In der Nähe der Abenteuer Stadt

Nachdem ich 3 Tage wegen dem Milford Creek verloren hatte, fuhr ich wieder zügig nach Norden zur Abenteuerstadt Queenstown. Unterwegs gab es einige nette Fotostopps. Aber das Hightlight war der Besuch des Geburtsortes des Bungy-Sprunges, die Kawarau Brücke. Da stand auch brav eine Reihe von Sprungwilligen. Die erste Dame allerdings zögerte lange um dann spontan zu springen. Der zweite Herr jedoch sprang beherzt innert Kürze. Ein Video von seinem Sprung könnt ihr auf Facebook sehen. Ich selber kann nicht mehr springen, dazu bin ich zu alt und meine Wirbelsäule und mein künstliches Knie sind dagegen.
Danach fuhr ich weiter durch ein Weinanbaugebiet. Hier sind die Trauben gerade am reif werden. Es gibt auch viele Früchte von hier, ich habe mir einen gemischten Korb voll gekauft. Man hat ein gesegnetes Klima – es wächst viel, besonders wenn man es zusätzlich bewässert.
Dann kam ich an einem Goldgräbercamp vorbei. Gold schürfen wollte ich allerdings erst in Australien, aber wenn man es so nett angeboten bekommt? Zuerst gab es eine Einführung in die Geschichte von Neuseeland. Auf der Südinsel haben sich vor allem die Schotten angesiedelt, auf der Nordinsel die Engländer. Als dann das Gold entdeckt wurde kamen auch die Australier hierher. Die wurden nicht gerne gesehen. Aber ich persönlich muss sagen, dass ich weder die Neuseeländer, noch die Australier wirklich verstehe, der Dialekt ist zu stark. Alles was zwischen den Substantiven gesprochen wird geht meistens im Genuschel unter. Ich frage mich ernsthaft, ob die BBC verstehen würden. Auch die Orthografie ist mir etwas willkürlich. Und dann – was würdet ihr instinktiv besser finden: Works end oder Work ends? Am Ende einer Baustelle.
Jetzt bin ich auf dem Weg zum Haast-Pass um an die Westküste zu fahren. Ich schlafe auf dem Parkplatz der Fantail Falls. Das Rauschen des Flusses wird den Lärm der nahen Strasse überdecken.

Ach ja – das will ich euch nicht vorenthalten: Ich habe Gold gefunden! Ein kleines Flake nur, aber es ist definitiv Gold – in der allerersten Pfanne! Als einzige in der Gruppe 😉 Da machen sich doch die unzähligen Goldschürferserien, die ich die letzten beiden Jahre geguckt habe bezahlt.

Urtümliche Heide und heilige Berge
Mein Lieblingsgras am Flussrand
Die Karawau Bridge – Hier wurde der erste Bungy gesprungen
Da gehen sie hin… die Mutigen um sich hinunterzustürzen
Vor dem Sprung noch ein Angstbisi
Weinanbau in Neuseeland
Auf der Brücke zum Goldgräbercamp – man sieht reife Aepfel, eine kleine Transportseilbahn und schnelle Jetboote
So ist das Gold abgelagert. Deshalb muss man die Quarzsteine zerschlagen und dann das Gold herausfiltern
So schliefen die Goldgräber – wenn sie es komfortabel hatten
An der Wasserpistole – damit trug man die Hänge ab, das alte Schwemmland
Die Rohre wurden aus Eisenplatten gefertigt, die man sich aus England kommen lassen musste
So wurden die Steinbrocken zerschlagen
Und hier zu Staub zerstampft – danach mit Quecksilber wieder aus dem Staub gelöst
Schöne Hütte
Man sieht die Linie des Schwemmlandes, welches abgetragen wurde
Einfache Hütte oder Schattenspender
Wir bekommen eine Einführung ins Gold waschen – panning
Das Gelände ist auch Museum
Chinatown – später kamen dann Chinesen und von deren Hütten ist noch einiges erhalten
Manchmal hat man auch Stollen gebaut, man hoffte, an die unteren Schichten zu kommen
Tunnel
Wasserturbinen
Am Lake Hawea
Lake Wanaka
Der erste Schnee auf den Bergen
Der Fantail Fall

3 Gedanken zu „In der Nähe der Abenteuer Stadt

  1. regi

    Gratulation zum Goldfund!

    Der Blick zu den schneebedeckten Bergen
    könnte fast aus deiner Heimat sein!

    Bin gespannt, wie es weitergeht.

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  2. Ramona

    Liebe rose, wir freuen uns zu lesen, dass Du den lake mattheson so toll in szene setzen konntest! Tolles foto:) viel freude beim weiteren reisen! Liebe grüsse ramona und michael (die vom milfordsound-schiff) 🙂

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    1. admin Beitragsautor

      Herzlichen Dank! Es gibt hier tolle Sachen an der Westküste. Ev. schaut ihr nach was Charleston und seine Unterwelt zu bieten hat. Man muss hier voraus buchen und warten, bis eine Gruppe zusammen ist. Scheint toll zu sein.

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