Am Manambolo und Wanderung durch die kleine Tsingy

Heute morgen noch früher aufstehen. Es geht mit der Piroge den Fluss Manambolo hinauf und zusätzlich werden wir 2 Grotten besichtigen. Die Fahrt ist sehr idyllisch und es gefällt uns sehr gut. Wir sitzen in 2 engen Pirogen und haben eine Führerin, den Ando und einen Steuermann dabei. Die Felsen am Flussufer sind beeindruckend. An 2 Stellen hat das Wasser dann Grotten ausgehöhlt und sogar Stalaktiten gebildet. Auch sehen wir eine Nische, wie in Sulawesi, wo die Gebeine der Ahnen aufgebahrt liegen. Anstelle der Puppen dort, stellt man heutzutage Fotos der Ahnen hin.

Anschliessend machen wir mit Christine einen Bummel durch ihr Dorf. Wir sind erstaunt, wie viele Leute dort leben. Wir dürfen sogar den Hof ihrer Familie besuchen. So bekommen wir einen kleinen Einblick in das hiesige Leben. So schlecht ist das Leben nicht. Das Problem liegt einfach darin, dass man wenig Wahl hat was man aus seinem Lebrn machen möchte.

Am Nachmittag gehen wir dann in die kleinen Tsingy. Mein Wunsch war ja, das im Sonnenuntergang zu fotografieren. Nun… sogar die kleinen Tsingy haben mir alles abverlangt. Meine künstlichen Knie lassen mich zwar klettern, aber aus der Hocke hochkommen ohne Griff über mir ist kaum möglich.

Aber es hat sich doch gelohnt. Wir erreichten die oberste Terrasse genau zur richtigen Zeit.

Und morgen… geht es dann nochmals früher los, in die grossen Tsingy. Ich sag euch, als Tourist hat man es schwer… tiefseufz

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