der Schweiz seit Wochen unter der Hitze stöhnt – also bitte, gebt uns doch auch mal was davon ab!

Wir haben zuerst einige abgelegene Regionen besucht und dann Halt gemacht am Vikinger-Museum, wo zufälligerweise auch die Vikinger-Woche stattfand. Somit haben wir wieder tonnenweise Fotos für euch!

Vielfrass und Delfin

3.8.22

Der Sonnenuntergang war ganz nett, das Wetter heute morgen auch – aber trotzdem fuhren wir weiter. Wir besichtigten die Lofoten-Kathedrale, die Hauptstadt Svolvaer, das Venedigdorf Henningsvaer und das hübsche Kirchlein von Gimsöy. Uebernachten wollten wir beim Leuchtfeuer Hovsund. Wir fanden auch einen netten Parkplatz an einem Weiher und liefen nach unten und auf der Mole um den Hafen herum zum Leuchtturm. Mir wurde dann die Kletterei über einige Felsen zu schwierig, ich merke doch, dass meine operierten Knie mich etwas unbeholfen machen. Fritz ging also weiter und stand plötzlich vor einem kleinen putzigen Kerlchen, welches neugierig durch die Steinquader guckte. Später konnte ich das als jungen Vielfrass identifizieren. Am Leuchtturm standen einige grosse Knochen, die ich als Beckenknochen eines Walfischs ansehe – verbessert mich, wenn ihr es besser wisst.
Während ich so auf Fritz wartete rief er mich plötzlich an und sagte, dass ein Delfin im Hafenbecken schwimme! Andere Leute waren dort mit einem kleinen Boot zugange und wirkten aufgeregt. Ich kletterte also wieder zurück und wirklich, da schwamm ein einzelner Delfin seine Kreise! Fritz hatte heute wirklich Riesenglück!

Auf zu den Lofoten!

1.8.22

Wir besuchten einen gut erhaltenen Museums-Bauernhof, einen Wasserfall und dann noch Narvik, die kriegsumkämpfte Stadt. Dort wollte ich gerne mal norwegisch essen. Leider gelang es uns nicht, mehr als ein Fisch-Edelrestaurant und ein Allerweltsrestaurant aufzutreiben. Danach gings weiter in Richtung Lofoten.

An unserem Uebernachtungsplatz an einem alten Kieswerk haben wir mit einer norwegischen Familie gesprochen, die dort fischte. Ich muss sagen, dass die Leute hier im Norden alle extrem nett und offen sind. Man bekommt sofort Kontakt und sieht begeisterte Gesichter! Uns gefällt es hier.

2.8.22

Weiterfahrt und dann über die Brücke auf die Lofoten. Leider regnet es und somit ist die Schönheit der Region etwas dürftig. Wir haben jedoch einen super Campingplatz gefunden und überlegen uns, wenn es morgen sonnig ist, noch einen Tag hier zu verbringen.

Bauernhöfe und Brückenspringer

31.7.22

Gemütlich tuckerten wir heute über Strassen der einfachsten Güteklasse und durch eine idyllische Bauernhofgegend im schönsten Sonnenschein. So hatte ich eine gute Gelegenheit euch einige der Höfe zu fotografieren. Gerade wird das Gras gemäht und so präsentieren sich die Höfe im besten Licht.

Eine Uebernachtungsmöglichkeit haben wir an einem reissenden Fluss gefunden, wo 2 Brücken neben einander stehen. Nach einem Spaziergang und einem netten Gespräch mit einem Anwohner verbrachten wir den Nachmittag in Ruhe und mit Sonnenbaden. Am Abend kamen dann 3 Autos rasant angefahren und eine vielköpfige Familie sprang raus. Kurz danach kam uns der Anwohner holen… man wolle von der Brücke springen – ein 3-jähriger! Also schnell Kamera gepackt und zur Brücke gerast. Und wirklich dort sprang der Vater mit dem älteren Sohn und danach nochmals mit dem jüngeren Sohn. Alle in perfekter Kleidung, also mit Neopren und Schwimmweste. Danach wollte sich auch der Anwohner beweisen und einige der anderen Anwesenden. Auch sie sprangen mit Begeisterung ins eiskalte Wasser aus ca. 8m Höhe. Leider kann ich hier keine Videos zeigen, aber ich habe wenigstens einen Screenshot gemacht. In meinem Facebook Account kann man die Filme sehen. Bitte einfach eine Anfrage senden an Jacqueline Roos.