Kolumbianisches Reitvergnügen 1979

In Kolumbien hatte uns jeder vor Jugendbanden gewarnt. Man müsse in Bogota jeden Schmuck ausziehen, auch die Brille. Leider hatte ich das nicht gemacht, weil ich nur eine ganz billige Uhr für die Reise mitgenommen hatte und nicht gerne ohne Brille ging. Als wir das Hotel verliessen stand dann auch prompt eine Jugendbande vor uns. Der Anführer stand direkt vor mir. Ich sah ihm ruhig in die Augen. Ohne irgend eine Bewegung. Einfach völlig emotionslos. Da drehte er sich um und die ganze Bande ging weg. Wir drehten uns um und gingen wieder in das Hotel zurück und legten Uhr und Brille weg. Ab da war Ruhe.

Kaffee und Bananen

Kaffee und Bananen

Dorf in Kolumbien

Dorf in Kolumbien

San Agustin

San Agustin

In San Agustin wollten wir reiten. Blauäugig wir wir waren haben wir uns nichts dabei gedacht und mieteten uns für 1 Tag Pferde. Es gab dort in der Gegend überall verteilt Statuen, die wir besichtigen wollten.

Gräber

Gräber

Statue

Statue

Statuen

Statuen

Auch am nächsten Tag gingen wir Gräber und Statuen angucken mit diesen Pferdchen, die immer im Hoppeltrab liefen (solange irgend ein Indio in Sicht war, sonst liefen sie nur im Schritt)

Um es kurz zu machen. Es ging super!

Das brave Pferdchen und ich

Das brave Pferdchen und ich

Als ich nach Hause kam habe ich aus lauter Begeisterung kurzerhand ein Reitwochenende gebucht. Als ich dort (im Schweizer Jura) ankam, durfte ich gleich am Freitag Abend schon 1 Stunde aufs Pferd. Aehm.. ja. .Pferd. Als ich wieder runterkam wusste ich was Muskelkater hiess und dass kolumbianische Pferde irgendwie anders gingen. Denn in Kolumbien ritten wir problemlos 6-9 Stunden ohne Muskelkater. Irgendwie habe ich die nächsten 2 Tage auch noch überstanden, aber ich bin nie mehr freiwillig auf so einen Klepper gestiegen! Man hat mir später gesagt, die Pferde hätten verschiedene Gänge (wie Autos) und die kolumbianischen braven Tierchen würden im Pasofino laufen, während die meisten anderen Gäule einen Trab bevorzugen um dem Reiter den Rücken zu brechen. Übrigens sei ein Zelter (wird in mittelalterlichen Romanen erwähnt) auch im Pasofino gelaufen), was die Burgfräuleins wohl geschätzt hatten und die isländischen Tiere hätten auch dies interessante Wissen. Nun ja, ich werde ja in wenigen Wochen in Island sein, mal sehen.. im Januar ist da wohl eher ein Schlitten mit einem Pferd davor von Interesse. Oder Schlittenhunde *träum

 

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