Schlösser zwischen Aargau und Luzern

Einige Jahre war ich Bürgerin von Schlossrued. Und da das Wetter so wunderschön war, beschlossen wir eine echte Blueschtfahrt zu machen und meinem ehemaligen Bürgerort einen ersten Besuch abzustatten. Zuerst kamen wir, von Lenzburg her kommend, am Schloss Liebegg vorbei. Dort wollten wir das Hexenmuseum besichtigen, aber man beachte die Oeffnungszeiten: https://www.schloss-liebegg.ch/hexenmuseum/

Weiter kamen wir dann zum Schloss Rued in Schlossrued. Dort erfuhren wir vom Eröffnungsfest am nächsten Tag, und beschlossen auf dem Rückweg das Fest zu besuchen. Richtung Sempach kamen wir dann an Beromünster, mit dem alten Sendeturm, vorbei. Erinnert ihr euch noch? Radio Beromünster mit dem ewigen Algeriersender, der hineinfunkte.

Dann Sempach mit der Vogelwarte. Diese ist inzwischen interaktiv und modern ausgestattet, aber es gibt schon noch lebende Vögel zu sehen. Nur ein flügellahmer Adler zu sehen war nicht, schade … oder doch nicht?

Das Städtchen ist einen Besuch wert. Man kann sogar mit dem Auto hineinfahren, toll. spätestens wenn man ausgestiegen ist, beginnt man sich über die Autos zu nerven.

Weiter fuhren wir zum Schloss Heidegg, wo man anscheinend einmal vor vielen Jahren die Willisauer Ringli im Hausrezeptbuch hatte. Meine Schwester hat vor Jahren in diesem Schloss, bzw. in der Kapelle geheiratet. Wir machten einen schönen Abendspaziergang in der untergehenden Sonne und genossen die herrliche Aussicht in die Berge. Am nächsten Morgen machten wir im Wald den Vita-Parcour. Es ist viele Jahre her, dass ich das zuletzt gemacht habe und man merkt es leider. Völlig eingerostet.

Danach versuchten wir am Baldeggersee einen netten Seespaziergang zu machen, was aber nicht wirklich geht, man kann selten am Wasser entlang gehen. Dafür besuchten wir den monolithischen Turm. Nicht dass der Turm ein Vogelbobachtungsturm wäre, noch dass er aus einem einzigen Stein gebaut wurde, aber es wurden grosse, unbehauene Findlinge und Steinbrocken für den Bau verwendet, was dann zu einer zarten Wanddicke von 3,5m führte.

Jetzt gehts weiter über Schmidrued mit seiner alten Hammerschmitte.

Danach ans Eröffnungsfest von Schloss Rued. Wir waren begeistert. Es gab einen Bus-Shuttle, Wurst und Getränk und einen Blumen-Wettbewerb. Soweit waren alle Leute zufrieden und begeistert. Aber auch das Schloss ist ausgezeichnet renoviert worden. Ich glaube, ausser den Mauern und Fensteröffnungen ist wenig erhalten geblieben. Jetzt jedoch sieht es wirklich aus wie man sich das Haus vor 100 Jahren vorstellen musste. Besonders das Treppenhaus hat es mir angetan.

So… das wars mit der Vorbereitung. Das Autochen, also die liebe Rosinante, läuft bestens, hat neue Schuhchen bekommen und innen ist alles frisch geputzt. Als nächstes kommt unsere Reise in den Norden. Ab Mai, wir freuen uns auf unsere Leser!

 

2 Gedanken zu „Schlösser zwischen Aargau und Luzern

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