Das Corona-Jahr

Als ich von meiner Weltreise Ende März zurückkehrte war die Welt für mich noch in Ordnung. Mit U. (meinem Mann) machte ich jeden Tag einen grösseren Spaziergang und wir hatten es – trotz Corona – sehr gut. Leider ist er am 1. Mai an einem psychischen Leiden, welches schon seit einigen Jahren immer schlimmer wurde, ernsthaft erkrankt. An meinem 64igsten Geburtstag, meinem Pensionierungstag, wurde mir klar, dass ich meine Pensioniertenzeit nicht mit ihm zusammen verbringen/reisen würde. Schon einige Tage später musste ich ihn in ärztliche Hilfe bringen. Es geht ihm inzwischen zwar wieder besser, aber er wird (so sagen die Aerzte) nie mehr der Alte sein. Und die Aerzte und Berater rieten mir, ihn ziehen zu lassen.

So bin ich nun gezwungenermassen alleine durch das Coronajahr gegangen. Meist zuhause, wo ich die Zeit für Aufräumarbeiten und Umbauten am Haus genutzt habe. Inzwischen ist auch mein linkes Knie an Arthrose „gestorben“ (das Knien in der Dachschräge hat ihm den Rest gegeben) und ich musste mir Anfang Januar 2021 ein künstliches Knie einsetzen lassen. Nun habe ich also 2 künstliche Knies. Aber es geht mir nun schon wieder sehr gut, ich kann wieder kleinere Wanderungen unternehmen.

Ich habe mich jetzt einer Gruppe von Solocampern angeschlossen und werde wohl diesen Sommer mit den einen oder anderen unterwegs sein.

Ein Gedanke zu „Das Corona-Jahr

  1. regi

    Schön, dass du trotz aller Probleme so positiv gestimmt und aktiv bleibst.
    Freue mich auf weitere Berichte und vielleicht
    auch mal wieder auf ein Treffen in der Schweiz.
    LG regi

    Antworten

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