Noch mehr Abenteuer

Gestern hat es geregnet. Aber wir haben uns davon nicht einschüchtern lassen und so sind Mario und ich zum Nationalpark in Cararete, el Choco, gefahren. Dort gibt es 3 Höhlen, in denen sich die Tainos versteckt und gelebt hatten. Tief in den Höhlen gibt es jeweils Wasser. Sogenannte Cenotes. Kilometerlang erstreckt sich das Höhlensystem unter dem Berg. Touristen dürfen in dem Wasser baden. Was ich natürlich gemacht habe. In der dritten Höhle musste ich sogar aus 3m Höhe in die Höhle hinterspringen! Ich habe mir den 27ig fachen Wasserfall erspart, auch den Salto Limon. Aber hier musste ich einfach springen. Leider habe ich von dem Sprung keine Fotos, meine Kamera schafft das nicht und hier einen Film einzufügen mag ich nicht. Das Internet ist hier sowieso schon langsam genug.

Danach gab es noch einen Besuch im Elternhaus von Mario. Sein Vater hatte eine Baufirma und entsprechend ist das Haus zum Palazzo geworden. Seine Familie ist sehr nett, aber die Touristin hat mal wieder nur Augen für die kleine Katze, die zusätzlich noch den Schoppen bekommt.

Heute morgen wurde ich dann nach Nagua gebracht, wo ich das Guagua nach dem Süden bestiegen habe. In La Vega musste ich umsteigen. Hm… was genau heisst, dass ich ich hinten auf ein Motorrad aufsteigen musste, ein Motoconcho, und mein Koffer wurde vorne auf die Lenkstange gelegt. Leider war ich nicht mehr in der Lage ein Foto davon machen zu lassen, zu sehr hat es mir gegraut. Ich hasse ja Motorräder. Und so sind wir dann 3 km durch den dichten Verkehr gefahren. Eine Höllenfahrt. Dann wieder ein Kleinbus. Und dann in Jarabacoa angekommen musste ich noch einmal so ein Motoconcha besteigen. Endlich bin ich dann bei M. angekommen, meiner Freundin von der Busfahrt nach Higüey. In Jarabacoa gibt es 3 Wasserfälle und davon hat sie mir vorgeschwärmt.

Jetzt bin ich also bei ihr zuhause. Ein kleines Haus. Oben ist ihr Coiffeurladen und ein Gästezimmer. Dahinter die Küche und das Bad. Unten sind die Privaträume. Alles ist sehr einfach. Das echte dominikanische Leben! Licht gibt es oder gibt es nicht, aber es ist teuer. Dafür ist hier das Intgernet schneller. Käfighaltung ist auch nicht, die Tür geht direkt auf die Strasse hinaus.

2 Gedanken zu „Noch mehr Abenteuer

  1. Fässler Antoinette

    Sehr interessant was sie so alles erleben, sie sind sehr mutig. Weiterhin alles Gute, liebe Grüsse aus der im Moment stürmischen Schweiz

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  2. Denise Rüeger

    Ich finde dich mutig, was das Baden betrifft wie auch die Reise mit dem Motorrad. Auf weitere Berichte von dir bin ich sehr gespannt. Gute Reise. Und weiterhin viele gute Begegnungen und Glück wünsche ich dir.

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