Weiter ins Hochland von Madegaskar. Anja Park.

Der Park liegt auf ca. 1000 m, die umliegenden Hügel auf 1400m.

Der Park ist eigens von der lokalen Bevölkerung ins Leben gerufen worden. Sie machen alles selber und kassieren auch die Einnahmen. Damit haben sie den Park inzwischen in der Grösse verdoppeln können. Ich meine mich erinnern zu können, dass sie 500 Kattas beherbergen und viele Chamäleons. Jedenfalls denkt L. dass sie 5 Katta-Mütter mit Kleinkindern gesehen hat. Egal, sie sind einfach so putzig und nett, wir haben auf die Tour verzichtet und einfach nur fotografiert.

Im Isalo Gebirge bei den Kattas

Ihr fragt euch sicher, ob L. und ich immer noch gut miteinander auskommen Ja, es geht erstaunlich gut. Aber man muss sich dazwischen auch mal Freiraum geben und so bin ich heute teilweise alleine losgezogen. Man muss in den Parks immer einen Führer, also Guide dabeihaben. Wir gingen noch zu zweit ins Tal hinein bis Nemeza. Unterwegs sahen wir viele interessante Tiere, die ich immer schon mal sehen wollte. Das hat sich somit sehr gelohnt. Am Talende bin ich dann umgekehrt und wieder zurück. Andu hat mich danach noch zu den kleinen Felsen gefahren, wo ich alleine herumstiefeln konnte. Schon seltsam, wenn vor dir einfach aus dem flachen Boden Fels aufsteigt. Vermutlich stand ich allerdings auf Sedimentsand.

Und ja, natürlich haben wir auch die frechen Kattas gesehen. Bei mir auf Facebook werde ich dann einige Videos aufspielen. Die muss man einfach gesehen haben. Frecher gehts nimmer!

Sifakas im Zombitse-Park und unsere zweite Fossa

Heute gibt es sogar einen zweiten Bericht, dann der Tag war sehr inhaltsreich. Wir fuhren also nordwärts und kamen zum Mittagspicknick am Zombitse-Park an. Dort haben uns zwei Mädels den Park gezeigt. Schön, dass auch mal Frauen Guide sein dürfen. Und sie konnten uns eine schöne Familie von Sifakas zeigen. Diese weissen Lemure, die recht gross sind.

Dann einige sehr hohe Baobabs, die ihre Wurzeln mal nicht nach unten streckten, sondern weit im Umkreis. Und zwar einiges länger als sie hoch sind.

Dann gehen wir jetzt gucken…

Wieder nordwärts – Madegassen und die Strasse

Heute fuhren wir sehr früh los, denn wir müssen eine lange Strecke fahren. Es geht wieder nordwärts und landeinwärts. Als Erstes sehen wir riesig beladene Fahrräder im Morgenlicht. Dann kommen wir an dem Dorf der Möbelschreiner vorbei. Was fehlt ist das Kreischen von Maschinen. Dann sehen wir Rauch. Dort wird jedoch Rum gebrannt. Etwas archaisch. Andu kann uns nicht zu einer Kostprobe überreden. Man hat nicht unbedingt das Gefühl, dass viel angebaut wird, aber immer ist irgendwo irgendwer am was transportieren. Grundsätzlich alles sehr ordentlich, die Leute wissen was sie machen. Auch die Dörfer sind erstaunlich sauber und gepflegt. Andu erzählt, dass im Westen viele Nomaden wohnen. Ist was geerntet, dann ziehen sie wieder weiter. So sehen wir immer mal neue Reisfelder und mal aufgegebene. Der Besitz ist dann die Zebuherde. Die damit auch gleich wieder frisches Futter bekommt.

Im botanischen Garten vom Hotel de la Table

Heute sind wir nur ein kurzes Stück gefahren in den botanischen Garten eines Schweizers bei Toliara.

Ein schönes Hotel und der Garten gehört dazu. Dazu werden dann auch private Touren angeboten. Liebe Leute. Ich habe mit Google die Fotos analysiert, habe auch die Schildchen gelesen und mit ChatGPT konferiert. Ich zeige euch jetzt aber die Bilder ohne Latein, ganz unbotanisch beeindruckt

Ifaty, Besichtigung im Park

13-09-2026. Das Programm mit der Walbeoachtung ist ausgefallen weil die schon durch und weg sind. Deshalb jetzt ausführliche Besichtigung im Baobab-Wald mit Wildtieren und Fahrt im Zebukarren. Also bekommt ihr heute einen richtigen Reisebericht.

Die letzte Sandpiste

Heute fuhren wir nochmals über Feldwege, Sandpisten und Waschbrett ähnliche Strassen. Aber am Wegrand gab es immer wieder unglaubliche Baobabs zu sehen. Dann kamen wir ins Gebiet der Sanddünen und des strahlend hellgrünen Meers.

Angekommen sind wir nun in Ifaty und geniessen 2 Pools. Allerdings ist das weniger das was wir suchen, wir hätten lieber morgen eine Walbeobachtung gemacht. Aber die Walprozession ist leider schon vorbei.

Nochmals eine Steigerung

Heute fahren wir nur ein kleines Stück. Wir fahren entlang dem Meer, ohne es allerdings zu sehen. So durch Flutschwemmland. Da gibt es ein Queller-ähnliches Kraut, das man essen könnte, schön salzig. Und wir kommen am grössten Baobabbaum vorbei und am Baobabwald. Dann fahren wir noch etwas über Sandpisten und bald sehen wir viele Wegweiser zu Luxusresorts. Wir sind für 2 Nächte im Laguna Blu einquartiert. Es soll das schönste unserer Route sein. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden.

Teer, Fähre, Kanäle und weitere Verwendung der Baobabs

Unser kaputter Reifen konnte doch wieder geflickt worden. Und so verliessen wir das einzige Hotel von Manja. Es war wirklich seeehr einfach. Das Essen allerdings war gut.

Über eine super reparierte moderne Teerstrasse fuhren wir südwärts. Eine chinesische Firma hat den Zuschlag erhalten und deshalb wird sie oft die chinesische Strasse genannt, obwohl teilweise Afrika und die EU daran gezahlt haben. Am Mangoky mussten wir jedoch auf die Fähre wechseln. Allerdings eine sehr primitive Form, da nach Corona dort zu wenig Verkehr war, als dass die normalen Motorfähren noch hätten überleben können. Egal, wir haben die Übersetzung/Transfer überlebt und tolle Bilder machen können.

Danach ging es jedoch wieder weite mit den Dauerwellenstrassen/gewellten Strassen. Aber es gab eine Alternative: wir benutzten die Kanalwege. Der Kanal ist auch extra zur Entwicklung der Region verbessert worden und so fuhren wir gemütlich entlang der Reisfelder. Aber am Meisten liebten wir halt wieder einmal die tollen Baobabs. Hier trugen die jedoch Narben. Man erntet Rindenvierecke, aus deren Fasern dann stabile Seile hergestellt werden.

Kurz vor Erreichen von Morombe durften wir noch viele Flamingos in den Lagunen bewundern.

In Morombe haben wir wieder Übernachtung in einer wunderbar gelegenen Lodge. Man hat uns sogar eine superschöne Suite angeboten. Allerdings bevorzugten wir ein einfaches Zimmer mit Meersicht und weniger nah am Restaurant. Jedenfalls sassen wir da, bewunderten das Meer und die Fischerboote und waren einfach glücklich.