Archiv für den Monat: Juni 2019

Der Kreis schliesst sich

Glück und Unglück liegen immer nah beieinander. In der heutigen Bucht finde ich einen Abhang voll mit einer wunderschönen Rose. Und unter unserem Auto läuft ein Mäusekind durch. Hat leider das Mami verloren. Am nächsten Morgen irrt es immer noch rum. Das Interet sagt mir jedoch, dass ich keine Chance haben würde unterwegs für ein Mäusekind zu sorgen. Und so muss ich schwersten Herzens der Natur ihren Lauf lassen. Vom Rosenstock hingegen nehme ich einige Stecklinge mit.

Wir fahren weiter von Bucht zu Bucht – immer auf der Suche nach der Idealen. Die finden wir jedoch nicht. Formentine können wir jeodch wieder als guten Punkt für einige Tage Rast empfehlen. Hier ist einiges zu unternehmen. Der Parkplatz ist entweder gratis (für kleine Womos), oder zu bezahen, aber dann unter Pinienbäumen. Formentine liegt praktisch unter der Brücke auf die Insel Noirmouthier.

Wir besuchen unterwegs einige Menhire, Dolmen und Tumuli. Von denen gibt es jedoch mehr in der Bretagne. Und die haben wir vor wenigen Jahren mal besichtigt. Ich kann die Bretagne und Normandie unbedingt empfehlen. Da ist viel los und es gibt viel zu sehen.

Nun sind wir am Endpunkt. Wir habe den Kreis geschlossen. In den nächsten Tagen werden wir gemütlich durch Frankreichs Mittelland nach Hause fahren. Leider ist der Himmel heute bewölkt und ich habe keine Lust noch einmal baden zu gehen.

Es wird dann noch 2 Abschlussberichte (wie immer auch Uelis Sicht der Reise) geben, wenn wir wieder zuhause angekommen sind. Bis dann….

 

Sturm in der Biskaya

Das Wetter ist durchzogen. Meist eher kühl und windig. Ein Tag war jedoch extrem heiss. Und einige Male hatten wir sogar Regen, einmal mit extremem Sturm.

Ueli geht tapfer baden, ich halte mir eher zurück. Am Vogelparadies „Le Teich“ haben wir einen netten kleinen Badesee gefunden und einen Tag wirklich nur an der Sonne gelegen und gebadet. Seither haben wir gut Farbe angenommen. Danach gings zum Kap Ferret, per Boot. Und am Abend dann noch Erklimmen der grossen Düne von Pyla. Und schon waren wir wieder schmutzig, sandig.

Die Ecke von Frankreich ist für Touristen wirklich interessant. Weiterfahrt nach Norden durch weitere Pinienwälder, herrliche Badeplätze und schöne Schlafplätze unter Pinien.

Mit der Fähre haben wir die Gironde-Mündung überquert und weitere interessante Touristenziele gefunden. Zum Glück ist im Juni der Touristenstrom noch nicht so dicht. Da wären also die Höhlenwohnungen in der Nähe von Royan, bei Talmont. Talmont ist ein herrliches Touristenstädtchen, mit Blumen und Lädchen. Danach gings weiter zur Eremitenhöhle. Diese kann nur an festen Stunden betreten werden. Der aktuelle Führer ist der Meinung, er hat lieber einen Tourist pro Stunde als 100, dafür einen mit Qualität *lach. Ok, so kamen wir in den Genuss einer privaten Führung.

Heute sahen wir eine interessante Schwebebrücke, eine Hängebrücke und eine alte befestigte Stadt. Wieder ist ds Wetter bedeckt, warm und schwül. Wir sind aktuell in Rochefort.

 

Dem Atlantik entlang – riesige Sandstrände

Da noch Juni ist, können wir direkt am Meer übernachten. Wunderschöne Sonnenuntergänge und eiskaltes Wasser ist garantiert. Wir feiern Nähe Biarritz unseren 20.igsten Kenenlerntag. Leider hat der botanische Garten nicht offen, denn wir treffen uns immer zum Jahrestag in der Stadtgärtnerei Zürich oder was Aehnlichem.

Ueli wollte ans Meer und genoss es sehr, ich glaube, er ging 3x baden und das auch bei Sturm und Regen! Ich bin da eher für warme Quellen. Danach fuhren wir stundenlang durch Pinienwälder. Früher hat man hier Harz gewonnen, heute Holz. Alles darüber erfuhren wir am nächsten Tag im Freilichtmuseum Landes. Wie immer war der Besuch sehr interessant, konnte aber mit einsamen Highlights aufwarten! Stellt euch einen Schäfer auf Stelzen vor, der strickt!!! Dann einige echte Ochsen – wunderbare Tiere.

Danach fuhren wir zum Fluss Leyre, einem wunderschönen Dschungelparadies.  Diese Bootsfahrt werde ich nie vergessen.

Morgen gehts dann zu der grossen Düne und ev. noch zu einem Vogelparadies. Wie meistens, sitze ich zum Berichteschreiben im Mac, und geniesse gratis Internet, da wir hier in Frankreich problemlos frei übernachten können.

St. Jean-de-Luz – endlich am Atlantik

Blick über „unseren“ Strand

Interessante Bank im Museum über die Basken

Strand genug für alle

Das nenne ich mal eine Kirche!

Typisches Haus der Landes

Die Dame des Hauses hat gerne „schön“ geschlafen

Und das sind die Schäfer auf ihren Stelzen. Der Hirtenstock hilft der Stabilität.

Ochse aus alter Rasse

Und sowas wurde gestrickt. Ueberstrümpfe über die Holzschuhe *smile

Das sind die Paradeochsen. Liessen sich brav von dem kleinen Mädel durchs Museumsdorf führen.

So wurde das Harz der Pinien gewonnen.

Waagrecht liegende Wasserräder in der Mühle

Mit dem Waldzug gings wieder zurück

Ueli badet in der Leyre. Sogar ich schaffte es ins Wasser, allerdings mit Anlauf, da meine Badelatschen glitschig waren *smile

Los gehts das Flussvergnügen

Mittagspause unter einem umgestürzten Baum

Die Libellen waren nicht scheu und liessen sich öfters auf uns nieder

Auf der Leyre

Die Durchfahrt war nur mind. 2 m offen. Gestürzte Bäume säumten die Ufer überall

Am Ende unserer Fahrt. Unser Böötchen.

 

Durch die Pyrenäen

Gierig wie ich immer bin, konnte ich einem Angebot von Oliven- und Wachholderholz nicht widerstehen und so fuhren wir D. in der Nähe von Graus besuchen. Wir fuhren über Perpignan Richtung Andorra in die Pyrenäen hinein.  Uebernachtet haben wir im Schatten einer Burgstadt.  Danach Weiterfahrt auf kleinsten Strassen durch das Gebirge in Spanien. Mich dünken die Pyrenäen ein junges Gebirge. Alles noch Schutt und Kiesfelder. In Graus haben wir dann im Stausee ein kühles Bad genommen und schön am Ufer übernachten können. D. trafen wir am nächsten Morgen und haben mit ihr einen sehr netten Menschen kennengelernt (Habe sie über das Internet im Facebook empfohlen bekommen). Sie wohnt in der Nähe eines buddhistischen Tempels und hat bei einem Waldbrand einige Bäume eingebüsst. Nächsten Winter wird sie die für uns zurechtsägen. Wir besuchten auch noch einen Schweizers, der gleich ein ganzes Dorf aufgekauft hat und es neu renoviert. Besonders die Schnitzereien am Deckenbalken haben es mir angetan.

Danach Weiterfahrt über die Berge nach Frankreich. Wir merkten schnell: Frankreich hat die feuchte Seite der Pyrenäen, Spanien die trockene. Somit mussten wir eine übel kalte Nacht mit prasselndem Regen hinnehmen. Danach Fahrt durch das Baskenland Richtung Biarritz.

Frankreich im Sommer 2019 – Start ans Meer

Wir sind wieder unterwegs auf grosser Fahrt Ueli, ich und die Rosinante, mein VW-Bus.

Wir wollen die Atlantikküste erkunden, aber zuerst einen Besuch im Westen in den Pyrenäen erledigen. Man hat mir damals, als ich mit dem Computern anfing, prophezeit, dass ich nur noch im Zimmer sitzen würde und die reale Welt nicht mehr kennen würde. Nun, 20 oder mehr Jahre später habe ich Freunde und Bekannte in der ganzen Welt und freue mich immer unterwegs zu sein und ein neues Gesicht kennenzulernen, mit dem ich erst über den Computer Kontakt hatte.

Somit fuhren wir also erstmals direktemang zu den Pyrenäen und dieser Weg führte uns auch am Mittelmeer entlang. Dort schnurstraks ans Meer und die Füsse ins Wasser. Leider immer noch sehr kalt. Jedoch die Etangs sind schon warm genug und einige nette Spaziergänge lockern die lange Fahrt auf.