KrK und Senj

Nach einem recht fettigen Abendessen Weiterfahrt nach Krk. Im Dunkeln passierten wir die Brücke. Im nächsten Dorf (Omisalj Hafen) schon fanden wir eine kleine Traumbucht mit schönem Schlafplatz. Ueli wagte den Sprung ins kalte Wasser. Nach einem Kafi am kleinen, nahen Hafen brachen wir auf zu einer Inselrundfahrt.
Am Sportlerstrand von Stara Baska war mir dann warm genug und auch ich ging ins herrlich klare aber noch recht kühle Wasser. Bei den Tauchern durfte ich anschliessend duschen. Jetzt war ich endlich mal wieder richtig sauber, und vom Schweiss der letzten Tage, von all diesen Treppenstufen, befreit. Nur der Wasserspray alleine reinigt halt weniger gut.
Bei Vrbnik gab es ein luxuriöses Nachtessen mit Thunfisch, der früher in grossen Mengen in genau diesen Gewässern gefangen wurde (siehe: Die rote Zora). Weiter gings nach Soline, einer alten Salinenstadt, wo wir im braunen Schlick etwas wanderten. Jetzt sitzen wir am Meer, einem idyllischen Flecken, aber leider die Strasse über uns. Im Meer schwimmt eine grosse Möve und macht Geräusche, wie eine Katze. Wir haben instinktiv nach einem rolligen Kater gesucht *lach
Das Wetter ist schön warm, aber Dreck wärmt halt noch besser und so musste ich schon die Jacke anziehen. Es ist jetzt 20 Uhr und normalerweise gehen wir dann ca. 22 Uhr ins Bett. Bis 8 Uhr schlafen wir, wir „müssen“ uns ja erholen, wo ich sonst nur so 6-7 Stunden schlafe.
In der Hauptstadt der Insel, auch Krk genannt, habe ich mir heute eine SIM-Karte gekauft. Aber nur in den grossen Orten habe ich Internet und so schreibe ich zwar diesen Bericht und bearbeite die Fotos, aber werde warten müssen bis Senj um alles hochzuladen.

In Senj angekommen habe ich zwar Internet im Handy, aber kann nicht mit dem Laptop verbinden. Es ist immer das gleiche Uebel, irgendwas weiss ich noch nicht. Bitte immer den Laptop mitnehmen, zum Kartenkauf!
Wir machen uns einen gemütlichen Tag, wandern durch den Hafen, essen Cevapcici und wirklich leckere Pommes und ein super Orangeneis. Danach besichtigen wir die Uskokenburg (siehe „die rote Zora) und laden dort die Batterie für die alte Kamera. Ihr habt es ev. gesehen, die Fotos sind jetzt besser als letztes Jahr, die Mitte ist nicht defekt.
Eigentlich wollten wir bei der Burg übernachten, aber Ueli ziehts in die Höhe, er möchte Aussicht. Die haben wir gefunden und auch einen schönen stillen Platz auf einem Waldwieslein. Und da sitzen wir nun, umschmeichelt vom kühlenden Wind, und üben uns im Nichtstun. Das ist gar nicht so einfach, denn wir wollen ja früh wieder schlafen können. Ich lese gerade ein Buch über die Entdeckung des Goldes in Californien und Ueli vergnügt sich mit Jules Verne. Für mich gabs Erdbeerjoghurt aus frischen Erdbeeren und Ueli gönnt sich ein Stück Brot oder zwei.

Weiterfahrt an die Pitwizer Seen

Ein Gedanke zu „KrK und Senj

  1. regi

    Den Film „Die rote Zora“ hab ich erst vor kurzem mal wieder gesehen.

    Die Schrift auf der Tafel erinnert ein wenig an Kyrillische Buchstaben.

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