Fazit Weltreise

Man fragt mich jetzt: Wo hat es dir am besten gefallen? Was war gut und was nicht?

Flüge: Leider musste ich sehr viel fliegen und auch im Zickzack. Das könnte man besser planen. Nur hat mir die Destination Venezuela einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es reicht, wenn man relativ kurzfristig Flüge bucht für kurze Flugreisen. Aber oft muss man einen Weiterflug gebucht haben um überhaupt in das Land einreisen zu können: So in Trinidad/Tobago, in Domenikanische Republik, in Samoa und in Fiji und Neuseeland. An mehr kann ich mich gerade nicht erinnern. Also ist man zeitlich schon sehr verplant.
Visa: Ich als Schweizerin, brauchte ein Visum für Neuseeland und Australien. Die kann man aber ganz unbürokratisch am Checkin Schalter noch kurz auf dem Smartphone buchen. Also keine Panik.
Internet und Telefon: Ohne Smartphone geht gar nichts! Und das meine ich wirklich so. GAR NICHTS! Man kann im Flughafen meist ein einfaches Abo für wenige Wochen buchen, ist auch nicht teuer. Als APPs braucht man WhatsApp, Here we go, Airbnb, GoogleMail (Ja, legt euch eine Gmail Adresse zu und benutzt sie für die Reise. Das Phone unterstützt Gmail und so könnt ihr darüber alles buchen und abrufen). Dann gibt es noch Flug Apps, die müsst ihr dann halt je nach Buchungswebseite oder Fluglinie auf das Phone laden. Ich schreibe hier bewusst nicht Handy oder Natel, denn dieses Blog wird in verschiedene Sprachen übersetzt und ausserhalb des deutschsprachigen Raumes ist sind diese Wörter sinnlos. Streicht sie aus eurem Wortschatz.

Unterkunft: Ich hatte die besten Erfahrungen mit Homestay gemacht. Als Alleinreisende sowieso. Aber auch Paare können mit Homestay sehr gut reisen. Man lernt wirklich das richtige Leben kennen. Wer einfach nur einen Wasserfall sehen will: der besuche die Schweiz, wir haben genügend davon. Wer aber in ein fremdes Land geht, der sollte sich die Freude, dessen Leute kennenzulernen, nicht verbauen. Jetzt im Rückblick waren die Momente mit den Einheimischen meine Wertvollsten! Seid offen, seid interessiert, macht mit! Dann lohnt sich eine Reise. Wer einfach nur am Strand baden will und am Abend in ein Lokal geht, der kann das in Spanien oder Europa genau so gut machen. Ich kann homestay.com und airbnb.com empfehlen.
Dann sind Hostels gut um Mitreisende zu finden. Am Abend fragen wer mitfahren will. Leider scheint es nicht mehr Mode zu sein die Fahrtkosten zu teilen, aber man hat etwas Gesellschaft. Im Schlafsaal schlafen kann man auch als alte Frau. Kein Problem.

Gepäck: Man beachte die Gewichtslimite. Ich durfte auf vielen Flügen nur 10 kg mitnehmen. Also gab es 3 Kleidungsstücke von jedem. Ein Paar gute, aber niedere Wanderschuhe, dann Wasserschuhe und Flipflops. Ein Pullover und eine dünne Regenjacke. Fertig. Mein Koffer passte in jedes Gepäckfach. Er hatte aber auch Räder und Rucksackgurten um ihn auf dem Rücken tragen zu können. Die habe ich jedoch an eine Tasche gemacht, und die als Rucksack getragen. Ich würde also sage, ohne Gurte, dafür mit einem kleinen Rucksack reisen wäre ideal. Dann eine grosse Handtasche, wo ich den Laptop reinbrachte.

Geräte: Ich hatte also das Smartphone dabei, dann den Laptop. Und einen Stecker für Amerika und einen für Neuseeland. Dann eine Kamera und eine Unterwasserkamera. Wer nicht so viel fotografiert, der lässt die Kamera weg und für Unterwasser organisiert er sich einen Beutel. Unverzichtbar ist eine Powerbank. Wichtig: Nie Kabel und Batterien (Kamera z.B.) im aufgegebenen Gepäck, sondern in die Handtasche.

Kulturbeutel: Da ich meinen Koffer als Handgepäck mitnehmen durfte, hatte ich nur einen Nagelklupper/Nagelknipser dabei und eine Pinzette mit geraden Pinzen. Dann Insektenschutz (kein Spray) und Sonnenschutz. Zum Waschen ein Seifenstück. Damit kann man zur Not auch Haare waschen und Kleider. Ohrenstöpsel, Ohrstäbchen, Nasensalbe. Die Nasensalbe ist klein und reicht für kleine Wunden oder trockene Stellen. Ich bevorzuge als Deo den Deokristall. Dann noch etwas gegen Allergien. Wer keine Allergien hat, der nimmt einen Fenistilstift mit gegen Insektenstichwunden. Ein Wundgel. Fertig. Interessant ist, dass die Haut in diesen Ländern viel glücklicher ist. Vorsicht beim Autofahren vor der Sonne. Ich habe natürlich gleich am ersten Tag auf den Unterarmen eine Sonnenallergie eingefangen.

Länder:
Trinidad/(Tobago): Ein weitgehend unbekanntes Land mit einem Dschungel voller Blumen! Kolibris, roten Ibissen, weiteren Vögeln und genügend Wasserfällen und Badebuchten. Dann als Höhepunkte der Teersee und der Schlammvulkan. Die Leute sind sehr nett, extrem locker und entspannt. Die Strasse ist meist verstopft und die Hauptstadt nicht besonders hübsch. Wenig Tourismus. Auf Regenzeit achten. Man spricht englisch und isst indisch.
Dominikanische Republik: Ein typisch spanisches Land. Chaotische Strassenverhältnisse, aber sehr nette Menschen. Hier gefielen mir die Lagunen und die Region um die Lagunen. Es gibt auch einige sehenswerte Wasserfälle.
Florida und Louisiana: Die Sümpfe von Miami (Everglades) und von New Orleans (Atchafalaya Bridge) waren mein Ziel. Sehenswert. Aber unterwegs besuchte ich die Silver Springs und habe dort an die Manatees und die wunderschöne Spiegelung im Wasser, beim Dahingleiten mit dem Kajak, mein Herz verloren.
Panama: Nach erneutem Besuch nach 40 Jahren ist die Altstadt immer noch sehenswert und der Kanal interessant. Neu ist die neue moderne Stadt, die daneben entstanden ist.
Venezuela: Ein Land welches gerade Schlimmes durchmacht. Aber die Reise vom Canaima Park zum Angel Wasserfall war der absolute Höhepunkt meiner Reise! Lasst euch nicht entmutigen, bucht direkt im Canaima Park und wagt die Reise.
Hawaii: Das Land meiner Träume entpuppte sich zum Alptraumland. Einzig Kauai kann ich guten Gewissens empfehlen. Und auch dort seid ihr in 5 Tagen durch. Mit dem Waimea Canyon ist die Insel ein absolutes Highlight.
Samoa: Die schönste Insel. Supernette Menschen und man findet einfach alles, was Hawaii auch hat, nur besser. Lasst euch auf die Kultur von Samoa ein und taucht ein in eine andere Welt.
Fidschi/Fiji: Hier kann man die wunderschönsten Inselchen und Korallenbänke finden, aber auch eine Kultur und Menschen wie in den Romanen, die ich als Kind gelesen habe. Auch hier ist Homestay ideal. Lasst euch auf dieses Land ein. Setzt auch auf den Boden und macht einfach mit… ob bei der Kava Zeremonie oder beim Dorffest. Passt euch an und ihr werdet in ein Leben eingeführt, welches wirklich anders ist, als das was ihr bis jetzt kennt. Es hat mich sehr berührt!
Neuseeland: Hier war der Camper die ideale Lösung. Ein interessantes Land. Wer wenig Zeit/Geld hat, der soll in der nördlichen Hälfte der Nordinsel reisen. Gesehen habe ich Seelöwen, Pinguine, Albatrosse, Tölpel, Schafe, ein Kiwi, 2 Possums und etwas entfernt viele Pelzrobben. Die Wälder sind verwunschen und alt. Kein Wunder werden hier viele Filme gedreht. Dann gibt es hier perfekt geformte Vulkane und vulkanische Täler und warme Quellen. Eine Quelle der Freude für mich.

Was euch nun am besten gefällt weiss ich nicht, aber erzählt mir davon, wenn ihr eines dieser Länder besucht. Es gibt die „Antworten“ Funktion am Ende eines Blogbeitrags und ich kann die Lesen (und muss sie freischalten). Hier könnt ihr somit auch einfach nur etwas fragen, so dass ich euch direkt antworten kann. Ich muss die Antwort dann ja nicht freischalten. Aber ich kann natürlich auch öffentlich antworten… Ganz wie ihr möchtet. Ich sehe die Mailadresse, aber sie wird nicht veröffentlicht.

2 Gedanken zu „Fazit Weltreise

  1. regi

    Also ich kann nur noch mal Danke sagen, dein Bericht war spannend, interessant und lustig.
    In all diese Länder (ausser evtl. Neuseeland) werde ich kaum noch kommen (momentan sind ja selbst 50km bis in die Sächsische Schweiz ein riesiges Problem bzw. verboten)…. und gerade deshalb habe ich deinen Bericht sehr gern „verfolgt“ und tagtäglich gelesen.
    Alles Gute für dich!

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  2. Denise Rüeger

    Deine Berichte werde ich vermissen. Ich habe sie täglich gelesen. Vielen Dank. Sie waren sehr interessant und spannend. In welches der Länder ich mal reisen werde, kann ich nicht sagen. Zur Zeit ist Stillstand auf der ganzen Welt. Herzliche Grüsse und auf ein Wiedersehen mit dir, in der Schweiz sobald dies möglich ist. Darauf freue ich mich.

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