Ende der Reise – Fazit

Diese Reise ist nun zu Ende. Anstatt Skandinavien habe ich das zentrale Europa besichtigt, jedenfalls das geografisch zentrale. Wir würden es den Nordosten Europas nennen.
Ich bin 10 000 km gefahren, durch 9 Länder gereist, habe 7 Hauptstädte besucht (Prag und Berlin wären von der Distanz her auch noch drin gewesen, aber die kenne ich schon). Danzig, Krakau und Breslau (auch Dresden) sind Städte, die man ebenfalls besuchen sollte.

Deutschland, Dänemark, Schweden, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland und zu guter Letzt noch ein kleines Stück von Tschechien.

Fazit: Für Skandinavien sollte man inzwischen mind. 2 Kreditkarten dabeihaben, Geld wechseln ist unnötig, ausser ev. mal einige Münzen für einen Waschautomaten.

Für Polen und Tschechien habe ich wirklich Bargeld (wechseln) gebraucht. Die baltischen Staaten haben Euros.

Uebernachten: Für Skandinavien werden Campingplätze empfohlen, das Jedermannsrecht gilt nicht für Autos. In den anderen Ländern kann man problemlos frei stehen, allerdings für Stadtbesichtigungen sind die Citycamps empfohlen, da man da mitten in der Stadt ist und immer eine gute ÖV-Verbindung ins Zentrum hat. Es war mir problemlos möglich einen netten Waldsee zu finden und dort zu schlafen. Mücken haben dort natürlich auch das Wohnrecht.

Die Reisezeit war mit Start 3. Mai ideal gewählt. Ich hatte dieses Jahr grosses Glück mit dem Wetter. 6 Wochen lang nur wunderbares Wetter, 2x kurz Regen, für einige Minuten. Am Schluss war es so warm, dass man an jedem See baden konnte und die letzten 5 Nächte wurden unangenehm heiss. Am 12.6. bin ich in Dresden angekommen.

Landschaft: Landschaftlich war diese Reise nichts besonderes, ausser den Stränden. Meist fühlte ich mich wie zuhause, einfach in einer etwas abgeschiedenen flachen Gegend. Die Strassen waren unterschiedlich, ich würde sagen von schlecht bis mittel ist der Durchschnitt. Vielleicht 20% wirklich gute Strassen. Von dem Geholpere haben sich sogar die Schrauben an meinen Türen gelöst, so dass es Probleme gegeben hat sie noch schliessen zu können.

Ich habe wenig wilde Tiere gesehen: Ein Wiesel und einige für mich seltene Vögel, sonst das Uebliche.

Highlights: Es gab wirklich sehenswerte und interessante Häuser und Städte. Wen das interessiert, ev. auch die wechselvolle Politik dieser Region, der wird begeistert sein. Wer sich für Genozid und Unterdrückung und Deportation interessiert, der wird viele Museen finden – mir war das Thema zu trüb und so habe ich wenig davon besucht.

Wer Sandstrände mag und ev. schon in der heisseren Jahreszeit unterwegs ist, der wird auf seine Kosten kommen. Mir waren die Schären näher. Diese Landschaft war für mich das Highlight. Ganz zum Schluss noch, ausser Konkurrenz, kann ich sehr das Zittauer Gebirge empfehlen. Hier sind die Häuser wirklich sehenswert, die Täler und Schluchten spektakulär und die Attraktionen dicht gesät. Da ich im Erzgebirge noch etwas zu erledigen hatte, kann ich auch die Minen und Häuser dort empfehlen. Ein Gruss an den Laden von Steinert’s Drechselbedarf! Habe für euch extra noch ein Foto angefügt.
Man hat mir, kurz vor den Ferien, noch (m)einen Traumjob angeboten und somit werde ich wieder ins Arbeitsleben eingehen. Das war auch mit ein Grund, weshalb ich diese Reise am Schluss noch alleine durchgezogen habe. Es hat mich gefreut, dass ihr alle mitgelesen habt… Tschüssi für diesmal.

Ein Gedanke zu „Ende der Reise – Fazit

  1. Regi

    Schön, dass du die Reise so gut zu Ende
    bringen konntest.
    Und das Zittauer Gebirge ist zwar nicht riesig, aber auf alle Fälle eine Reise wert. Mir gefällt es dort auch sehr gut. Die Felsen und die Umgebindehäuser sind sehenswert.

    Das „gelbe“ kenn ich unter dem Begriff Schwefelflechte. 🙂

    Viel Erfolg mit dem neuen Job und danke für deinen Reisebericht.

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