Die Magie der Steine

Am Morgen früh kam ich in der Moeraki Boulders Beach an. Die Stimmung war ausgesprochen mystisch. Langsam merke ich, wie gut die Kiwis ihr Land vermarkten. Sogar hier muss man Eintritt bezahlen! Wenn es am Tor auch nur dezente 2 $ sind.

Gestern Abend an einer Brücke
Auf der alten Landungsbrücke haben sich Tausende Seevögel niedergelassen
Nachtrag: Das wären die vier aktuell lebenden Pinguinrassen. Den kleinesten rechts habe ich gestern abend gesehen.
Das sind die Nistboxen
Und jetzt am Strand. Die Touristen bewundern brav die Boulders. Also die grossen Steinkugeln.
Ca. 2 m hoch. Schon speziell
Der Strand gebiert ein Ei – ähm, eine neue Steinkugel.
Aber mysthisch schön… innen sind die Kugeln hohl
Da kann ich stundenlang stehen und Fotos schiessen
Ganze Wälder von Kelp gibt es auf dem Meeresboden
Langsam wird das Land hügelig
Schluchten öffnen sich
Alte Vulkane
Immer wieder schnuckelige Cottages
Eine historische Farm
3 Toiletten – irgendwo muss man sich ja Luxus gönnen
Dahinter dezent die neue Farm
Die alte Farm steht auf dem Hügel hinten im Bild – vorne ein altes Walfänger Fischerdorf
Ich fahre zur Albatros-Kolonie. Hier ist der einzige Ort, wo sie auf dem Festland nisten. Ein Vogelbeobachtungsschiff legt gerade ab und ich darf noch mit.
Meine Kamera kann ja nicht mithalten.. aber man erkennt Vögel
Wir sind in der Nähe von Dunedin
Und das wären dann 2 Albatrosse. Es gibt hier 4 verschiedene Arten, von Flügelspannweiten bis über 3 Meter.
Den kennt ihr. Kommt in einem Trickfilm vor. Ist grösser als ein Truthahn. Kann stundenlang fliegen, weil er die Flügel einrasten kann.
Auch ein Nistplatz für andere Vogelarten.
Auch Robben und Seelöwen leben hier. Links ist ein Jungtier.
Der berühmte Vogelfelsen, die Halbinsel Taiaroa Head. Mit dem zweitältesten Leuchtturm Neuseelands. Er wird immer noch betrieben.
Das rote Zeugs im Wasser ist Plankton. Neben Oktopussen die Leibspeise der Albatrose
Weitere Robben
Die Nistplätze der Albatrosse – weit oben auf dem Felsen
Die Hafeneinfahrt wurde von Geschützen schwer bewacht
Später auf dem Felsen selber: Möven und dazwischen ein selbstgebautes Pinguinnest
Als Baum hat mans manchmal schwer – an der Küstenstrasse, die wunderschön ist
Habe auf einem Zeltplatz an der Mündung des Taieri Flusses geschlafen, damit ich mal wieder duschen kann. Der Platz war einfach und der Preis 8 Franken.
Am nächsten Morgen regnet es dezent. Ich fahre einige Zeit auf Nebenstrassen.
Hier wird etwas zu grosszügig Wald abgebaut. Hoffentlich bekommen sie keine Erosionsprobleme.
Hier hätten die Bücher von „Frühstück um 6“ spielen können.
Am Morgen gibt es immer viel Roadkill – und auch die entsprechenden Entsorger. Meistens werden Rabbits überfahren, aber heute habe ich auch mind. 3 weitere Spezies gesehen.

4 Gedanken zu „Die Magie der Steine

  1. regi

    Das ist ja sehr interessant. Von diesen Steinkugeln hab ich noch nie gehört. Würde ich auch gern aus der Nähe anschauen.
    Und im hügeligen Land könntest du doch Frodo begegnen und Bilbo Beutlin, oder? :))

    Die vielen Vögel begeistern mich ebenfalls.
    Bin gespannt, was du noch alles entdecken wirst!

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  2. Gisela Weiler

    Die Steinkugeln sind ja toll, ich habe auch noch nie was davon gehört. Da kann man aber sehen, was Wind und Wellen für eine Kraft haben, daß Steine mit der Zeit so geschliffen werden!

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