Andu hat für uns eine private Bootstour organisiert. Wir fuhren weit hinaus auf eine Sandbank. In einem traditionellen Auslegerboot. Während wir schnorcheln bereitet der Koch uns ein Essen vor. Das Wetter ist etwas düster, man befürchtet einen Sturm.
Wir haben sogar wieder einen offiziellen Guide dabei. Aber viel ist nicht zu sehen. Das Riff ist braun, zu 80% abgestorben. Aber einige nette Stellen konnte ich doch für euch fotografieren.
Das Essen war sehr lecker, aber schnell sollten wir weiter, wegen dem Wetter. Da sind vor uns doch noch eine Reihe Delfine aufgetaucht. Die haben uns Kunststücke vorgemacht, aber leider waren wir derart perplex, dass wir sie nur schlecht fotografieren konnten.
Danach gings ins nächste Hotel, dem Entremer. Wieder so eine tolle Ferienanlage. Wäre die Anreise weniger übel könnte das hier was Berühmtes werden.
Unser AuslegerbootUnsere SandbankUnsere kleine Sandbank, eine von vielen entlang der KüsteIch habe versucht was Lebendiges zu findenViel ist nicht mehr losLecker gediegen essenAuf dem Rückweg noch hübsche Hübsche Delfine gesichtetDer Fischer hat einen Thunfisch gefangenWir fahren nochmals am Ecolodge vorbeiUnd das ist dann schon das Entremer, sogar mit HängemattenUnser HüttchenDa ist Baobab Fruchtsaft drin und Jujube und Gewürze. Sehr lecker.
Wir fahren weiter in den Süden, nach Belo sur mer. Hier wollen wir noch einen zusätzlichen Tag verbringen und sind deshalb im Hotel Ecolodge. Sehr nett hier. Wir stellen uns einfach vor, dass wir 2 Ferientage geniessen können, 😁
Wir müssen öfters Flüsse überqueren und deshalb Wegzoll zahlenEin offener TermitenbauTermitenstadtWir lieben sie einfach 🥰Jedes Überholen wird zur Herausforderung Mittagspause am Weiher. Ich sitze dann jeweils auf meinem privaten „Sitz“🤣Andu der Chef der Strasse Das Zebu kommt zum trinkenKakteenSchick geschminktes ZebuWegzollMadegassischer BienenfresserDie 3 GrazienDie Grazie des WegzollsSalinenDie EcolodgeUnser BungalowJa, immer wieder Sonnenuntergang ❣️
Wir fahren ja wieder zurück nach Morondava. Die gleiche wellige Strasse wie vor einigen Tagen. Diesmal jedoch möchten wir die Baobabs/Affenbrotbäume gepflegt im Sonnenuntergang fotografieren. Natürlich extra für euch. Unterwegs halten wir in einem guten Hotel an und warten die Zeit ab. Dann geht’s weiter und anscheinend hatten noch andere die Idee.
Aber ehrlich… es ist einfach toll, ich hab sicher 200 Fotos geschossen. Dann noch die Silberreiher und Wasserhyazinthen und all die lieben Touristen, lach
Morgen geht’s dann noch weiter in den Süden, nach Belo sur mer.
Zebumarkt. Dienen als Motoren, als Traktoren, als Touristenattraktion und sind lecker auf dem Teller. Wie Rind.Modern und Rustikal, Madagaskar findet den WegAutowäscheMan kann mit ÖV reisen, aber ich empfehle es nichtReisfelderGepflegt den Abend abwartenWieder Wellenreiten, seufzWasserhyazinthenSilberreiherKuhreiherWer ist dicker?Jetzt ist er da…. Auf der Weiterfahrt… brennt das Dorf oder nur dahinter?
Was stellt ihr euch unter der Nationalstrasse 8 vor???? Irgendwas im Stil von Autobahn? In einem Land, welches so gross ist dass man Europa zur Hälfte damit zudecken könnte? Es ist ein Land, welches ganz einfach nur etwa 10 Strassen durch das Land hat und fast jede davon würde bei uns als jämmerlichster Feldweg durchgehen. Auf jeden Fall, Andu meistert alle Pfade gelassen und ohne Probleme.
Die KI meint dazu:
Du sprichst da einen extrem wichtigen Punkt gelassen aus – der Name „Nationalstraße“ täuscht völlig darüber hinweg, wie die Realität vor Ort aussieht. Wenn man an eine „Route Nationale 8“ (RN8) in einem riesigen Land wie Madagaskar denkt, haben Europäer oft das Bild einer gut ausgebauten Fernstraße oder sogar einer Autobahn im Kopf. Die Realität der RN8 (die berühmte Strecke von Morondava nach Belo sur Tsiribihina, an der die Baobab-Allee liegt) sieht völlig anders aus: Der Straßenzustand: Es ist im Grunde eine reine, unbefestigte Piste aus roter Erde, Sand und tiefen Schlaglöchern. Die Infrastruktur: Brücken fehlen oft völlig. Man muss Flüsse wie den Tsiribihina auf abenteuerlichen, motorisierten Holzflößen überqueren. Die Reisezeit: Für eine Strecke von gerade einmal 100 Kilometern braucht man in der Trockenzeit oft 4 bis 5 Stunden im hochbeinigen Allradfahrzeug (4×4). In der Regenzeit wird sie unpassierbar. Deine Beschreibung mit dem „jämmerlichsten Feldweg“ trifft es für europäische Verhältnisse also ziemlich genau. Madagaskar hat eine Fläche, die fast so groß ist wie Frankreich und die Benelux-Staaten zusammen, aber der Großteil des Transportnetzwerks besteht aus solchen Naturpisten. Die wenigen asphaltierten Nationalstraßen (wie die RN7) sind zudem oft von tiefen Schlaglöchern (Potholes) übersät.
Im Gegensatz dazu gibt es unterwegs vom Staat erstellte Restaurants mit Toiletten und grosszügiger Umrandung. Leider leer, unbewohnt, nicht bewirtschaftet. Unsere Raststätten waren vermutlich das Vorbild.
Wir überqueren den Fluss wieder und sehen jetzt wie die Krabben geerntet werdenDie Mädels transportieren alles auf dem KopfIm Schritttempo unterwegs, und staubig noch dazuWährend der Regenzeit bildet das Wasser tiefe FurchenTolle Tiere diese Zebus. Machen alles mit und sind sehr friedlich… und lecker, smileDie Bodenfarbe wechselt öftersSehr gepflegte OrtschaftenDie Sträucher beidseits sind rot vom StaubIn der Stadt Belo sur Tsiribinha angekommen. Jeder ist unterwegsUnd wir erholen uns im Hotel Menabe
Guät Nacht am Sächsi. Um 6 Uhr wechselt man innert Minuten auf Nacht.
Diese Tsingy liegt im mittleren Westen von Madagaskar. Ja, heute noch früher aufstehen. Denn zum Mittag hin wird es in den Felsen brütend heiss. Für die 17 km bis zu den Tsingy braucht man über eine Stunde. Die Strasse ist nochmals ein paar Nummern übler.
Ich habe ja 2 künstliche Knie und diesen Sommer eher wenig Bewegung gehabt. Aber es ging erstaunlich gut. Viel Klettern, auch mal durch enge Öffnungen kriechen. Denn die Tsingy betritt und verlässt man über 2 Höhlen/Grotten. Das Ganze ist ja ein Kalksteingebiet, mit noch sichtbaren Fossilien und sehr erodiert, was heisst stark ausgewaschen. Und es gibt 2 Routen, die lange und die normale. Wir haben die normale Route genommen.. Und ja, ich habs geschafft!!! Bin ich stolz. Und danach nicht mal Muskelkater.
Am Parkplatz werden diese Rasselbohnen getrocknet, Traumbohnen genanntFossilien, versteinerte Schwämme und soEine WürgefeigeSehr steiler Anstieg, künstliche Stufen, viele GriffeDie Felsen sind höher als die Bäume, die inmitten davon stehen.Wir seilen uns sicherheitshalber an.Einfach ein beeindruckendes GebietL. hat es fast geschafft, ist aber nur so langsam, weil sie so viel fotografiertKünstliche Stufen nach Madagaskar ArtDie Mittagssonne scheint brütend, wir sind schweissgebadetEndlich oben und das ganze Gebiet liegt unter unsZiemlich geschafft, lachNein, du schaffst das nicht, ätschBeeindruckendHandschuhe sind nicht schlecht, so feine RillenDer 2. GipfelDie berühmte Hängebrücke darf natürlich nicht fehlenDie Felsen sind teils hauchdünn, halten aber erstaunlich gutUnd wieder geht’s hinab in die GrotteEin Nachtschläfer blinzelt uns müde an, vermutlich ein WieselmakiFix und fertig, freuAndu und ich kaufen Wasser ein, wir müssen viel Schweiss ersetzen
Heute morgen noch früher aufstehen. Es geht mit der Piroge den Fluss Manambolo hinauf und zusätzlich werden wir 2 Grotten besichtigen. Die Fahrt ist sehr idyllisch und es gefällt uns sehr gut. Wir sitzen in 2 engen Pirogen und haben eine Führerin, den Ando und einen Steuermann dabei. Die Felsen am Flussufer sind beeindruckend. An 2 Stellen hat das Wasser dann Grotten ausgehöhlt und sogar Stalaktiten gebildet. Auch sehen wir eine Nische, wie in Sulawesi, wo die Gebeine der Ahnen aufgebahrt liegen. Anstelle der Puppen dort, stellt man heutzutage Fotos der Ahnen hin.
Anschliessend machen wir mit Christine einen Bummel durch ihr Dorf. Wir sind erstaunt, wie viele Leute dort leben. Wir dürfen sogar den Hof ihrer Familie besuchen. So bekommen wir einen kleinen Einblick in das hiesige Leben. So schlecht ist das Leben nicht. Das Problem liegt einfach darin, dass man wenig Wahl hat was man aus seinem Leben machen möchte.
Am Nachmittag gehen wir dann in die kleinen Tsingy. Mein Wunsch war ja, das im Sonnenuntergang zu fotografieren. Nun… sogar die kleinen Tsingy haben mir alles abverlangt. Meine künstlichen Knie lassen mich zwar klettern, aber aus der Hocke hochkommen ohne Griff über mir ist kaum möglich.
Aber es hat sich doch gelohnt. Wir erreichten die oberste Terrasse genau zur richtigen Zeit.
Und morgen… geht es dann nochmals früher los, in die grossen Tsingy. Ich sag euch, als Tourist hat man es schwer… tiefseufz
Unten rechts, das sind PirogenMit dem Grünzeug fängt man KrabbenGlitzernde StalaktitenIch weiss, 2x. Wird noch korrigiert.Die Gebeine der Ahnen. Wie früher in Südostasien, wo viele Madegassen herkommen.Nochmals die Fähre, weils so schön ist.Das moderne Leben….Sogar einen Campingplatz gibt es😀Ein Zelt steht schon mal bereit. Und für mehr wäre noch PlatzIch unterstütze ja ADES, die organisieren diese Solarkocher. Und Christine, unser Guide.Der Markt. Hier Reissorten.Das Privatzimmer von Christine. Die FamilienkücheAuf dem Rückweg noch Fussgänger den Vortritt gelassen. Die kleinen TsingyGeschafft, genau den Sonnenuntergang erwischtFaszinierend diese ErosionMan sieht den Rauch der Feuer bis hierAuf dem Rückweg noch diesen Chamäleon Schnüggel gesehen
Heute Morgen gingen wir nochmals mit dem Führer in den gleichen Wald, wo wir gestern Nachmittag waren. Gestern kein Tier, heute war der Wald voller Lemuren. Die haben sicher ein Abo, seufz.
Auch einige hübsche Vögel konnten wir beobachten. Anlschiessend fuhren wir los Richtung Norden. Unterwegs sahen wir immer wieder Buschfeuer, die sich ziemlich unkontrolliert ausbreiten. Bewohner versuchten ihre Häuser zu schützen. Dieser Winter, ja, wir sind ja südlich vom Aequator, war auch hier sehr trocken.
Dann nette Unterbrechung, die Flussfahrt über den Tsiribihina. Die Fähre ist typisch. Man nimmt was man hat und es funktioniert. Im gleichen Fluss wäscht man auch oder fängt Fische. So kurz vor dem Ende eines solchen Flusses ist der nicht mehr so proper.
Dann gings weiter.. die Nationalstrasse 8 wurde zum holperigen Feldweg, man klettert über ehemalige Schlammlöcher. Wir klammern uns mit allen Vieren fest, werden aber trotzdem herumgeschleudert. Schlussendlich kommen wir an die Fähre über den Manambolo. Morgen wird es dann in die berühmten kleinen Tsingy gehen.
Wir stärken uns für den langen Tag. Sehr früh am Morgen und es wird immer früher werdenUnsere LodgeRotstirnmakiSchlechte LauneVerreaux SifakaJean neben einem EbenholzbaumAus diesem Baum macht man die Einbäume/PirogenSind das wirklich Touristen?wirklich… Touristen, tollRotgeschulterter Wieselmaki. Nachtaktiv. Deshalb, lasst mich mal in RuheKunst darf nie fehlen, smileAber ehrlich, ich bin doch einfach toll!Viele Buschfeuer unterwegs, nur diese Riesen bleiben übrigWir fahren auf die erste FähreBootsmotoren abenteuerlichDie Fähre hat 2 dieser SupermotorenTermitengebietja, immer wieder Buschfeuer, über StundenDie haben Angst, dass ihr Dorf abbrenntDer Gecko beim Abendessen
Wir fahren neu mit unserem Chauffeur Andu. Heute geht es durch einen berühmten Baobabwald zum Trockenwald Kirindy.
Zuerst fuhren wir durch einige Dörfer. Man baut Reis, Erdnüsse und Bohnen an. Man hält Hühner und Zebus. Die Hütten sind aus Lehm und Palmstroh. Es ist heute sehr heiss, aber für die Leute noch angenehm kühl. Die Strasse wird zur Staubpiste und sehr übel. Wir fahren durch 1m tiefe Wellen. Dann kommt das Gebiet der Baobabs. Sehr beeindruckend. Der älteste Baum soll 1000 Jahre alt sein, aber es gibt auch viele junge. Hier war es einige Monate Winter, also sehr trocken, sogar viel trockener als sonst üblich. Aktuell ernten die Bauern, aber die Früchte sind noch nicht reif, deren Erntezeit ist erst in einem halben Jahr.
Dann kommen wir in der Kirindy Lodge an. Hier zuerst etwas Erholung, dann machen wir selber einen Spaziergang im Wald. Viele schöne Baobab Bäume. Zurück in der Lodge wird uns dann die berühmte Fossa gezeigt. Ein Raubtier, das es nur hier gibt. Sie komme anscheinend gerne mal vorbei. Wasser darf sie trinken, aber gefüttert wird nicht, ausser, sie kommt auf die Idee und frisst den Reis, der zum Trocknen ausgelegt ist.. Dann gehts auf zur Abendwanderung mit Führer. Da haben wir 3 berühmte Lemurenarten der Region kennengelernt. Die Tierchen nagen an der Baumrinde, trinken das Harz! Wenn man die Bäume kennt, kann man sie finden.
So ähnlich sehen hier die Lodges aus, manchmal hat man auch ein eigenes HäuschenKapokbaum mit FrüchtenImmer wieder sehen wir diese ZebukarrenDie berühmten BaobabsEine dieser AlleenEine kleine Frucht für Getränke. VavangueUnser SchlachtschiffBaobab mit Früchten, essbarJunge BaobabsTamarindeTolles NistmaterialDer Ahnenkult wird aktiv gelebt. Dieser Tage werden die Knochen gewaschen und wieder umgebettetBrücke oder Furt… egal, alles ist zerbrochen und in schlechtem Zustand2 ElsterkrähenDorf, wie hier üblichJa, die Kinder. SeufzUnser Hüttchen im KirindyparkDie offene Fruchtvom BaobabbaumKapokbaum, noch jungDer ist kaputtgegangen. Monsieur BaobabBraune Lemuren/MakiDie Fossa, Raubtier, gibt es nur in Madagaskar Grauer MausmakiPallider GabelstreifenmakiTausendfüsslerKleiner Besuch im RestaurantOb wohl alter Reis schmeckt?
Am 26.8.2026 ging unsere Reise los. In der Schweiz bewunderten wir noch die Limmat aus dem Flieger, später bekamen die Flüsse exotischere Namen. Der Flug ging über Genf nach Addis Abeba und dann weiter nach Antananarivo in Madagaskar.
Die Limmat7,5 Millionen. Eindeutig bin ich Multimillionär, freuKaum angekommen fahren wir schön durch ReisfelderJunger Reis, der wird später vereinzeltDer Verkehr ist übel, Ich bewundere, wie wenig Schäden man an den Autos hat, ok, bei 10 km/hÜberall wird was gemacht. Hier wird gewaschen und Wäsche getrocknetEs gibt auch sehr ärmliche Häuser. Sogar direkt neben der Abfalldeponie. Das wird sofort verwertet.Man bemüht sich auch hier sauber zu arbeiten. Trotzdem ist gleich daneben das grösste Schlamm- und Abfallloch. Dort wird gewaschen, gefischt und Abfall schwimmt rum.Fasziniert haben mich die weiten Ziegelfelder. Da direkt daneben der Reis wächst, brennt man die Ziegelsteine mit den Spelzen vom ReisZuerst baut man mit den trockenen Lehmziegeln diese Türmchen, die man dann vermutlich mit den Spelzen füllt. Dann kommen die Ziegel drumrum und zum Schluss werden sie abgedecktGerade MittagspauseFertige Ziegelmeiler. Sie dampfen schonDirekt daneben ackert man den Reis mit den Tieren, ich sehe ZebusRiesig das Lehmgebiet.Und direkt daneben das moderne Leben mit SolarlampenTiny Houses. Oder Armenviertel… je nachdem ob man die Freiheit hat sich zu entscheidenVon Weitem sehe ich den KönigspalastAber schon sind wir wieder im dichtesten VerkehrsgewühlHolzbearbeitung, Rohre, auf der anderen Seite Motorradbuden oder jemand verkauft das, was er auf dem Abfallhaufen gefunden hat.Hier in der Nähe ist unser HotelDer Weg dorthin muss erarbeitet und erkämpft werden.
Weiter gings am nächsten Tag nach Morondava. Eine Stadt total im Westen, am Kanal nach Afrika. Wobei Kanal nicht so eng gemeint ist.
Der Fahrer holte uns um 3 Uhr früh ab und um 7 waren wir dann dort. Das Hotel ist einfach, nett und zwischen Fluss und Meer gelegen. Die Leute sind etwas weniger und recht freundlich.
Vollmond. Morgens 6 UhrVor unserem Hotel. Viele VelotaxisEin Original EinbaumDie Fischer waren nicht sehr erfolgreichKaum FangDas ruhigere ViertelDie Touristen müssen das… seufzPaste aus einem bestimmten Baum vermutlich, gegen Sonne und MückenDahinter das MeerSogar hier gibt es idyllische EckenAuch die Schweinefamilie geniesst ihr kurzes GlückDie Flut kommt, das Wasser ist gestiegen, hat den Mangrovenwald überflutet. Und diese Schiffe fahren nun den Fluss hinauf.
Mit einer Freundin von unserem Campingplatz bin ich nach Madagaskar geflogen, für 1 Monat.
Gleich am 1. Tag ging ich zum Kochkurs und L. ging die Stadt besichtigen. Mehr über unsere Hinreise werdet ihr morgen lesen können.
Mein Programm lautete so: Der Chefkoch kommt mich abholen, wir gehen auf den Markt, er fährt mich zu seinem Restaurant und wir kochen zusammen. Dann bringt er mich wieder zurück. Er führt in der Nähe vom Flugplatz das besuchenswerte Restaurant: La Fourchette. Neu bietet er auch Zimmer an. Er erinnert mich sehr an Frank Rosin.
Die Hauptstadt ist nicht Madagaskar. Die ist einfach nur schwierig. Viele Leute, viel Schmutz, viel Verkehr. Der Markt ist entsprechend übel, wenn auch sich die Leute viel Mühe geben das Beste draus zu machen.
Wir wollten das madegassische Gemüse kaufen mit Namen Jambu. Speziell interessant sind die Blütenköpfe. Man macht sich hier das Vergnügen die den Touristen zu füttern. Das Gesicht des armen Touristen entgleist dann etwas. Die Nervenenden beginnen zu flattern.
Ok, wir haben eingekauft und uns dann in den Verkehr geworfen. Die Fotos dieser Fahrt werde ich euch morgen zeigen. Das Menu für heute waren Gemüsebeignets, Reis und Pouletschenkel/Hähnchenschenkel an Kokosnusssauce. Dazu ein Dessert aus Reismehl, karamellisierten Erdnüssen und Bananen.
Fast jeder Stand wird sorgfältig bewachtDer Markt ist etwas verschachteltMan bemüht sich sehr sauber und ordentlich zu arbeiten.Das hohe grüne Büschel rechts sind eben diese ominösen BlütenpflanzenDiverse Geflügel und auch Kaninchen werden angeboten. Diskussionsbereit diese Damen oder HerrenDas Guesthouse vom ChefSein toller GartenUnd jetzt, der Chef himselfAlles perfektJa, das war jetzt mein Job. Reis zu Mehl stampfenDann Gemüse schnetzelnUnten seht ihr Pfefferkörner, die ich reiben mussteErdnüsse säubern, mahlen, karamellisieren und ein Brei damit rühren. Noch 2 Bananen dazu und dann in Bananenblätter abpackenDamit wir die kleine Küche nicht stören sind wir auf den Balkon kochen gegangenEine Kokosnuss wurde gerieben und mit heissem Wasser versetzt, dann durch ein Tuch gepresstDie Hähnchenbeine werden angebraten und mit dem Kokosnusssaft geschmortDer Dessert kommt in die Bain Marie laut Chef, wird also im Dampf gegartUnd jetzt wird Öl erhitzt und die Beignets gebratenDerweil wird drinnen fleissig gearbeitet.Die Vorspeise ist fertig. GemüsebeignetsAuch der Hauptgang ist fertig, dazu peruanische Urtomätchen aus dem GartenDer Dessert ist auch sehr gelungen. Tolles Essen!
Ja, das Essen habe ich sehr genossen. Viel Handarbeit, sehr authentisch, Material was hier täglich gegessen wird. Und ich wurde sogar gelobt, lach. Habe brav und ohne zu murren gearbeitet. Aber ich gebe zu, mein Reismehl war auch nach längerem Stampfen nicht fein genug. Das konnten die Küchenhilfen viel besser.