Auf dem Weg zum Regenwald besuchten wir noch diesen Ort. Das war so spannend und toll, dass ich euch einen eigenen Blogeintrag schreibe. Dieser Besuch war ungeheuer informativ. Hier wurden vor allem Chamäleons gezeigt. Aber auch Geckos, Schlangen, Frösche und der grösste Schmetterling. Für L. endlich auch ein Krokodil. Allerdings werde ich euch jetzt nicht alle Chamäleonnamen heraussuchen. Aber bei den anderen Tieren werde ich es versuchen. Denn ihr werdet euch noch wundern…. was es nicht alles gibt auf dieser Welt und auf Madagaskar.
Ganz unten gibt es neu noch den Link um die Videos zu sehen.
Wenn sie am Boden herumlaufen sind sie erdfarbenIn den Bäumen haben sie ein hübsches BlattgrünWas habe ich gerade gesagt?Der denkt wohl an Schatten und LichtreflexeGell, du siehst mich nicht?Aber ich seh dich, kann ja meine Augen unabhängig voneinander kreisen lassenEgal. Ich setz auf CamouflageUnd ich auf BaumstammJa, genau, dieses tote Blatt imitiere ichHau ab, du störstGenau, immer diese TouristenHey, SüsseWo? Gibts was zu essen?Hey, ich bin der Schönste!Was der wieder meint…GoldkelchweinBaumboaTomatenfroschBarons BuntfröschchenGoldfröschchenPampano aus SüdamerikaBlattschwanzgeckoMoos-BlattschwanzgeckoPlattenschwanzgeckoPlattschwanzgecko, epenaui?KometenfalterRaupe vom KometenfalterIch kann auch Hauswände imitierenUnd ich ein Stück DornenholzBlattnasennatterSchickes ArmbandUnd zuletzt noch ein Kroko für L.
Wir machen zum Schluss noch einen Abstecher in den Osten, ins Regenwaldgebiet. Aber es dauert, bis man sich aus der Hauptstadt herausgequält hat. Und da, eine Strassensperre, der Präsident von Madagaskar fährt vor uns in die Autobahn ein. Allerdings hat eine geteerte Strasse noch nicht die Bedeutung, dass man nun 80km/h fahren könnte, nein, denn dann ist sie so verstopft, dass man nur wieder mit 20 km/h vorwärts kommt. Ausser natürlich, man ist Präsident.
Unterwegs besuchen wir noch einen sehr interesssanten Park. Da gibt es endlich Chamäleons à discretion. Wir waren völlig überrascht, was es da alles gibt. Und dann noch sehr interessante Geckos. Aber das ist so interessant, dass ich für diesen Park eine extra Abteilung mache. Ihr müsst also bis morgen warten.
In Andasibe sind wir dann in einem netten Hotel untergekommen, allerdings ist das Wetter inzwischen so kalt, dass wir unter 5 Decken schlafen müssen. Und unser Hüttchen ist im 3. Stock, also 3 Treppen hoch, was zwar aussichtstechnisch sehr nett ist, aber meine Knie nicht begeistert. Am Abend gab es noch eine Nachtwanderung, wo wir einmal mehr den Mausmaki gesucht haben.
Da fährt er, der Präsident von MadagaskarDas Ende der Abfallhalde der HauptstadtUnterwegs sehen wir Felsen in der Erde. Die kann man zum Bauen brauchenUnd so werden sie abgebaut.Hier von Männern, am Strassenrand von Frauen und KindernWeitere dieser verwitterten GranitblöckeDen Wegrand säumen kleine GeschäfteDas ist unser HüttchenVor uns der Regenwald, unter uns 2 weitere Reihen HüttchenDer SonnenuntergangKlein Mausmaki, ja, wie eine Maus so kleinBaumfarnEulenmotteKurzhorn Chamäleon, winzig
Ja! Endlich dürfen wir. Ich wollte Labradorit kaufen und L. wollte nach einheimischen Halbedelsteinen sehen. Also haben wir den berühmten Joseph aufgesucht und dort eine perfekte Show bekommen. Leider hatte er nicht so viel Auswahl wie erhofft. Aber meine kaputte Kette wurde repariert und mit weiteren Steinen ergänzt. Auch einen schönen Rohlabradorit habe ich bekommen. Leider war Samstag und so muss ich mit dem Schleifen bis zuhause warten. Dann haben wir nochmals eine Seidenwerkstatt besucht, eine Stickerei und eine Werkstatt, wo die Hörner der Zebus verwertet werden. Dort arbeitete auch einer, der aus alten Büchsen schnuckelige Dinge herstellte. Fahrräder und so.
Danach sind wir etwas ausserhalb die Kraterseen besuchen gegangen. Beim zweiten haben wir das neue Hotel besucht, das eine traumhafte Aussicht hat. Und danach waren wir wieder recht müde, haben uns erholt und ich habe Berichte geschrieben. Morgen geht es wieder nach Tana und dann noch in die andere Richtung, in die Regenwälder. Man will schliesslich das volle Programm. Tourist sein ist hart. Gestern bin ich 21 Uhr ins Bett gekippt… smile
Der viereckige Block links ist LabradoritSchildkröten auf hartem KiesIch hätte den blauen Döschwo kaufen sollenHornbearbeitungEinfache Mittel. Etwas heisses Wasser, etwas WachsHalb Zebu, halb MilchkuhKratersee TritrivaLinks Zebu, rechts ZebuvacheDie Moderne ist auch in Madagaskar angekommenKratersee AndraikibaBahnhof noch da, Zug kommt nicht mehr
Fast hätte ich diesen Tag vergessen, so viel passiert immer. Wir haben heute die Alugiesser besucht. Irgendwie dachte ich immer, dass das sehr schwierig ist. Aber eigentlich ist es ganz einfach. Man sammelt Aluschrott ein. Erhitzt den und entfernt alles was vor 600 Grad flüssig wird. Dann bei 600 Grad kommt das Alu. Das erhitzt man noch einmal auf 800 Grad und giesst es in die vorbereitete Sandform.
Im Hotel stehen schöne PflanzenEine BananenblüteHeute ist Sonntag und wir sehen mehrere Särge die transportiert werden.Das ist der ehemalige Molkereibetrieb TikoDie ehemalige BahnsreckeGemüsefelder gedeihen hier besonders gutDas sieht man auch an dem schönen GemüseUnterwegs sehen wir diese Automodelle aus HolzUnd MusikinstrumenteSonntag, man lümmelt herumDer AluschrottsammlerDie GiessereiDas fertige AluproduktDas RohmaterialDer Brennofen 600 GradDer Brennofen 800GradDie Sandform wird erstellt, anhand eines Kochtopfslinks das heisse AluDer fertige neue Topfmeine 2 SouvenirsDie MadonnenschnitzereiFussball am Sonntag
Wir klettern immer höher. Die Gipfel um uns rum kommen über 2000m. Am Abend frieren wir und in der Lodge haben wir Cheminée im Zimmer. Wir bewundern die madegassische Schweiz und fühlen uns fast wie zuhause. Langsam geht es ja auch heimwärts zu. Der Unterschied liegt hier darin, dass es kaum Felsen hat. Granit ja, aber sonst metertief rote Erde – tief verwitterter Boden, teilweise über dem alten Granit. . Geologen dürfen mir das näher erklären. Aber es ist schon sehr erstaunlich, die graben hier Erde ab und brennen sie zu Ziegeln. Dann genau dort bauen sie wieder Reis an und sind einfach 30 cm tiefer. Und das endlos weiter… so werden die Täler immer grösser und die Reisfelder klettern die Hänge rauf.
Die Schüler gehen in die MesseLeider fährt die Eisenbahn nicht mehr hier.Einfach tolle ReisfelderWir fahren auf engen Kurven immer höherPapi, bekomme ich einen Scooter?TransportwagenLecker Mittagessen. Aber nicht für TouristinnenHonig und RumGewürzmahlplatten. Pfefferkörner in der Mitte auf dem Block zerstampfenHier werden Öle hergestelltWeihnachtssternWir kommen in den Genuss einer VorführungBeim IntarsienschreinerBeim SchnitzerHohe Reisfelder weil steil
Der Park liegt auf ca. 1000 m, die umliegenden Hügel auf 1400m.
Der Park ist eigens von der lokalen Bevölkerung ins Leben gerufen worden. Sie machen alles selber und kassieren auch die Einnahmen. Damit haben sie den Park inzwischen in der Grösse verdoppeln können. Ich meine mich erinnern zu können, dass sie 500 Kattas beherbergen und viele Chamäleons. Jedenfalls denkt L. dass sie 5 Katta-Mütter mit Kleinkindern gesehen hat. Egal, sie sind einfach so putzig und nett, wir haben auf die Tour verzichtet und einfach nur fotografiert.
Am Morgen bekommen wir einen charmanten BesucherDann geht’s ins HochlandDie aktuelle Hausform ist zweistöckigDie drei Schwestern, unser ZielAnja Park LodgeHeilpflanzeHochnäsiges GeckoTolle Katta FamilieMami mit JungtierKapernpflanzeMami, was wollen die da unten?Vorführung von WildseideMühsames Spinnen von HandDie Reisterassen wachsen den Hang hinaufNatter auf der Strasse am sonnen
Heute hat L., meine Reisebegleitung, eine Extratour zu einem kleinen Paradies gemacht. Ich darf euch hier ihre Fotos zeigen. Sie hat den blue pool und den black pool besichtigt. Mit Nymphen Wasserfall.
Ihr fragt euch sicher, ob L. und ich immer noch gut miteinander auskommen Ja, es geht erstaunlich gut. Aber man muss sich dazwischen auch mal Freiraum geben und so bin ich heute teilweise alleine losgezogen. Man muss in den Parks immer einen Führer, also Guide dabeihaben. Wir gingen noch zu zweit ins Tal hinein bis Nemeza. Unterwegs sahen wir viele interessante Tiere, die ich immer schon mal sehen wollte. Das hat sich somit sehr gelohnt. Am Talende bin ich dann umgekehrt und wieder zurück. Andu hat mich danach noch zu den kleinen Felsen gefahren, wo ich alleine herumstiefeln konnte. Schon seltsam, wenn vor dir einfach aus dem flachen Boden Fels aufsteigt. Vermutlich stand ich allerdings auf Sedimentsand.
Und ja, natürlich haben wir auch die frechen Kattas gesehen. Bei mir auf Facebook werde ich dann einige Videos aufspielen. Die muss man einfach gesehen haben. Frecher gehts nimmer!
Die Reisfelder liefern 2x im Jahr ErnteDas Dach des IsaloAn diesem Baum fressen heute die Kattas. MunduleaPapageienschnabel, Roten Taubenschnabelhm… wo ist sie denn???Da rechts sitzt sie, die Madagaskar LaternenblattlausSilberne Dicoma, wird schnöde übersehen, aber nicht von mirStabschrecke/Wandelndes Holz – ich bin beeindrucktKirbys Sonnendeckel-Libelle – ein rotes MännchenMadagaskar Heidemit Bockkäfer (Tsivoka)TeppichcamäleonDas sind Nymphen der Madagaskar Flachzirpe – faszinierend!Und dann, der erste braune KattaUnten wird für die Touristen im Camp das Essen zubereitet. Ob wohl was abfällt?Da wird ganz genau beobachtet…Könnte sein, dass wir da was stibitzen können?Nein, ich geniess lieber die SonneOh, das Essen ist bald garLeute, macht euch bereit… Hört auf zu balgenWas meinst du? Ok, dann also los…..Unten die ReisfelderDanach gehe ich zu den hübschen FelsenEine Strohblume mit BewohnerEin spezielles Immergrün. Pervenche d’IsaloDie Touristen machen Faxen. Leider hat die Königin nicht ausgeschlagenAus dem Hotelgarten, ein SedumBrunfelsia
Heute gibt es sogar einen zweiten Bericht, dann der Tag war sehr inhaltsreich. Wir fuhren also nordwärts und kamen zum Mittagspicknick am Zombitse-Park an. Dort haben uns zwei Mädels den Park gezeigt. Schön, dass auch mal Frauen Guide sein dürfen. Und sie konnten uns eine schöne Familie von Sifakas zeigen. Diese weissen Lemure, die recht gross sind.
Dann einige sehr hohe Baobabs, die ihre Wurzeln mal nicht nach unten streckten, sondern weit im Umkreis. Und zwar einiges länger als sie hoch sind.
Dann gehen wir jetzt gucken…
Riesen SeidenkukuckEin SifakaFressen war ihm wichtiger als die TouristinnenAber der Fossa war neugierig und lief L. direkt vor die KameraNoch ein Stück Steppe, aber speziell, wir kommen in das SaphirgebietBerühmt sind hier rosa und violette SteineSie werden direkt vor Ort geschliffen. Früher haben die Kinder hier mit Saphiren gespielt.Und das ist der Beginn vom Isalo Gebirge.Toll, nicht?Überall ragen diese Felsspitzen aus dem BodenIch bin voll begeistertDas ist die berühmte Königin. Die von der 1000 Ariary BanknoteAuf der Isalo Ranch sind wir untergekommen. Da lässt sich’s leben.Ein Ritterstern (Amaryllis)Dann fahren wir zum Fenster vom IsaloDadurch werden wir versuchen den Sonnenuntergang zu erhaschen. Aber wir sind nicht allein….Man muss drängelnDa sind wir jetzt…
Heute fuhren wir sehr früh los, denn wir müssen eine lange Strecke fahren. Es geht wieder nordwärts und landeinwärts. Als Erstes sehen wir riesig beladene Fahrräder im Morgenlicht. Dann kommen wir an dem Dorf der Möbelschreiner vorbei. Was fehlt ist das Kreischen von Maschinen. Dann sehen wir Rauch. Dort wird jedoch Rum gebrannt. Etwas archaisch. Andu kann uns nicht zu einer Kostprobe überreden. Man hat nicht unbedingt das Gefühl, dass viel angebaut wird, aber immer ist irgendwo irgendwer am was transportieren. Grundsätzlich alles sehr ordentlich, die Leute wissen was sie machen. Auch die Dörfer sind erstaunlich sauber und gepflegt. Andu erzählt, dass im Westen viele Nomaden wohnen. Ist was geerntet, dann ziehen sie wieder weiter. So sehen wir immer mal neue Reisfelder und mal aufgegebene. Der Besitz ist dann die Zebuherde. Die damit auch gleich wieder frisches Futter bekommt.
Hotel la Tavola mit eigenem botanischen GartenAngenehmer PoolFrüh los, aber die Madegassen sind früherHolzkohle und HausbaustrohStrassenstände unterwegsAhnengräberPro geschlachtetes Zebu liegen die Hörner obenauf. So bekam mal jeder wieder ordentlich zu Essen, sichtbare Spuren vom Reichtum der Familie.Die Strasse wechselt von mal neu auf mal bescheidenManiok/Cassava auf dem FeuerDas MöbelschreinerdorfMeist sind es Nomaden, die nicht lange an einem Ort wohnenDer gedenkt hier länger zu bleibenNeuer ManiokvorratDas Dorf der RumbrennerFasern für Seile aus SisalpflanzenDen hats erwischtDas war die Dachladung und Chauffeur. Der telefoniert gerade und organisiertWir verlassen jetzt die Ebenen, besuchen aber zuerst noch einen Wildpark