Ueberraschend schöne Städtchen im Tal der Weichsel

Das Tal der Weichsel fing zuerst langweilig an. Aber wenn man den Wegweisern zu „Zamek“ (Burg) folgte, oder dem Reiseführer zu schönen Städtchen, wird man positiv überrascht. Die Häuser werden interessanter, imposant sogar. Nette Leute traf ich am Badesee, Heidelbeeren kaufte ich am Strassenrand und verschiedene Vogelarten waren zu beobachten. In den Storchennestern strecken die Jungen schon die Köpfe über den Nestrand und am Wegrand erblühen die rote Mohnblumen.

Warschau

Auch diese Stadt wurde aus den Trümmern wieder aufgebaut, in der Altstadt nach vorhandenen Fotos. Es ist etwas eigenartig, man weiss dass es „neu“ ist, also auch schon wieder ca. 70 Jahre her. Sicher hat man versucht sich an die noch im Krieg extra angefertigten Fotos zu halten, hat ber genau so sicher auch einige bauliche Sünden verschwinden lassen, bzw. sieht man die Entwicklung, die ein Haus in den Jahrhunderten genommen hatte, kaum mehr.

Ansonsten ist es eine schöne Stadt, mit einem alten Stadtteil und einer langen Prachtstrasse, die man als Tourist gerne entlanggeht. Ueberall bekommt man „echt“ polnisches Essen, aber auf Nachfrage ist es nicht möglich die Pilze wegzulassen, was natürlich heisst, da wird ein Fertiggericht aufgetaut. Ich habe mich dann auf die polnische Rösti beschränkt, aber die habe ich auf dem Lande auch schon besser gegessen.

Ja, das wars. Ich sitze wieder auf dem City-Camp (Camping 123 Majawa) und erhole mich. Meine Ferse schmerzt, ob ich gehe oder nicht… massieren hilft. Das Alter holt auch mich ein. Das Wetter war heute kühl, aber sonnig.

Noch etwas „den Süden“ geniessen

4.6.2018 Diese Nacht schlief ich beim geografischen Mittelpunkt von Europa. Wir Schweizer finden uns ja immer am Nabel der Welt, mind. von Europa. Aber dem ist bei Weitem nicht so.

Danach, nur so der Vollständigkeit halber, fuhr ich noch nach Vilnius (Wilna), der Hauptstadt von Litauen. Die Stadt ist ganz nett, aber nicht ein Muss. Dafür war der Parkplatz mal wieder ein Rätsel für mich. Man merke: Hineinfahren und erst beim Herausfahren bezahlen. Das Kennzeichen vom Auto wird auf Foto aufgenommen und man gibt also beim Herausfahren sein Kennzeichen auf einen Bildschirm ein. Sobald man „sein“ Kennzeichen erkannt hat, kann man dann bezahlen und innert der nächsten 15 Minuten problemlos rausfahren. Ich habe die beiden Kameras erst recht spät gesehen und erkannt wie das funktioniert. (Stand also mal wieder da wie bescheuert. Jeder kam, hat was getippt, bezahlt und die Maschine hat funktioniert. Was ich nicht kapiert hatte, war, dass die danach eben herausfuhren.)

Weiterfahrt nach Maksimai, wo der Womo-Führer nördlich davon einen lauschigen Waldsee versprach. Waldsee 1 war da, auch Waldsee 2 und hier ist es genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Habe im sauberen warmen Wasser gebadet, mit dem einzigen anderen Womo-Pärchen geplaudert und einen stillen lauschigen Abend verbracht. Schlichtweg wunderbar!!!

Dienstag 5.6.2018 Heute Temperatursturz und Ankunft einer Schulklasse, deshalb Weiterfahrt in den Süden. Hier Besichtigung eines Parks eines Holzschnitzers und des Parks der abgeräumten Statuen. Kurz vor dem ersten Park fuhr ich über eine Sandstrasse und sah einen kompletten Lastwagen im Sand liegen – auf der Seite. Pathetisch streckte er mir seine Räder entgegen. Als ich von der Besichtigung zurückkam war wenigstens schon die Zugmaschine geborgen. Ich sah dann weshalb der Sand so weich war, die waren dabei die Strasse neu zu machen, bzw. erstmals zu teeren.
Danach Weiterfahrt zum Grütas/Grutaspark. Da haben die Ortschaften von Litauen ihre ungeliebten sovjetischen Statuen „abgelegt“. In einem erstaunlich schönen und friedlichen Park kann man sie (jetzt) auf Augenhöhe auf sich wirken lassen. Ich finde die Idee toll. Lenin (mehrfach vertreten) und Marx waren ja auch Menschen mit Ideen und Idealen. Was ja nicht heisst, dass die Menschen damit umgehen konnten.
So.. und jetzt geniesse ich wieder mal einen Hamburger und schreibe diesen Bericht. Danach gehts auf zur nächsten Hauptstadt!

Endlich das „Ziel“ erreicht, die kurische Nehrung

Allerdings habe ich immer noch keinen Bernstein gefunden. Was ev. mit dem schöne Wetter zusammenhängt der letzten paar Wochen. Es müsste wieder einmal das Meer so richtig aufgewühlt werden….

Aber jetzt bin ich wieder weiter gefahren. Zum Nabel von Europa. Und werde somit morgen noch Wilna (Vlinius) besichtigen, als vorletzte Hauptstadt auf dieser Reise.

Blaue Kühe, ein verrücktes Land

Das Freilichtmuseum in Riga ist fast 100 Jahre alt, aber leider nicht besonders repräsentativ. Auch sind nur wenige Häuser offen zur Besichtigung. Dann fehlt eine Strassenführung – schade!

Weiterfahrt, leider wieder durch Riga und über die rostige Brücke nach Jurmala. Da hat man mir teure Russenvillen versprochen und tolles Seebadfeeling. Das habe ich nicht so gesehen. Aber einige nette alte Sommerhäuser konnte ich beim langsamen Durchfahren schon ausmachen. Die Villen lagen auf der Beifahrerseite.

Weiter fuhr ich nach Sabileo, eine interessante Gegend! Da gibts eine blaue Kuhrasse, die definitiv einen blauen Schimmer auf dem Fell hat. Sie soll besonders robust in dieser Gegend sein. Dann natürlich die Frau mit den Strohpuppen im Garten, einem Bastler mit Museum einige Häuser weiter, Mini-Stadtpark und noch weiteren Sehenswürdigkeiten.

Einige Kilometer später habe ich mir einen kleinen Wasserfall geschenkt und fuhr direkt nach Kuldiga. Dieses Städtchen diente für den Remake des Films „Die Brücke“ und wirklich, hier könnte man jeden Film drehen, oder das Städtchen direkt zum Heimatmuseum erklären.

Mitten im Städtchen (oder wars am Ende?) habe ich im Restaurant Goldingen 3-Sternemässig gegessen. Lokale, einfache Nahrungsmittel zu gastronomischen Höhepunkten gekocht.

Der Wasserfall hier hat übrigends das Prädikat nicht der höchste, sondern der breiteste Wasserfall zu sein. Hm… jedenfalls haben die Menschen hier Spass daran.

2.6.2018 Weiterfahrt über Edole und das dortige Schloss Edwahlen besichtigt. Dann ans Meer, was mir aber doch zu kalt war und weiter nach Liepaja und dort das Militärgefängnis besucht. Die launige Führung in ähm… Deutsch, war eine Meisterleistung!

Jetzt bin ich aber wieder in Litauen und zwar kurz vor Klaipeda (Memel), also der kurischen Nehrung und dort hoffe ich ja ganz bescheiden ein kleines Bröckelchen Bernstein zu finden.

 

Bis zum Hals im Schlamm – und Riga

30-5-2018 Gestern habe ich noch etwas in meinem baltischen Reiseführer gelesen und festgestellt, dass ich in einem Ort bin, der berühmt ist für seine Schlammbäder. Also bin ich ins Hedon in Pärnu gefahren. Das ist auch ein traditionelles Bad, allerdings in den letzten Jahren renoviert und an das moderne Badebewusstsein angepasst worden. Also… die machen aus einem Schlammklumpen alles was das moderne Herz begehrt! Für 25 Euros, was in Estland ein Heidengeld ist. Man kann übrigens dort auch baden….

Die Strände sind dort sehr berühmt und wunderschön, so man die Touristen wegdenkt.

Westlich der Durchgangs-Strasse in Pärnu kann man die typischen alten Holzhäuser sehen, falls man keine Lust hat ins Freilichtmuseum zu gehen.

Die Lupinen sind jetzt voll erblüht und säumen jetzt überall den Wegrand. Dann gibt es so nette kleine Restaurants entlang der Strasse mit gutem lokalem Essen. Weiter gibt es auf dieser Route wunderschöne und einsame Strände für jeden Bedarf! Ich kann den Autoparkplatz, etwas abseits der Strasse, in Vitrupe, gleich am Bach abbiegen, empfehlen. Da kann man vermutlich auch eine Nacht stehen. Allerdings gibt es so viele Hauptstädte entlang der Route, dass ich jeden Tag wieder auf einem Citycamp stehe. Wie jetzt auch wieder in Riga.

31.5.2018 Warum habe ich nur kein Fahrrad dabei?  Bin also mit dem Bus in die Stadt und zuerst etwas in der Altstadt rumgelaufen. Danach habe ich dann leicht ausserhalb der Altstadt verschiedene Jugendstilhäuser aufgesucht. Im Museumshaus gibts eine voll eingerichtete Wohnung. Mir gefällt der Jugendstil bei Häusern etwas besser als Art Deco, die Wohnungen sind nett, aber am besten gefällt mir halt beim Jugendstil doch noch der Schmuck und die Plakate/Bilder.

Dann habe ich eine kleine Bootsrundfahrt gemacht, kann ich immer sehr empfehlen! Danach war ich wieder so regeneriert, dass ich zum Citycamp zurückgelaufen bin. (Ich gebs ja zu, ich hab den Bus nicht gefunden)

Nachtrag: Es gibt einen Sightseeing-Bus direkt vom Citycamp aus um 10:15 Uhr.

Tallinn – jeden Tag eine Hauptstadt

Inzwischen gibt es Citycamps (Stadt-Camping). Das ist eine gute Sache. Wir hatten alles was man braucht für 1-2 Nächte. Aber eigentlich standen wir auf einem grösseren Parkplatz. Ich war sehr zufrieden. In der Nähe gab es auch einen Bus zur Stadtmitte. Die Stadt Tallinn selber, fand ich wieder einmal wunderschön – auch 10 000 weitere Touristen können sich nicht irren. Noch so ein Barcelona des Nordens. Es ist wirklich eine Stadt, mit noch teilweise erhaltenen Stadtmauern, Stadt-Toren und schönen, mittelalterlichen Gassen. Man fühlt sich für alles zuständig: Bernstein, norwegische/finnische? Pullover, Mittelalter, und alles was ein Touristenherz begehren könnte. Da es hier auch viele russische Touristinnen gibt, kann man auch Pelze in jeder Scheusslichkeit kaufen. Ich hab sie nicht fotografiert, es war eine weisse Jacke, mit 4 pinken Blumen eingefärbt *seufz.

Da die Stadt überschaubar ist, war ich nach gut 2-3 Stunden mit dem Rundgang durch und meinte mir noch das Freilichtmuseum in der Nähe zumuten zu können.

Da habe ich übersehen, dass man Fahrräder mieten konnte und so bin ich nochmals sehr begeistert 4 Stunden rumgegangen (nur meine Füsse waren immer weniger begeistert). Was mir aufgefallen ist, im Gegensatz zu anderen Gegenden: Man hat hier eine Sommerküche. Oft zusammen mit der Sauna. In der Sauna macht man sowieso alles, man gebiert Kinder, man reinigt sich und man stirbt (nach Möglichkeit) auch dort. Jedenfalls wurde mir alles in den buntesten Farben geschildert. Nette Damen in zeitgenössischen Kleidern erzählen über ihre Häuser und ihres Land.

Inzwischen bin ich wieder weitergefahren zu einem Camping wo ich schon einmal war und bin wieder am Kleider waschen.

Schärenhüpfen und Helsinki

Heute, 26.5., bin ich von Ekenäs über Turku nach Korpo gefahren. Die letztere Strecke ist sehr hübsch und wohl typisch für den Süden des Landes. Man muss 2x die Fähre (gratis) benützen und kommt so doch noch etwas in den Genuss einer Schärenfahrt. Leider beginnt die Touristensaison hier erst ab dem 10.6., obwohl aktuell unerwartet schönes Wetter herrscht und sich die Leute am Meer schon sehr tummeln. Hier beginnt gerade die Apfelblüte und man hat frisch die Felder eingesät. Der Raps ist erst am Beginn seiner Blüte. Kurz, man ist hier 3-4 Wochen „hinterdrein“ gegenüber der Schweiz.

Aber es ist heiss, man merkt die längeren Tage. Das Baltikum ist eine Stunde früher als die Schweiz, auch Finnland. Somit zeigt mein Wecker aktuell 21 Uhr, meine Armbanduhr hingegen 22 Uhr. Die Sonne ist gerade untergegangen, aber ich weiss, dass es noch eine Stunde recht hell sein wird.

Nach dem Genuss von einem, dem Wetter entsprechenden sommerlichen Eisbecher, besichtigte ich noch ein Museum, wo man dem Schnapsschmuggler von Korpo huldigte. Das war aber auch ein richtiger Mann. Fahrrad-Profi und Erfinder von Eisschlittenwagen mit Motorantrieb.

Danach fuhr ich wieder Richtung Norden, ich will mir morgen die schöne Altstadt von Rauma besichtigen. Gezielt habe ich nach einem Campingplatz gesucht und ihn eher zufälligerweise gefunden. Oder einen anderen… Strassenschilder sind jeweils Glückssache. Jedenfalls fuhr ich sicher 10-15 km durch die Wälder. Aber auch hier: man hat noch nicht geöffnet und somit muss ich nichts bezahlen. Was aber 10 weitere Camper nicht daran hindert es sich hier schon gemütlich zu machen.

27.5.2018 Weiterfahrt nach Rauma. Hier ist die Altstadt das Spezielle. Sie sieht für uns wie eine Budenstadt aus. Lauter kleine, bunte, hübsch verzierte Holzhäuser. Aber heute war der perfekte Tag dazu. Milde, aber doch gleissende Sonne, alles schaut aus wie frisch gewaschen, wenig Leute, wenig Autos, leckeres Frühstück auf dem Hauptplatz.

Das wars dann aber schon, ich fuhr zurück nach Helsinki. Noch mehr Wald und Holzhäuschen und ich werde neidisch. In Helsinki fand ich anstelle des versprochenen Campings einen 24-h-Parkplatz gratis nahe dem Stadtzentrum. Noch weitere Touristen suchten den Billetautomaten.. vergebens.

Dafür fuhr ich mit dem nächsten Bus ins Zentrum. Dort etwas herumgestoffelt und einen Führer gekauft (nee, nicht Hitler, sondern Travelbook – O-ton Göga aus dem ODS: I wish/want to become a german leader) fürs Baltikum. Da ist allerdings freundlicherweise auch Helsinki drin und ein Tipp für eine Traditionssauna. Die hat noch offen bis 21:30 Uhr und nun könnt ihr raten wo ich hineilte!!!

28.5.2018 Heute Stadtrundfahrt und Inselrundfahrt. Und jetzt bin ich böse und muss sagen, dass Helsinki grösstenteil hässliche Häuser hat. Dunkel, nicht zusammenpassend, pompöser Art Deco-Stil, unfreundlich! Kopenhagen war gemütlich, einige nette Bauten, Stockholm war schön, strahlend, Helsinki war düster und pompös.

Ich fuhr am späteren Nachmittag wieder mit der Fähre nach Tallinn und werde mir das morgen zu Gemüte führen. Auf der Stadtcamping habe ich noch einige nette Schweizer getroffen und gehe jetzt wieder mit denen „fachsimpeln“.

Stur… (fast) rund um die Ostsee

Zuerst wollte ich die Rosinante nicht mitnehmen nach Helsinki, aber jetzt habe ich es doch getan. Somit bin ich fast einmal um die Ostsee rum.

Zuerst direkt durch Litauen, Lettland und Estland getuckert, dann mit der Fähre nach Helsinki und jetzt noch einige Tage Finnland. Danach gehts dann gemütlicher wieder zurück.

Litauen und Lettland sprechen eine indogermanische Sprache, man wundere sich also nicht, wenn einem was spanisch vorkommt. Estland spricht ähnlich wie Finnland und hat auch schon die ersten hübschen roten Häuschen. Mehr werde ich auf der Rückreise erzählen können.

Aktuell sitze ich in Ekenäs auf dem Campingplatz und geniesse das Meer. Leider wird wohl morgen nichts bez. einer Bootsrundfahrt, ich bin anscheinend noch zu früh im Jahr.

 

Blutsauger und neue Länder

23.5.2018 Am Morgen habe ich mir also die Brutstätte des Bösen angeschaut (Wolfschanze) und Tausende von anderen Touristen auch, aber einen Ticken später als ich, so dass sich die ganzen Mücken auf mich stürzen konnten. In den Bunkern, jetzt gesprengt, hat einmal ein Blutsauger übelster Art Pläne geschmiedet, heute sind andere Blutsauger eingezogen, zu den besagten Mücken nämlich eine seltene Kolonie Fledermäuse! Erstaunlich, dass diesen Tieren so wenig Lebensraum reicht um wieder heimisch zu werden.

Danach hatte ich genug vom langsamen Hötterlen auf den Alleelandstrassen und zog ohne weiteren Halt nach Norden – nach Litauen. Das Land sah allerdings nicht viel anders aus, die Häuser ähnlich, jedoch mehr Holz und eher zu Siedlungen zusammengefasst. Dieser Typ Hütten wird wohl von hier bis Sibirien ähnlich bleiben – wobei man natürlich bedenken muss, dass viele Leute in Sibirien genau aus Polen und dem Baltikum herstammen.

Inzwischen habe ich mir in Litauen (das Baltikum gehört zur EU und hat Euro!), bei Kaunas, ein weiteres Freilichtmuseum angeschaut. Allerdings nur von aussen, die Häuser waren schon geschlossen, weil ich so spät ankam.

Ich überlege mir: Wenn ich ein Tal kaufe, darin Freilichtmuseen mit Häusern aus jedem Land von Europa baue, dann kann man ohne Kilometer zu machen sich Europa gemütlich anschauen. Was zwischen den Freilichtmuseen nämlich zu sehen ist, ist inzwischen normal europäischer Standard und überall gleich. Ausser der Schweiz natürlich *smile, die glänzt mit einem Gebirge oder man besucht ein Land mit Strand oder macht Städtereisen.

24.5. Weiterfahrt durch Lettland nach Estland. Sitze jetzt als einziger Besucher auf einem netten Campingplatz, die Wäsche wäscht und morgen gibts wieder eine heisse Dusche für mich.