Im Frühling 2026 fuhren wir durch Südfrankreich. Besondere Ziele waren diesmal Béziers mit seinen Kanalanlagen und der Lac d’Annecy.
Am Canal du midi hatte ich mit meinem damaligen Freund ein Hausboot gemietet. der erste Tag war, sagen wir mal schwierig. Zuerst in eine sehr hohe Schleuse, dann im Kanal über eine Brücke, dann die Schleusentreppe von Fonserannes. Zu zweit eine Herausforderung.
Wir haben diesmal das Fahrrad genommen und sind in beiden Richtungen dem Kanal entlang. Sehr interessant und sehr zu empfehlen.
Bei Annecy gibt es auch einen Via verde, also eine ehemalige Bahnstrecke. Auch die sind wir hin und her gefahren. Das Wetter war traumhaft. Allerdings waren auch 10 000 weitere Personen dieser Meinung. Dann den Ausflug in die Schlucht von Fiers. Äusserst sehenswert, besonders wenns mal wirklich heiss ist. Ideal um ca. 12 Uhr, wegen Sonnenstand.
Inzwischen sind wir wieder am See. Haben unsere Arzttermine erledigt, bewundern junge Enten, Blesshühner und Schwäne. Und ich bereite mich auf mein nächstes Abenteuer vor, nämlich eine Reise nach Madagaskar. Mit L. einer Campingfreundin. Ab Ende August werden hier wieder regelmässige Berichte zu lesen sein, so der Internetgott uns Verbindung gibt 😉
Am Kanal, vor dem Campingplatz. Sehr schöne Ecke, lont sich auf jeden Fall.Fahrradtour am Kanal entlang. Hier noch die allerletzte Peniche. Dieses Zeitalter ist nun vorbei.Vor ca. 45 Jahren bin ich selbst auf dieser Kanalbrücke mit einem Hausboot gefahren. Erinnerungen werden wach.Die Schleusentreppe mit unten dem neuen, aber gleich wieder stillgelegten WasserliftLeider eine Totgeburt, anfällig, teuer und zu spät gebautDamals die Treppe meines Entsetzens. Als Anfänger zu zweit da hoch!Aber der Kanal bietet noch mehr. Hier eine 3er SchleuseUnd hier ein ÜberlaufsystemWeiter gings an den Lac d’Annecy. Schon in den Alpen, Schneeberge. toll gelegener CampingplatzAusflug in die Schlucht du Fier. Gleichwertig wie unsere Aareschlucht.Schöne FormationenUnd wieder zuhause. Hier unser Lager. Was habe ich gelagert? Alte Fotoalben und was zum NähenAm Hallwylersee erwarten uns kleine Entchen, die leider von Tag zu Tag weniger werden.
Wir haben wieder den Winter in Spanien gefeiert. Und mit feiern meine ich, ja, es war toll. Weniger saufen als gemeinsam etwas unternehmen. Wir turnen ja zusammen, stricken, machen Ausflüge, gehen einkaufen. Schaut am besten gleich mit…..
Gleich als Erstes wird Halloween gross gefeiert, die Spanier lieben dieses FestAber auch wir feiern.. gemeinsam hat man SpassDiesen Winter haben wir am Weihnachtsverkauf mitgemachtund unser gemeinsames Projekt propagiert, eine Webseite für Camper im Stil von einem AnschlagbrettJedes Jahr wieder, Weihnachten am Strandund Fritz dekoriert fleissig, an Halloween sogar mit SoundSportlich gehts mit dem Rad nach BenicassimWir wollen die Stiere laufen sehenSie laufen, aber ich bin auf der falschen Seite des Zauns, upsAusflug nach Morellamit tollen Wandmalereien aus verschiedenen Zeitenund nach Onda2 Kirchen in einerMan sieht am Ziehbrunnen die Spuren der Seile1000 jährige Olivenbäume oder älter…Links der Brunnen mit HeilwasserPfingsten, die Umzugsaltäre stehen bereitGerne geht man auch auf die MärkteDie Männers, na ja…. wenn sie müssen 😉Artischocken und FrühlingszwiebelnVor der Markthalle leuchtet der SpringbrunnenDie Winterstürme haben uns grösstenteils verschontUnd schon ist wieder Frühling und wir gehen ans Meer essenimmer wieder schön, dieser AusflugDie Mädels sind natürlich wieder fleissig am Stricken, dieses Jahr meist im GreenhouseAus ungeliebter Wolle machte ich ein nettes KissenUnd für mich natürlich immer wieder Pullover 😉Es gab auch diverse Geburtstage zu feierndas war allerdings eher Fasching 😉und OsternSogar zum Bingo bin ich gegangen, das erste Mal in meinem LebenWährend des Winters wurden die Bungalows renoviert, sie sind fast fertig gewordenals die Bäume wieder zu blühen begannenund mit diesem nachdenklichen Blick von einem Nachwuchscamper verabschieden wir uns…
Auf dem Rückweg in die Schweiz haben wir als Erstes die Camargue besucht. Dann die „sur le pont“ von Avignion.
In der Schweiz haben wir dann viel Aerger gehabt als ich das Haus versucht habe zu verkaufen. Die Maklerin war leider zwar nett, aber hatte keine Ahnung, ich leider auch nicht. Schlussendlich hat es dann doch noch geklappt, eine Woche vor der Rückfahrt nach Spanien. Aber mit der Suche nach einer Wohnung hatten wir sofort Glück. So ist halt das Leben… mal gehts gut, mal bescheiden. Zwischendurch haben wir noch einen Ausflug nach Deutschland gemacht und unsere Nachbarn besucht. Davon gibts aber keine Fotos, von wegen der Privatsphäre. Der Besuch der Caravanmesse in Düsseldorf war interessant, aber uferte nicht in grosse Käufe aus 😉
Dann endlich… durften wir wieder nach Spanien fahren. Diesmal haben wir Leucate als Spezialpunkt ausgesucht. Dort konnten wir einige Radtouren machen. Dann noch den Camping Aquarius in Nordspanien. Im Sommer ein toller Platz, auch da fuhren wir viel mit dem Rad. Am Schluss hat Fritz noch seine Cousine getroffen, auch die campen gerne in Spanien.
Jetzt sind wir wieder im Bravoplaya. Alles ist bestens, sogar bis heute das Wetter. Und weil es heute regnet, habe ich mich mal wieder an die Sicherung meiner Fotos gemacht und euch einen Blogbeitrag geschrieben.
Pferde, das grosse Thema in der Camargue.Vorführung für TouristenAigues mortesGrosse Salinen in der CamargueDie Flamingos waren zwar da, aber etwas weit entferntDie berühmte Brücke zu Avignon, ich habe ein Tänzchen gewagt 😉Fritz hat dafür das Essen der Schnecken gewagt. Er liebt die 😉Der Palast von AvignonAuch eine LösungWieder auf RadtourAm Heimweg. Die AlpenAm NeuenburgerseeWieder zuhauseVater und Margrit sind jetzt online… besser spät als nie 🙂Unsere Kleinwohnung, aber trotzdem anscheinend arbeitsintensivRote Sonne am Hallwylersee50 Jahre Freundschaft mit Denise. Radtour bei LeucateRadtourDie schiefen Palmen. Wer auf Sand baut….. Tolle Festung de Salses. Lohnt sich!Antiker griechischer Hafen nähe Leucate
Auch der Winter und der Frühling waren sehr nass im Bravoplaya. Aber es hat doch für ein paar Ausflüge gereicht. Wieder war Aufruhr im Fischerdorf, die müssen immer noch gegen das Abreissen kämpfen, dann Ausflug nach Valencia, wo man immer noch die Schäden sieht, die die Regenfluten angerichtet haben. Dann wieder viele Essen und lecker kochen. Wobei zum Kochen werde ich dann noch einen eigenen Beitrag schreiben mit einigen Rezepten.
Wir hatten wieder viel Spass, trotz Regen und Kälte. deshalb werden wir diesen Sommer auch gegenseitige Besuche planen. Bald jedoch beginnt jetzt die Rückreise, da haben wir 2 Besuche geplant, auch da wird ein Beitrag kommen.
Immer wieder machten wir Spaziergänge ans MeerAufruhr im FischerdorfBesuch in spanischen Restaurants mit grossen PaellapfannenLecker essen mit unseren NachbarnJa, hier blüht der Geldbaum problemlosIn Valencia kommen wir am neuen Flussbett vorbei, da wo der grosse Regen durchgeschleust wurdeJetzt wird wieder frisch ausgebaggertDas Flussbett hat nicht ausgereicht und so sind die untere Etage und natürlich alle Keller überschwemmt wordenBis zum blauen Strich stand das Wasser. Müsste 2 m hoch gewesen seinIrgendwo muss der Schutt ja zwischengelagert werdenTausende Autos sind jetzt SchrottMarkt von aussenBesuch auch in der Markthalle von ValenciaFür die Fischfans gibt es viel AuswahlAuch für die SchleckermäulerEs wurde damals eng im Zentrum, die Häuser schmal, dieses ist das schmalste EuropasHier war das alte Flussbett, jetzt trockengelegt – ob das so eine gute Idee war den Fluss umzuleiten?Die Moderne findet man im alten FlussbettUnsere neueste Kreation: Karottenmarmelade mit OrangensaftAm ersten wirklich schönen Tag machen wir wieder einen FahrradausflugHier ist das Meer wunderschönUnd das Essen vom HolzkohlengrillNach Stürmen liegen aber immer noch Quallen am Ufer und stinkenDie Strickgruppe war wieder fleissig, wenn auch grösstenteils im Greenhouse RestaurantWieder ein Pullover um der Kälte zu trotzenAusflug nach VinarosWir gehen Barbaras Geburtstag feiernDer Frühling bringt uns nach Sagunto, hier der Eingang zum JudenviertelDas römische TheaterDie letzte römische Mauer vom DianatempelGoldene ToreEssen auf AmerikanischWir feiern den Magdalenatag in Castellon Der Umzug besteht aus Wagen mit hübschen Mädchen und vielen Konfettisäckenund 2 süssen Schlingeln, die voller Vorfreude sindDer Traktorfahrer ist hingerissenund dann gehts los….. die KonfettischlachtNach dem Umzug, dann die Konfettischlacht der Zuschauer…und was machen wir sonst noch? Petra hatte eine Schraube locker 😉
Eigentlich gibt es nicht wirklich viel Neues zu erzählen. Aber es ist doch schön, wenn man wieder die alten neuen Freunde trifft und Spass hat.
Die ersten Tage in Spanien waren von den verheerenden Herbststürmen gezeichnet. Wir kamen einige Wochen früher an als bisher. Und waren deshalb die Stürme nicht gewohnt, aber dieses Jahr waren sie auch ausgesprochen heftig. Ihr erinnert euch sicher an die Berichte aus Valencia. Der Bravoplaya war an der Nordgrenze des Sturmgebiets. Da hier jedoch Stürme schon bekannt sind, hat man Massnahmen getroffen und es bestand für unser Gebiet keine Gefahr. Einzig die Fliegen und Moskitos haben gestört. Auch das soziale Leben musste noch etwas warten. Daussen gemütlich sitzen war zu Beginn selten möglich.
Inzwischen sind doch einige von uns etwas übergewichtig und deshalb ist das Thema diesen Winter das Weight Watchers Programm. Das ist diesen Winter sehr angenehm durchzuführen, wegen der vielen Nullpunkt Nahrungsmittel. Also Kohlenhydrate und Fett müssen gemieden werden, der Rest ist frei. Toll. Allerdings sind da noch die leckeren Festtage zu Weihnachten *tiefseufz. Deshalb sind einige der Highlights in den Fotos unsere Sonntage, wo die Wochenpoints verschlemmert werden. Aber ich kann stolz vermelden, dass grundsätzlich abgenommen wurde *freu.
Bei Ankunft im Bravoplaya wurde wieder das Wasserdurchlaufsystem aufgestelltFritz ist gerade dabei den Abfluss einzurichten, mit neu PumpeUnwetter ziehen aufAm Strand laufen alle PumpenDie Herbststürme sind diesmal sehr stark und sorgen für UeberschwemmungenDann werden die Bäume für den Winter vorbereitet3x pro Woche gehen wir an die Aussengeräteund geniessen natürlich jeden SonnenuntergangAuch Ausflüge machen wir, hier VinarosMarkthalle in VinarosUnsere Nachbarn kommen jeweils gerne mitHier gings zum RömerbogenBergdorf VillafamesWunschfelsenWeihnachten nahtKleiner Weihnachts-Markt auf dem CP von SelbstgemachtemFritz fährt aus… mit FranjoBesuch bei der modernen Zahnärztin in der NäheFrohe WeihnachtFranjos neues HundeliViele frohe Feste mit leckeren KöstlichkeitenFritz backt Zopfoder präpariert geschenktes WildschweinEs ist lecker gewordenich kontere mit einer KäsewäheWilde Mandarinen – ungespritzt, aber nicht essbar. Jedoch Schale geeignet für Marmelade.Natürlich kochen wir wieder OrangenmarmeladeEine unserer Leibspeisen – Cordon bleuDer CP Bravoplaya. Wir wohnen hinten rechts.Die StrickgruppeIch verschönere T-Shirts in der Strickgruppe oder stricke PulloverBei Stephanie kann ich nähen – aus gebrauchten Kleidern eine TascheBei Sonne fahren wir ans Meer einen Carajillo zu trinkenCarajilloWir grüssen in den kalten Nordengute Nacht
Wir fuhren nach der Gorge du Tarn zügig zur spanischen Grenze, dann weiter zum Ebrodelta. Hier war der nächste Ausflug geplant. Wir wollten zur Fontcalda, eine 24 Grad warme Quelle in den Bergen. Die kann man wunderbar über den Via Verde erreichen mit dem Fahrrad. Und teuflischerweise auch über eine extrem schwierige Bergstrasse. Wir wählten natürlich den Via Verde und einen wunderschönen sonnigen Tag. Am nächsten Tag machten wir noch eine Tour durch das Delta, zuerst entlang dem Meer, dann durch die Reisfelder. Am Abend wollten wir den Sonnenuntergang geniessen und ein regionales Restaurant. Das machte aber erst eine Stunde später auf 20 Uhr) und so fuhren wir zu einem Burger;-)
Ein Wahnsinnssonnenuntergang – hier hat man einfach mehr HimmelWir fahren über den EbroEhemaliger Bahnhof – guter Startpunkt und ParkingWir fahren auf dem ehemaligen BahntrasseeTypisch Via Verde (Verda auf Catalan)Hohe Brücken unterwegsBei der FontcaldaHier dürfte man Baden, nicht nur die FüsseDie Quelle hat 24 GradMan kann noch etwas weiter ins Tälchenhm… wer sagt mir was das ist?Entlang dem Ebround was ist das?Ausflug ins DeltaReisfelder in verschiedenen StadienIdylle pur??Weit weg… FlamingosSchneckeneier an ReispflanzenReisReisfeld, kurz vor der ErnteDamit kann man durch die überfluteten Felder fahrenMähdrescherAm Abend. Nochmals Suche nach dem Sonnenuntergang
Jeweils auf dem Weg von oder nach Spanien besuchen wir eine bestimmte Region. Diesmal ist es als 1. die Schlucht der Tarn.
Vor 40 Jahren befuhr ich mit Studenten in einem Raft die Tarn. Das war supertoll, das Wasser war glasklar und das Abenteuer gross. Aber damals war keine Zeit mir die Schlucht genauer anzusehen. Vor knapp 10 Jahren besuchte ich dann nochmals die Schlucht mit dem ersten gemieteten Womo. Das musste ich selber steuern und ich fuhr von oben nach unten. Aber ich kann euch nun versichern, dass es viel imposanter ist von unten nach oben zu fahren. Und wenn man nicht selber steuern muss, dann hat man Zeit zu schauen und zu fotografieren. Und das lohnt sich definitiv.
Zuerst fuhren wir jedoch das Viadukt von Millau an, die Jahrtausendbrücke. Ja, sie ist hoch, imposant, schön und wir haben sie von allen Seiten gebührend genossen 😉
Lasst die Bilder auf euch wirken. Die Durchfahrt kostet aktuell 10.90 Euros für ein Auto/VW-Bus.
Heute dann, bei nicht mehr so schönem Wetter, wagten wir uns in die Schlucht. Die Nebelschwaden in den Herbstwäldern waren aber auch sehenswert. Leider haben wir vom Wasser nicht wirklich viel gesehen. Deshalb würde ich euch auf jeden Fall eine Kajaktour empfehlen. Das ist wirklich magisch.
Die erste interessante Brücke auf unserem WegWir fahren auf die La Méridienne, die grosse Autobahn in den SüdenEiffels EisenbahnbrückeAngekommen in Millau, an der TarnWir fahren auf den Gleitschirmhügel um die Uebersicht zu habenImposant!Wir fahren ohne Wohnwagen im Gegenverkehr über die Brücke, das ist billiger. Sie ist 20 Jahre alt und wird regelmässig gewartet🙂Peyre – typisch, wie in den Felsen hinein gebaut wurde mangels LandKennt ihr den? ich nicht….Abendessen mit regionalen Spezialitäten. Hier Pfannkuchen mit MangoldSpeziakität Aligot – Kartoffelbrei mit KäseBesucher auf dem CampingplatzChateau de PeyreleauDer Nebel lässt das Tal mystisch erscheinenMan muss mit der Seilbahn da rüberNatürlich fotografieren wir wieder jede Brücke 😉Das Wasser ist glasklarAlso… da fährt sogar ein normaler Strassenbus durch das Tal. Aber es ist sehr eng.Die kaputte BrückeGorge du Tarn
Wir leben ja jetzt seit über 2 Jahren im Wohnwagen. Im Sommer am Hallwylersee, im Winter in Spanien.
Unsere Wohnwagen – man beachte: Klee aussen, aber nicht auf unserer Parzelle!So kennt man uns 😉In meiner geliebten Hängematte
Viele von euch sind interessiert, was denn so dahinter steht. Nun ja, davon will ich euch nun erzählen. Zuerst: ja, wir haben einen Wohnsitz in der Schweiz. Ein Reihenmittelhaus, an einer S-Bahnlinie nach Zürich. Das habe ich etwas ausgebaut, so dass ich 4 Schlafzimmer habe. Da vermiete ich 3 Zimmer an junge Leute, entweder Studenten, Praktikanten oder Berufstätige in der IT-Branche. Eine Putzfrau kümmert sich um das Putzen, die Badezimmer und das Bettzeug. Im Sommer kümmere ich mich um den recht überschaubaren Garten. Allerdings haben auch die Nachbarn inzwischen Gärten und so kann ich meine grüne Hölle jetzt doch etwas verkleinern. Der Feigenbaum ist z.B. zu gross geworden.
Nach einer Weltreise, auf der ich 5 Monate mit einem Koffer von 10 kg unterwegs war, ist es für mich kein Problem mich auf wenige Kleider zu beschränken. Wir haben ja eine Gewichtsbeschränkung im Wohnwagen und dürfen nur wenig Material mitnehmen. Aber den VW-Bus, der den Wohnwagen zieht, haben wir auflasten können und so haben wir das Vergnügen ab diesem Winter mit 500 kg mehr Material/Gepäck reisen zu dürfen *freu
Der VW-Bus zieht den Wohnwagen und trägt das meiste an Gewicht auf unserer Reise. Aber man kann auch darin schlafen und somit mal einen kleineren Ausflug machen. In Spanien lagern wir unsere Gartenmöbel darin, in Tennwil haben wir eine Gartenbox.
Unser „Vorzelt“, bzw. unser Lager im Sommer
Im Wohnwagen regiert Fritz. Der kocht, putzt (Gott sei Dank, denn ich habe eine Allergie auf Seife) und kümmert sich um die Elektronik. Ja, die Elektronik… *seufz. Ich vermute, dass von den gewonnenen 500 Kilo 400 an die Elektronik gehen werden *tiefseufz
Ich bin eher für die Routenplanung zuständig, für die Reiseleitung. Da kommen mir meine Sprachkenntnisse zu Gute. Ihr habt ja sicher gelesen, dass wir vor 2 Jahren am Nordkap waren, letztes Jahr in Schottland und England und diesen Sommer in Deutschland auf einem Hausfloss.
Wie leben wir denn nun? Da gibt es die normalen Sachen, wie Toilette, Wasser und Rasen. Wir benutzen das Klo, gehen aber in die öffentliche Dusche. In Spanien haben wir Wasseranschluss, in der Schweiz muss Fritz das Wasser extra herschleppen.
Immer aktiv – danke lieber Fritz
Dem Rasen lässt er gebührlich Pflege angedeihen, da wo der Klee aufhört, beginnt unsere Parzelle *smile (Die Rasenpflege sei der Sex der alten Männer *lach)
Ihr seht sehr wohl die Grenze unserer Parzelle
Wir haben ja einen speziellen Wohnwagen. Ohne Vorzelt, dafür mit grosser Frontküche. Da können wir ganz normal kochen und backen. Ich bin seit einem Jahr bei Weight Watchers und somit kräftig dabei das Gewicht unseres Gespanns herabzusetzen *smile.
Im Gym
Wie macht man das denn nun in einem Wohnwagen? Ich habe mir überlegt, was ich denn gerne esse, was kein Fett und kein Zucker enthält. Und was reisetauglich ist. Also beginnt mein Tag mit einem mageren Joghurt und einem hartgekochten Ei. Dazu Obst, wenn ich mehr möchte. Meist eine Banane. Zum Mittag bäckt Fritz meist Brot – den Teig lässt er in Portionen abgepackt im Kühlschrank mehrere Tage lagern.
Blick in den Kühlschrank, auf unsere Teigballen
Also gibt es für uns ein Sandwich zu Mittag, bei mir mit Magermayo, Jalapeno und Rindsbraten- oder Schweinebratenscheiben. Am Nachmittag nochmals Obst, Ein Kafijoghurt oder ein Latte Macchiato. Das Abendessen ist meist ein Stück Fleisch (ist in Spanien gut und günstig) und ein gemischter Salat. Bei mir kommen da oft noch Maiskörner, Bohnen, Kichererbsen oder Linsen rein. Fritz macht sich gerne Gnocchi oder Schupfnudeln dazu.
Seltener essen wir Teigwaren, wenn dann Penne Arrabbiata oder so…. Fritz macht sich am Abend auch gerne mal ein Würstchen warm.
Fritz kocht mir auch gerne Gulasch oder Cordon bleu, was nicht so ganz wohnwagentauglich ist, aber möglich. Am Abend esse ich gerne Microwellenpopcorn. Ich habe ein APP wo ich die Punkte berechnen kann. Mit dieser Lebensweise leben wir sehr gut, essen was wir wirklich gerne essen und müssen nix wegwerfen und haben immer frisches Brot.
An Geräten haben wir eine Microwelle, einen Gasbackofen, ein Aussengrill und eine Heissluftfriteuse mit 2 Heizspiralen (nie für Pommes, meist für Brot und Braten). Dazu ein Dampfkochtopf, ein Toaster, eine Teigmaschine und ein Fondueset. Ja… ich weiss… unsere Gewichtsbeschränkung *seufz
Das Geschirr ist aus Corelle, was ein Verbundglas ist und unkaputtbar. Stimmt auch, bis jetzt ist da noch keine Ecke weg und es ist leichter als Porzellan. Plastik würde sich nicht über jahrelangen Gebrauch bewähren.
Kleider haben wir genügend um so alle 7-10 Tage eine Waschmaschine zu füllen. In Spanien haben wir auch dafür ein APP, das zeigt uns an, welche Maschine noch frei ist und da können wir auch damit bezahlen und den Waschgang einstellen. Also alles ganz entspannt.
Da man sich in einem Wohnwagen nicht sehr gut bewegen kann ist Sport sehr wichtig. Am See gehe ich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde schwimmen.
In Spanien haben wir da unsere Kurse. Ob Pilates, Yoga, Aquafit oder Gym…
alles ist möglich und inbegriffen. Aber wir gehen auch mit unseren Nachbarn 3x wöchentlich zu den Aussengeräten und machen eine halbe Stunde Übungen. Fritz lässt dann passende Musik laufen und so macht Turnen wirklich Spass *freu
Dort kann ich auch in den Spanischunterricht, oder Orangenkonfitüre kochen (mit der kann man Naturejogurt sehr lecker süssen).
Mit den Mädels stricken
oder wir fahren mit den Rädern durch die Gegend oder einkaufen.
In Luz, in Portugal
Da das Wetter in Spanien sehr konstant ist, kaum 3-5 Tage Regen, können wir jeden Tag bei kühlem aber schönem Wetter geniessen. Es ist einfach nur so, dass ab 17 Uhr der Abend beginnt und es kalt und dunkel wird. Da macht ein Vorzelt wenig Sinn. Besser ist es im Wohnwagen genügend Platz zu haben um sich dort wohl zu fühlen. Dazu gehört auch TV. Fritz hat das super im Griff. So kann ich in Ruhe meine Filme und Serien von Anfang bis Ende sehen und die Werbung überspringen. Was will man mehr? Allerdings sind dazu doch wieder einige Geräte im Einsatz.
In Spanien habe ich mir eine Brille machen lassen, gut und sehr günstig. Fritz geht dort zum Zahnarzt, ab Herbst wird sein Lächeln wieder/noch herzlicher werden *lach
Die Parzelle kostet uns im Rentnermodus ca. 600 Euro pro Monat – aber es gibt auf anderen Campingplätzen auch Plätze mit weniger Luxus ab 300.
Das Essen ist günstig, vor allem Fritz geliebtes Fleisch. Die Rinder laufen dort das ganze Jahr frei rum und sind somit sehr glücklich und gesund. Das Obst und Gemüse kommt ja von Spanien und wir essen somit das Gleiche wie ihr in der Schweiz. Orangen für die Konfitüre kann man von verwahrlosten Bäumen pflücken und ist somit ungespritzt. Orangen zum Essen bringen die Bauern zum Campingplatz. Leider ist mir der Markt nicht sympathisch, die Verkäufer bedienen nicht gerne Ausländer. Ja… damit müssen wir bösen Ausländer dann leben.
Und von den Sonnenuntergängen muss ich euch noch erzählen. Am Hallwylersee sind die legendär! Aber auch unterwegs fotografieren wir die gerne.
Auch ein Camp… aber nicht ein Camp wo man campen möchte. Wir besuchen auf unserer Rückreise noch das Konzentrationscamp Dachau.
Anschliessend übernachten wir am Ammersee, bei einem nur im Hochsommer geöffneten CP mit Slipanlage. Aber dafür sind die Sonnenuntergänge hier von allererster Sahne.
Der berühmte Eingang zu DachauTrotz grosszügiger Anlage fehlt mir die LuftSo waren die Häftlinge untergebracht. Alles sehr organisiert.Das Krematorium Oben sind die Düsen für die Desinfektion oder fürs GasKrematoriumDie Stacheldrähte standen unter StromRechts das Arbeitslager, links das SoldatenlagerÜbernachten tun wir im CP Baumann am AmmerseeToller Badestrand und sauberes Wasser Viele reiche und berühmte Leute wohnen am Ufer des Ammerseesund nun… trara… der SonnenuntergangWeiter gings am nächsten Tag Richtung Konstanz – 3 Luftschiffe sehen wir am strahlend blauen Himmel
Nach unserer Zeit auf der Amalia besuchen wir nun noch 2 Campingplätze, die uns vom TV her bekannt waren. Zuerst weiter im Himmelreich…. dann gings zum Bergwitzsee. Der war leider schon voll, weil da ein Event statt fand. Also wieder weiter… zum Adria und am nächsten Tag zum Naturcamp.
Unsere private Bucht auf dem CP HimmelreichEin Fahrradausflug – Schloss CaputhLecker Softeis für FritzWir dürfen mit den Rädern über die Bahnbrücke, aber müssen sie erst viele Stufen hoch- und dann wieder runtertragenAm nächsten Tag wollen wir an den Bergwitzsee. Aber hier war ein Event und somit keine Parzelle frei für unsWäre eigentlich sehr schön hierViele Dauercamper am BergwitzseeWeiter gings zum Adria Campingplatz – mit schönem Bad nebenanAls Nebenprodukt des Autobahnbaus entstanden in einer Baugrube. Vom Architekten von Hitler, wie auch WannseeWir geniessen einen schönen SonnenuntergangIdeal für eine Übernachtung, günstigAm nächsten Tag besuchten wir wieder einen CP, der in der Nähe der Autobahn war, ein Naturcamp. Hier der tolleNatur- BadepoolEigentlich wären 2 Weiher im Bereich des CPund wieder finden wir eine Ecke wo wir einen tollen Sonnenuntergang fotografieren könnenDie RadtourBergwitzsee und AdriaZum Naturcamp KauerlachViele interessante Details sind über den ganzen CP zu besichtigen. Alles war äusserst gepflegt.Wir essen lecker und Fritz bekommt zum Dessert ein extragrosses Eis… ich darf leider nicht 🙁