Langsam mache ich mich auf den Heimweg. Ich habe nun das ganze Latinum und den südlichen Teil Umbriens bereist. Als Höhepunkte will ich mir Assisi und Perugia noch aufbewahren für eine spätere Reise.
Somit gabs heute morgen den versteinerten Wald (leicht südlich von Todi) und am Mittag Todi und am Abend Orvieto.
Bei den Versteinerungen durfte ich keine Fotos machen. Aber ihr könnt euch eine Reise nach Amerika sparen. Hier gibts 40 versteinerte/mumifizierte Sequoias zu sehen, die mehrere Meter hoch noch gut erhalten sind. Man hat sie bei Grabungen für eine Ziegelfabrik gefunden. Inzwischen sind sie geschützt und 4 davon sogar in einem klimatisierten Haus (man sieht klar den Unterschied).
In Todi gabs eine hübsche Kirche und eine nette Stadt.
Bei Orvieto schliesst sich der Kreis wieder, denn diese Stadt habe ich auf dem Hinweg schon gesehen, aber mich noch nicht drangetraut. Das was gut so, jetzt konnte ich mehr davon verstehen.
Das Abendessen nahm ich auf einem Berg, über einem Stausee ein, bei Sonnenuntergang. Sehr romantisch, sehr zugig, aber die Pizza war lecker.
Inzwischen habe ich mein Duschproblem restlos gelöst. Das mit der Solardusche funktioniert inzwischen, und es ist mir egal ob das Wasser darin kalt ist, ich könnte es ja auf dem Gas aufwärmen.
Aber die tägliche Dusche wird bei langsam wärmeren Temperaturen doch ein Herzenswunsch. Und das habe ich nun mit einem Wasserspray (Blumenspray) gelöst. Ich sprühe mich einfach ein, und trockne mich anschliessend ab. Das kann ich auch mehrmals hintereinander machen. Der Vorteil ist, dass es keine nassen Waschlappen gibt, und dass das Badetuch auch nicht wirklich nass wird. Vermutlich werde ich einen Tropfen Duschgel in das Wasser geben. Und was noch besser ist, bei diesen Plätzen wo ich mein Auto hinstelle, niemand sieht was ich mache.
Und so sitze ich nun in der Nähe des nächsten interessanten Waldes, dem Park der Monster. Danach werde ich langsam zurückfahren und am Mittwoch wieder zuhause aufschlagen. Der versprochene Parking war abgeschlossen und so sitze ich vor einem (trockenen) Brunnen, da störe ich niemanden. Ich habe gerade, währen die Bilder stundenlang langsam hochladen, die weitere Reiseplanung gemacht. Da ist doch noch ein Naturbad in der Nähe, Richtung Norden!!! Da gehe ich dann am Montag hin *freu
- Schwalbennester vor dem Museum
- Man darfs nicht fotografieren – dahinter sind die versteinerten, mumifizierten Seqoias – die Erde hier in der Region konserviert eben bestens!
- Und das wären dann in etwa die noch lebenden Exemplare, die man vor 9 Jahren hier wieder versucht hat anzupflanzen
- Todi
- Diese Kirche (San Fortunato in Todi) ist einfach unfertig, bzw. hässlich. Aber wer genau hinschaut, sieht, dass sie etwas hat, was der Wunderdom zu Orvieto nicht hat. Der Steinmetz hatte hier Humor! Hinter einer Säule ist wohl ein Sünder versteckt.
- Fein gearbeitete Säulen!
- Todi fiebert beim Fussball mit
- Mich interessiert nicht nur das schöne Aussehen, sondern auch die Geschichte. Und hier in dieser Fassade kann man sehr viel Geschichte erkennen, die dieses Gemäuer durchlebt hat.
- Die runde Kirche Santa Maria della Consolazione
- Jesus hätte hier keine Freude gehabt. Die Marktschreier, sorry, Touristenführer und ihre Herden machten einen Riesenlärm
- Der schöne Dom in Orvieto. Sagen wir mal er zeichnet sich durch verschiedene Künstler aus, die wirklich viel gemacht haben.
- Drinnen sind wieder Alabsterscheiben in die Fenster eingesetzt und das maurische schwarz-weiss wirkt stilvoll.
- Auch hier war ein Riesenlärm. Ein Pater hielt eine Predigt und in den Nebenkappellen wirkten wieder die Reiseführer.
- Capella di S. Brizio
- Die Tür wurde wohl für grössere Geister als Touristen geschaffen.
- Interessant sind die aussen an der Kirche angebrachten Steinmetzbilder, auch hier wieder durchbrochen und aufs Feinste gearbeitet. Ich habe verschiedene Steinsorten gesehen.
- Neben dem Dom steht dieser kleine Kirchturm. Hier hat man wieder Humor gehabt.
- Die Touristen müssen bei Laune gehalten werden und dürfen deshalb mit dem Funi in die obere Stadt hinauf fahren.
- Hier, hoch über dem See gab es eine leckere Pizza.




















Freust du dich auf dein Zuhause? Ueli wird dich sehr vermißt haben! –
Ich wünsche dir eine gute Reise zurück nach Hause. Danke, daß du so so viele neue Dinge gezeigt und darüber berichtet hast.
liebe Grüße, gisela
Freuen.. hm. Ich lebe meist zielorientiert und möchte Probleme lösen. Aktuell ist das Problem, welche schöne Naturquelle berücksichtige ich auf der Heimfahrt? Dann warten meine Kunden und Ueli. Dann, und darauf freue ich mich und habe gleichzeitig etwas Aengstlichkeit, werden wir mal zusammen mit dem Rosinantchen unterwegs sein. Mal sehen ob alles passend eingerichtet ist und ob Ueli mich nicht jeden Morgen um 7 Uhr aus dem Bett jagt. Und dann gehe ich nochmals mit B. 2 Wochen auf Tour, das wird auch eine Herausforderung, so dicht neben-, bzw. übereinander leben. Und dann kommt schon bald ihr dran… Du siehst, ein Sommer voller Herausforderungen, die es zu meistern gibt.
…du schaffst das – da bin ich mir völlig sicher!
Inzwischen bist du sicher zu Hause angekommen. Und geniesst das Wetter hier in der Schweiz, Am Mittwoch soll es ja einen schönen heissen Sommertag geben danach wieder Regen.
Wird sicher nicht einfach sein mit Ueli zu reisen vor allem die Nähe von 24 Stunden aus zu halten kann für beide eine Herausforderung sein. …Du .. ihr… schafft das.
Wir sind ja schon viel zusammen gereist. Das schaffen wir. Und 2 Uebernachtungen mit der Rosinante haben wir ja auch schon hinter uns. Aber ich werde berichten.