Shopping in Antsirabe und Vulkanseen

Ja! Endlich dürfen wir. Ich wollte Labradorit kaufen und L. wollte nach einheimischen Halbedelsteinen sehen. Also haben wir den berühmten Joseph aufgesucht und dort eine perfekte Show bekommen. Leider hatte er nicht so viel Auswahl wie erhofft. Aber meine kaputte Kette wurde repariert und mit weiteren Steinen ergänzt. Auch einen schönen Rohlabradorit habe ich bekommen. Leider war Samstag und so muss ich mit dem Schleifen bis zuhause warten. Dann haben wir nochmals eine Seidenwerkstatt besucht, eine Stickerei und eine Werkstatt, wo die Hörner der Zebus verwertet werden. Dort arbeitete auch einer, der aus alten Büchsen schnuckelige Dinge herstellte. Fahrräder und so.

Danach sind wir etwas ausserhalb die Kraterseen besuchen gegangen. Beim zweiten haben wir das neue Hotel besucht, das eine traumhafte Aussicht hat. Und danach waren wir wieder recht müde, haben uns erholt und ich habe Berichte geschrieben. Morgen geht es wieder nach Tana und dann noch in die andere Richtung, in die Regenwälder. Man will schliesslich das volle Programm. Tourist sein ist hart. Gestern bin ich 21 Uhr ins Bett gekippt… smile

Bei den Alugiessern

Fast hätte ich diesen Tag vergessen, so viel passiert immer. Wir haben heute die Alugiesser besucht. Irgendwie dachte ich immer, dass das sehr schwierig ist. Aber eigentlich ist es ganz einfach. Man sammelt Aluschrott ein. Erhitzt den und entfernt alles was vor 600 Grad flüssig wird. Dann bei 600 Grad kommt das Alu. Das erhitzt man noch einmal auf 800 Grad und giesst es in die vorbereitete Sandform.

Nöch höher hinaus. Ambositra.

Wir klettern immer höher. Die Gipfel um uns rum kommen über 2000m. Am Abend frieren wir und in der Lodge haben wir Cheminée im Zimmer. Wir bewundern die madegassische Schweiz und fühlen uns fast wie zuhause. Langsam geht es ja auch heimwärts zu. Der Unterschied liegt hier darin, dass es kaum Felsen hat. Granit ja, aber sonst metertief rote Erde – tief verwitterter Boden, teilweise über dem alten Granit. . Geologen dürfen mir das näher erklären. Aber es ist schon sehr erstaunlich, die graben hier Erde ab und brennen sie zu Ziegeln. Dann genau dort bauen sie wieder Reis an und sind einfach 30 cm tiefer. Und das endlos weiter… so werden die Täler immer grösser und die Reisfelder klettern die Hänge rauf.

Weiter ins Hochland von Madegaskar. Anja Park.

Der Park liegt auf ca. 1000 m, die umliegenden Hügel auf 1400m.

Der Park ist eigens von der lokalen Bevölkerung ins Leben gerufen worden. Sie machen alles selber und kassieren auch die Einnahmen. Damit haben sie den Park inzwischen in der Grösse verdoppeln können. Ich meine mich erinnern zu können, dass sie 500 Kattas beherbergen und viele Chamäleons. Jedenfalls denkt L. dass sie 5 Katta-Mütter mit Kleinkindern gesehen hat. Egal, sie sind einfach so putzig und nett, wir haben auf die Tour verzichtet und einfach nur fotografiert.

Im Isalo Gebirge bei den Kattas

Ihr fragt euch sicher, ob L. und ich immer noch gut miteinander auskommen Ja, es geht erstaunlich gut. Aber man muss sich dazwischen auch mal Freiraum geben und so bin ich heute teilweise alleine losgezogen. Man muss in den Parks immer einen Führer, also Guide dabeihaben. Wir gingen noch zu zweit ins Tal hinein bis Nemeza. Unterwegs sahen wir viele interessante Tiere, die ich immer schon mal sehen wollte. Das hat sich somit sehr gelohnt. Am Talende bin ich dann umgekehrt und wieder zurück. Andu hat mich danach noch zu den kleinen Felsen gefahren, wo ich alleine herumstiefeln konnte. Schon seltsam, wenn vor dir einfach aus dem flachen Boden Fels aufsteigt. Vermutlich stand ich allerdings auf Sedimentsand.

Und ja, natürlich haben wir auch die frechen Kattas gesehen. Bei mir auf Facebook werde ich dann einige Videos aufspielen. Die muss man einfach gesehen haben. Frecher gehts nimmer!

Sifakas im Zombitse-Park und unsere zweite Fossa

Heute gibt es sogar einen zweiten Bericht, dann der Tag war sehr inhaltsreich. Wir fuhren also nordwärts und kamen zum Mittagspicknick am Zombitse-Park an. Dort haben uns zwei Mädels den Park gezeigt. Schön, dass auch mal Frauen Guide sein dürfen. Und sie konnten uns eine schöne Familie von Sifakas zeigen. Diese weissen Lemure, die recht gross sind.

Dann einige sehr hohe Baobabs, die ihre Wurzeln mal nicht nach unten streckten, sondern weit im Umkreis. Und zwar einiges länger als sie hoch sind.

Dann gehen wir jetzt gucken…

Wieder nordwärts – Madegassen und die Strasse

Heute fuhren wir sehr früh los, denn wir müssen eine lange Strecke fahren. Es geht wieder nordwärts und landeinwärts. Als Erstes sehen wir riesig beladene Fahrräder im Morgenlicht. Dann kommen wir an dem Dorf der Möbelschreiner vorbei. Was fehlt ist das Kreischen von Maschinen. Dann sehen wir Rauch. Dort wird jedoch Rum gebrannt. Etwas archaisch. Andu kann uns nicht zu einer Kostprobe überreden. Man hat nicht unbedingt das Gefühl, dass viel angebaut wird, aber immer ist irgendwo irgendwer am was transportieren. Grundsätzlich alles sehr ordentlich, die Leute wissen was sie machen. Auch die Dörfer sind erstaunlich sauber und gepflegt. Andu erzählt, dass im Westen viele Nomaden wohnen. Ist was geerntet, dann ziehen sie wieder weiter. So sehen wir immer mal neue Reisfelder und mal aufgegebene. Der Besitz ist dann die Zebuherde. Die damit auch gleich wieder frisches Futter bekommt.

Im botanischen Garten vom Hotel de la Table

Heute sind wir nur ein kurzes Stück gefahren in den botanischen Garten eines Schweizers bei Toliara.

Ein schönes Hotel und der Garten gehört dazu. Dazu werden dann auch private Touren angeboten. Liebe Leute. Ich habe mit Google die Fotos analysiert, habe auch die Schildchen gelesen und mit ChatGPT konferiert. Ich zeige euch jetzt aber die Bilder ohne Latein, ganz unbotanisch beeindruckt

Ifaty, Besichtigung im Park

13-09-2026. Das Programm mit der Walbeoachtung ist ausgefallen weil die schon durch und weg sind. Deshalb jetzt ausführliche Besichtigung im Baobab-Wald mit Wildtieren und Fahrt im Zebukarren. Also bekommt ihr heute einen richtigen Reisebericht.