Lago Maggiore, Lago d’Orta und im Tessin

Wir wollten noch einen Ausflug in den Süden machen (August 2019) und dabei einen Besuch wieder auffrischen. Vor 10 Jahren sind wir in Pallanza, am Lago Maggiore vorbeigefahren. Und ich hatte einen Stopp gerissen und war völlig entgeistert. Vor mir war ein Garten, der völlig überwuchert war. Richtig gespenstisch! Heute weiss ich, dass es Kudzu ist. Kudzu ist eine Heilpflanze aus Japan und kann auch gegessen werden. (Was wir allerdings verpasst haben, da wir ein Problem bekamen und wir am Schluss andere Gedanken hatten als nochmals zu den Kudzufeldern zurückzukehren).

Ich habe dann recherchiert. Das Grand Hotel Eden ist damals schon verlassen gewesen und völlig von Kudzu und anderen Schlingpflanzen überwachsen worden. Heute ist es etwas gerodet, aber immer noch verlassen.

Weiter fuhren wir dann an den Lago d’Orta. Dort war es uns zu überlaufen und so sind wir ans andere Seeufer gefahren. Von Pella aus konnten wir dann problemlos zur Insel fahren und danach nach Orta hinein. Dort auf den Berg geklettert und die Kapellen vom Santuario besichtigt. Etwas heiss… so dass wir nach der Rückkehr gleich im See noch etwas gebadet haben – herrlich!

Und weiter gings zum nächsten Santuario, der Kirche der Madonna del Sasso. Hier haben wir mit dem Telefon Probleme bekommen. Auf unsere Anrufe in die Schweiz meldeten sich italienische Handys. Da wir einen dringenden Anruf tätigen wollten sind wir am nächsten Tag sofort in die Schweiz zurückgefahren. Dort hat dann wieder alles funktioniert. Wir wollten schon lange einmal den Monte San Giorgio besuchen. Das Sauriermuseum in Meride war interessant und gleich daneben gabs ein leckeres Tessiner Mittagessen. Danach eine Wanderung zu einer uralten Siedlung bei Tremona. Und als Abschluss wieder ein Bad im nächsten See. Nicht zu empfehlen.. Der Langensee ist zu überbaut.

Ich selber wollten wir noch Giornico und seine Umgebung zeigen. Also gings weiter in den Norden. Dort Besuch der Kirchen und Suche nach Schlafplatz für die Nacht. Danach Weiterfahrt noch Chironico und Wanderung dem Fluss entlang hoch zu den Wasserfällen. Man kann in der Region Disthen finden. Wir haben nur die Dorfbeiz und ein leckeres echtes Spaghettisessen gefunden.

Weiter gings dann am Gegenhang hoch nach Anzonico. Auf der Parkterrasse kann man eine absolut traumhafte Aussicht über das Tal geniessen – nach Chironico natürlich 😉

Am Abend dann Schlafen auf unserem privaten Parkplatz: dem alten Bahnhof von Giornico. Jetzt fahren nur noch 4x pro Stunde Regionalzüge vorbei. Die anderen Züge fahren durch den Tunnel und so ist die alte Gotthardstrecke fast verwaist. Rückfahrt dann über den Gotthard ohne Brämen (bitte unten anklicken).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.